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Fußball-Landesliga

Majdancevic will nachlegen – Sportbund Rosenheim vor schwerer Aufgabe in Unterföhring

Der 21. Spieltag in der Fußball-Landesliga steht an. Der SBC Traunstein will nach Majdancevics-Premieren-Erfolg nachlegen, der SB Rosenheim hat mit dem FC Unterföhring ein Brett vor der Brust, der SV Bruckmühl empfängt den TuS Holzkirchen zum Derby und Töging muss gegen Schwaig ran.

Rosenheim/Bruckmühl/ Traunstein/Töging – Der Sportbund Rosenheim befindet sich zuletzt in einem Aufwärtstrend in der Fußball-Landesliga. Der SB Chiemgau Traunstein gewann sein erstes Spiel unter dem neuen Trainer Danijel Majdancevic. Der SV Bruckmühl weist nach der 1:3-Niederlage weiterhin eine schlechte Auswärtsbilanz auf. Am 21. Spieltag geht es wieder darum, sich von den Abstiegsplätzen weiter abzusetzen.

Aus den letzten vier Spielen holte der SB Rosenheim sieben Punkte und verlor nur beim Titelanwärter FC Unterföhring. Da kommt das Auswärtsspiel beim SE Freising zum vermeintlich ungünstigsten Zeitpunkt, um den positiven Trend fortzusetzen. Die Mannschaft von Trainer Alexander Plabst ist der personifizierte Angstgegner der Grün-Weißen.

Kein Sieg in zehn Duellen

In den zehn Landesliga Duellen seit der Saison 2015/16 ist der Sportbund gegen Freising ohne Sieg. Nur drei magere Unentschieden bei einer Torbilanz von 4:18 Toren stehen für die Kicker von der Pürstlingstraße zu Buche. Immerhin konnte die Harry Mandl-Truppe bei ihrem letzten Gastspiel in der Savoyer Au im Herbst 2019 ein achtbares 0:0 erkämpfen. Damit wäre man auf Seiten des Sportbundes wohl mehr als zufrieden. 0:0 stand es lange im Hinspiel dieser Saison Anfang August. Aber nur bis zur Nachspielzeit, als Andreas Hohlenburger, der Schreck aller Grün-Weißen, eiskalt zuschlug. Sieben der achtzehn Gegentreffer aus den zehn Duellen gehen auf sein Konto.

Da beim Sportbund ergebnistechnisch auswärts deutlich Luft nach oben ist, erst vier Punkte gelangen in der Fremde, tritt man als klarer Außenseiter an. Der einzige Auswärtssieg der Saison gelang Anfang August beim Kirchheimer SC, der in einer Woche zum letzten Ligaspiel in diesem Kalenderjahr nach Rosenheim kommt.

So weit die schlechten Nachrichten. Die gute Nachricht lautet, dass Trainer Harry Mandl wieder auf einige Stammspieler zurückgreifen kann, welche zuletzt ausfielen.

Derby in Bruckmühl

Als letztes Heimspiel steht für den SV Bruckmühl nochmal ein Derby auf dem Programm. Es geht gegen den TuS aus Holzkirchen. Der TuS wartet seit drei Spielen auf einen Sieg. Zuletzt gab es ein 2:2 Unentschieden gegen den TSV Ampfing. Bei den Gästen werden in Bruckmühl fast alle Spieler, nach coronabedingten Absagen, an Bord sein.

Beim SVB will man die gute zweite Hälfte gegen Unterföhring als Vorlage für das Spiel gegen Holzkirchen nehmen. Dort war wieder Leidenschaft und Zug im Spiel. Leider wird die personelle Situation immer schwieriger, verletzte, kranke und Spieler die, nachvollziehbarer Weise, in der momentanen Situation nicht mehr spielen wollen/können. Verzichten muss das Trainerteam dabei auf insgesamt acht Stammkräfte.

Das jammern hilft nichts

Von Seiten BFV wurde klar kommuniziert das die Spiele durchgezogen werden sollen und daran müssen sich die Vereine halten. Also hilft das ganze jammern nichts… Am Samstag um 16 Uhr ist Anpfiff im Mangfallstadion und das Team von Maik Blankenhorn wird alles versuchen um Punkte in Bruckmühl zu behalten.

Der SB Chiemgau Traunstein hat zwei seiner letzten drei Spiele gewonnen (2:0 gegen Karlsfeld und 2:0 gegen Töging). Diesen Schwung will das abstiegsbedrohte Team um den neuen Trainer Danijel Majdancevic nun auch zum heutigen Auswärtsspiel beim SSV Eggenfelden mitnehmen. „Wir wollen unbedingt drei Punkte holen“, sagt der Coach selbstbewusst. Anstoß der Partie in Niederbayern ist um 14 Uhr.

„Das war der erste Schritt“

Majdancevic hat erst seit zwei Wochen das Sagen bei den Traunsteinern. Seine erste Aufgabe mit seiner neuen Mannschaft hat der erfahrene Stürmer mit dem 2:0-Erfolg im Kellerduell gegen Töging jedenfalls schon einmal mit Bravour gelöst. „Das war der erste Schritt“, sagt er, „jetzt wollen wir in Eggenfelden unbedingt nachlegen.“ Majdancevic gab nämlich zum Ziel aus, aus den letzten drei Spielen des Jahres „neun Punkte zu holen“, verrät er.

Gelingt dies, könnte der SB Chiemgau im günstigsten Fall sogar noch in diesem Jahr die gefährdete Zone verlassen und ganz beruhigt Weihnachten feiern. „Und genau das ist unser Ziel“, sagt der Übungsleiter. Denn „sollte die Liga Corona-bedingt wieder vorzeitig abgebrochen werden müssen, wäre es besser, nicht auf einem Relegationsplatz zu stehen“, erklärt er.

„Sie ziehen alle super mit“

Mit den Trainingsleistungen seiner Spieler war der neue SBC-Trainer auch in dieser Woche sehr zufrieden. „Sie ziehen alle super mit“, hebt er hervor. Er sei auch überzeugt davon, dass das Team, da wo es jetzt stehe, nicht hingehöre. „Die Qualität im Kader ist deutlich besser, wie es der Tabellenplatz aussagt.“

Der abstiegsbedrohte FC Töging geht getreu der Devise „Angriff ist die beste Verteidigung“ in das heutige Heimspiel um 14.30 Uhr gegen die Sportfreunde Schwaig. „Wir werden auf Sieg spielen“, so FC-Trainer Mario Reichenberger. „Wir haben ja nichts zu verlieren.“ Genauso ist es: Töging ist mit zwölf Punkten nach 20 Spieltagen abgeschlagenes Schlusslicht der Liga und die Relegation ist bereits vier Punkte entfernt. Vom sicheren Klassenerhalt (elf Punkte) gar nicht zu reden. Und mit Schwaig kommt heute der Sensationsaufsteiger, der mit 43 Punkten auf Platz vier steht und zum Kreis derer gehört, die aktuell um die Aufstiegsplätze spielen.

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Da sind die Rollen klar verteilt. Doch das schreckt FC-Trainer Reichenberger nicht: „Die sind offensiv sehr stark, haben aber in der Defensive auch Probleme. Das haben wir auch im Hinspiel gesehen.“ Darauf baut Reichenberger.ben/stk/bst/esc

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