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Der Söchtenauer wagte 2020 den Schritt ins Ausland

Kurze Auswärtsfährten und ein großes Ziel: Einsiedler über sein Abenteuer Luxemburg

Markus Einsiedler (hier noch im Trikot des TSV 1860 Rosenheim) spielt aktuell in Luxemburg beim FC Etzella Ettelbrück.
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Markus Einsiedler (hier noch im Trikot des TSV 1860 Rosenheim) spielt aktuell in Luxemburg beim FC Etzella Ettelbrück.
  • Markus Altmann
    VonMarkus Altmann
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Markus Einsiedler zog es vor zwei Jahren eher zufällig nach Luxemburg. Dort spielte der Ex-Rosenheimer zunächst für den mehrmaligen Meister Jeunesse Esch, seit dieser Saison steht er beim FC Etzella Ettelbrück unter Vertrag. beinschuss.de sprach mit dem Söchtenauer über die aktuelle Saison, die Qualität der 1. Liga in Luxemburg und seine Zukunft.

Esch - Der FC Etzella Ettelbrück spielt in der 1. luxemburgischen Liga (BGL-Ligue) und kämpft dort um den Klassenerhalt. Mit dabei ist auch der Söchtenauer Markus Einsiedler, der seit Sommer 2021 beim FC Etzella unter Vertrag steht. „Wir kassieren einfach zu viele Gegentore”, betont der 32-Jährige im Gespräch mit beinschuss.de angesprochen auf den Saisonverlauf.

Einsiedler wollte zunächst nach Finnland: „Am Ende wurde es Luxemburg“

Seit nun eineinhalb Jahren spielt der offensive Mittelfeldspieler in Luxemburg. Dabei kam sein Engagement dort eher zufällig zustande. „Ich wollte nach meiner Zeit in Bayreuth Erfahrungen im Ausland sammeln und dies mit Fußball verbinden”, sagt Einsiedler und fügt lachend hinzu: “Deshalb wollte ich eigentlich nach Finnland, am Ende ist es aber Luxemburg geworden.”

Er landete zunächst beim mehrmaligen luxemburgischen Meister Jeunesse Esch. Dort war zu Beginn noch alles gut, doch dann übernahm ein neuer Investor aus Griechenland und Einsiedler fühlte sich schnell nicht mehr wohl. „Auch meine eigenen Leistungen war dann nicht mehr optimal. Es war trotzdem ein cooles Jahr. Nach einer Saison wechselte ich dennoch nach Ettelbrück”, sagt der 32-Jährige.

„Meine Scorerpunkte passen.“

Einsiedler erzielte fünf Tore selbst und bereitete fünf weitere vor.

Beim FC Etzella gelangen ihm in den bisherigen 14 Spielen fünf Tore und fünf Assists. „Meine Scorerpunkte passen”, sagt Einsiedler. In der Rückrunde, die am 6. Februar beginnt, will er mit seinem Team die Abstiegs-Relegationsplätze so schnell es geht verlassen, der Rückstand beträgt nur drei Punkte. „Wir haben uns in der Defensive verstärkt. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir uns da hinten herauskämpfen”, betont der Söchtenauer.

Innerhalb der Liga in Luxemburg gibt es nach Ansicht von Einsiedler ein unterschiedliches Niveau der Mannschaften, verglichen mit Deutschland. „Das untere Drittel spielt auf höherem Bayernliga-Niveau, das Tabellenmittelfeld spielt gutes Regionalliga-Level. Das obere Drittel dagegen könnte auch in der 3. Liga mitspielen.” Und auch innerhalb eines Kaders gibt es angesichts der Spieler ein großes Gefälle. “Es gibt die Vorgabe, dass mindestens sieben luxemburgische Spieler im Kader sein müssen”, erklärt Einsiedler.

Nach seiner Zeit beim SV Wacker Burghausen und 1860 Rosenheim spielte Einsiedler zwei Jahre bei der SpVgg Unterhaching.

Trainiert wird beim FC Etzella Ettelbrück nur Abends und auch die Auswärtsfahrten sind kurz. „Wir fahren meistens nur zwischen 20 und 40 Minuten zu den Gastspielen”, so der offensive Mittelfeldspieler weiter. Ein großes Ziel hat Einsiedler in seiner Karriere noch. “Mein Traum wäre es einmal im Europapokal zu spielen. Das wäre möglich, wenn wir den Pokal gewinnen, indem wir noch vertreten sind. Dann würden wir in die Qualifikation zur Conference League einziehen.”

Zukunft von Einsiedler ungewiss: „Schaue von Jahr zu Jahr“

Bereut hat der Söchtenauer, der insgesamt 15 Jahre im Jugend- und Herrenbereich des TSV 1860 Rosenheim spielte, den Schritt ins Ausland nicht. Denn er fühlt sich wohl in Luxemburg. „Ich wohne in Esch, die Stadt ist sehr multikulturell. Es ist zwar nicht so exotisch wie Finnland beispielsweise, aber auch hier ist einiges geboten”, so Einsiedler. „Zudem sammle ich Erfahrungen fürs Leben und ich konnte mein Französisch wieder auffrischen und habe auch Luxemburgisch gelernt.”

Wie lange Einsiedler, der jüngst Vater geworden ist, allerdings noch bei seinem aktuellen Verein noch spielen wird, ist indes ungewiss. Sein Vertrag läuft nur noch bis zum Ende der laufenden Saison. „Ich schaue von Jahr zu Jahr. Ich bin für alles offen, was passiert und wo es mich hinzieht. Aber ich muss das auch mit meiner Familie abklären.”

Künftig will Einsiedler wieder im Raum Rosenheim leben

Klar ist, dass sein Lebensmittelpunkt künftig wieder im Raum Rosenheim sein wird, denn Einsiedler baut in Söchtenau eine Wohnung um. Ob er dann in der Region noch einmal für einen Verein auflaufen wird, lässt er offen. „Das wird man sehen. Kommt auch darauf an, wann der Schritt in die Heimat erfolgt”, so Einsiedler. 

Bis dahin will er noch weitere Erfahrungen im Ausland sammeln und sich seinen Traum vom Europokal noch erfüllen.

ma