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Dienstältester Buchbacher beendet seine große Karriere nach dieser Saison

Manuel Neubauer - eine Institution tritt ab

Buchbachs Manuel Neubauer beendet am Samstag gegen Heimstetten seine grandiose Laufbahn.  Foto buchholz
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Buchbachs Manuel Neubauer beendet am Samstag gegen Heimstetten seine grandiose Laufbahn. Foto buchholz

Ende einer Ära! Mit Manuel Neubauer (31) tritt ein Buchbacher Urgestein am Ende dieser Saison ab. Der quirlige Offensiv-Allrounder, der mit 20 Jahren aus der Kreisklasse zum damaligen Bezirksligisten kam, ist nicht nur der Dienstälteste Buchbacher, sondern auch der letzte Mohikaner einer Ägide, in der das Buchbacher Fußball-Wunder mit Institutionen wie Stefan Hillinger und Thomas Penker richtig ins Rollen kam.

"Der Aufwand ist fast nicht mehr zu bewältigen und der Körper gibt immer öfter immer deutlichere Signale", sagt Neubauer vor seinem letzten großen Auftritt am Samstag gegen Heimstetten. Die ersten konkreten Überlegungen, die Karriere zu beenden, hat Neubauer, der im August zum zweiten Mal Vater wird, im Trainingslager im Februar in der Türkei angestellt: "Da habe ich gemerkt, dass es immer schwerer wird, den körperlichen Anforderungen gerecht zu werden."

Dass der "Instinktfußballer", wie ihn Trainer Anton Bobenstetter gerne bezeichnet, die Frühjahrsrunde mit den vielen englischen Wochen überhaupt durchgehalten hat, wundert Neubauer selbst: "Trotz der Probleme mit den Knien habe ich mich da irgendwie durchbeißen können, aber über das ,wie' reden wir besser nicht. Und deswegen ist jetzt auch der perfekte Moment aufzuhören. Ich mag keine halben Sachen. Entweder mache ich etwas ganz oder gar nicht. Und ganz geht nicht mehr."

Familie und Beruf werden künftig mehr in den Fokus rücken, aber ganz aufhören wird Neubauer nicht, sondern sich weiter in den Dienst des Vereins stellen. In der kommenden Saison wird er seinen Erfahrungsschatz in der zweiten Mannschaft einbringen und dort auch als Co-Trainer fungieren. "Das schaue ich mir mal ein Jahr an und dann sehen wir weiter." Den Trainerschein hat Neubauer bereits in der Tasche.

Im Kreisligateam trifft Neubauer auf seinen alten Weggefährten Hillinger, mit dem er viele Jahre von der Bezirksliga bis zur Bayernliga gegnerische Abwehrreihen zur Verzweiflung brachte. "Da freue ich mich natürlich darauf, schließlich war Stefan der Mitspieler, der mich in all den Jahren am meisten beeindruckt hat."

Von der Kreisklasse bis in die Regionalliga und in allen Klassen Leistungsträger - das war schon eine etwas ungewöhnliche Karriere? "Mein Vorteil war, dass ich mitwachsen konnte, anders wäre der Sprung ja gar nicht möglich gewesen", so Neubauer, der schon mit 14 Jahren in der A-Jugend gespielt hat: "Mein damaliger Trainer Helmut Mehlhart sagte schon früh zu mir, dass ich mal Bayernliga spielen würde." On top kommen jetzt noch 36 Spiele in der Regionalliga. Neubauer: "Ich kann auf eine super Zeit zurückblicken. Es war gut, dass ich trotz der Angebote wie etwa aus Burghausen nie gewechselt habe, denn in Buchbach habe ich alle meine Ziele erreicht und sogar übertroffen. Sportlich wie privat." mb

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