Lustlosen Burghausern drohen nach 0:2-Niederlage Konsequenzen

Chance für Philipp Maier, der an Aubstadts Keeper Mack scheiterte. Zucker

Burghausen – Unmutsbekundungen, Pfiffe, Kopfschütteln – die ganz offensichtlich ständig abnehmende Fangemeinde hatte für die blutleere Darbietung des SV Wacker Burghausen bei der 0:2-Niederlage am Samstag gegen den TSV Aubstadt kein Verständnis und auch Trainer Wolfgang Schellenberg sparte nach der dritten Pleite in Serie nicht mit Kritik.

„Die erste Halbzeit ist mit nichts zu entschuldigen. Sowohl läuferisch wie kämpferisch hat die Einstellung überhaupt nicht gepasst“, schimpfte Schellenberg und legte nach: „Einige Spieler sind ganz weit weg von dem, wo sie mal waren. Und erst recht von ihren Ansprüchen.“

Einen einzigen Schuss aufs Tor gaben die Burghauser in den gesamten 90. Minuten ab, den Versuch von Thomas Winklbauer, der erstmals in dieser Saison in der Startelf stand, entschärfte aber Daniel Mack (16.). Nach einem gewaltigen Kabinen-Donnerwetter von Schellenberg war im zweiten Abschnitt zumindest so etwas wie Willen erkennbar. „Da haben wir uns wenigstens bemüht, aber die Umsetzung war nicht akzeptabel. Das wird Konsequenzen haben“, droht der Wacker-Coach, der zur Pause Thorsten Nicklas vom Feld nahm, der völlig von der Rolle war. Im Prinzip hätte Schellenberg aber die halbe Mannschaft austauschen müssen. Normalform hat eigentlich nur Keeper Egon Weber gezeigt, der seine Truppe mit starken Paraden vor einer höheren Niederlage bewahrt hat.

Burghausen: Weber – Scheidl, Hingerl, Buchner, Nicklas (46. Mankowski) – P. Maier, Stingl (73. C. Maier) – Winklbauer (52. Brahim), Ade, Richter – Ammari.

Tore: 0:1 Dellinger (60.), 0:2 Schebak (90.)

Schiedsrichter: Riedel (FC Horgau)

Zuschauer:680 mb

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