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Zwei Sekunden fehlten vom Sieg

Manuel Lettenbichler verteidigt in den USA die Führung in der Hard Enduro WM

Manuel Lettenbichler (Nummer 304) gewann den Start beim Finale vor Billy Bolt (Nummer 57, rechts).
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Manuel Lettenbichler (Nummer 304) gewann den Start beim Finale vor Billy Bolt (Nummer 57, rechts).
  • VonHorst Schmid
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Beim fünften Lauf zur „FIM Hard Enduro-Weltmeisterschaft“ im US-Bundesstaat Tennessee verpasste der Kiefersfeldener Manuel Lettenbichler knapp den Sieg, verteidigte aber seine Gesamtführung.

Sequatchie – Das „Red Bull Tennessee Knockout“, der fünfte Lauf zur „FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft“, ist im amerikanischen Offroad Trainingszentrum in Sequatchie im US-Bundesstaat Tennessee ausgetragen worden. Mit dabei waren bis auf den verletzten Briten Graham Jarvis alle Spitzenfahrer, angeführt vom WM-Führenden Manuel Lettenbichler von der MTG Kiefersfelden.

Zum Auftakt gab es einen „Straight-Rhythm“-Bewerb, bei dem immer zwei Fahrer im direkten Duell gegeneinander antraten. Das Ganze diente aber lediglich als Qualifikation für die K.o.-Rennen am Finaltag, zu denen die besten 60 Akteure zugelassen wurden. Manuel Lettenbichler wie auch alle anderen WM-Spitzenfahrer haben sich dabei locker für den Schlusstag qualifiziert.

Lettenbichler auf Plätzen zwei und sechs locker ins Finale

Ein „Hot Lap Qualifying“ am Morgen bestimmte die Startreihenfolge für das erste von zwei K.o.-Rennen, bei denen das Feld zunächst von 60 Fahrern auf 30 und schließlich auf 15 für das Finale reduziert wurde. Während KTM-Werksfahrer Manuel Lettenbichler in der Hot Lap der Schnellste war, gewann der Brite Billy beide K.o.-Rennen. Lettenbichler kam mit den Rängen zwei und sechs ebenfalls locker ins Finale. Ausgeschieden ist dagegen der mehrfache frühere Super-Enduro-Weltmeister Taddy Blazusiak aus Polen, der überraschend den 15er-Cut nicht schaffte.

Beim abschließenden großen Finale über sechs knackige Offroad-Runden gewann Manuel Lettenbichler den Start, dicht gefolgt von Billy Bolt. Später übernahm der Brite dann für einige Zeit die Führung. Dieses Duo fuhr nun zusammen an der Spitze, bis eine knifflige Bergauffahrt den Briten ins Hintertreffen brachte und Lettenbichler wieder alleinig in Führung ging.

Ein Punkt Vorsprung bleibt „Letti“

In der letzten Runde hatte Lettenbichler den Sieg schon fast in der Tasche, als er mit den Fußrasten an einem Felsen hängenblieb und kurz zum Stillstand kam. Bolt nutzte die Gelegenheit und ging erneut in Führung. Trotz aller Bemühungen gelang es „Letti“ bis ins Ziel nicht mehr, an dem Briten vorbeizugehen. Am Ende fehlen ihm gerade einmal zwei Sekunden auf den Sieg. Zum Trost konnte Lettenbichler seine WM-Führung knapp mit einem einzigen Punkt Vorsprung vor Bolt verteidigen.

„Ich bin mit dem zweiten Platz schon zufrieden, aber nach einem so engen Kampf bei so harten, feuchtwarmen Bedingungen ist es immer enttäuschend, nicht zu gewinnen“, meinte Lettenbichler. „Gegen Ende des Rennens konnte ich sehen, dass Billy müde wurde, und es gelang mir, mich ein wenig abzusetzen. Aber in der allerletzten Runde habe ich einen Fehler gemacht, und das genügte, um die Führung und den Sieg zu verlieren. Es ist definitiv ein intensives Format hier in Tennessee. Das Finale dauert zwar nur etwa 40 Minuten, aber nachdem man den ganzen Tag gefahren ist, geht das schon ganz schön an die Substanz.“

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