„Man muss 1860 Rosenheim Respekt zollen!“

Tobias Stroblhat in Schweinfurt eine Top-Bilanz. Horling

Schweinfurt – Drei Siege, 10:0 Tore – das ist die Bilanz von Tobias Strobl als Trainer beim FC Schweinfurt 05.

Unter dem 32-Jährigen kippten die Schnüdel ihre Tristesse in einen Umschwung. Nun steht das Wiedersehen gegen Ex-Club 1860 Rosenheim an.

Was würden Sie heute machen, wenn Sie am 4. November keinen Anruf aus Schweinfurt bekommen hätten?

Am Wochenende würde ich mir bestimmt ein Spiel anschauen. Ansonsten werde ich am 11. Dezember eine Englisch-Prüfung schreiben, weil ich mich da zu einem Business-Kurs angemeldet habe, um die Sprache besser zu lernen.

Andere Angebote gab´s nicht?

Keines, wo es sofort so gekribbelt hat wie bei Schweinfurt 05...

Ist das gegen Rosenheim eine besondere Partie?

Ja, weil viele Kontakte noch bestehen. Aber für 90 Minuten ruht die Freundschaft.

Auf welches Wiedersehen freuen Sie sich am meisten?

Mit Mathias Heiß oder dem Sportlichen Leiter Hansjörg Kroneck.

Sie verfolgen den TSV 1860 also noch?

Man muss Respekt zollen, wie sie den großen Umbruch gemeistert haben. Sie stehen nur einen Punkt schlechter da als letzte Saison zu diesem Zeitpunkt.

Wissen Sie trotzdem, wie man Rosenheim schlägt?

Wir müssen ihnen gegen den Ball einen Ticken wehtun, ihnen die Lust am Fußball nehmen. Wir müssen sie zum Laufen bringen, dann wird’s ein unangenehmes Spiel für Rosenheim. Aber ich weiß auch, dass sie mit Moritz Moser einen Spieler haben, der weiter einwerfen kann als ich schießen... Interview: Michael Horling

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