+++ Eilmeldung +++

Bayerns Verkehrsminister Bernreiter: Kein Terminal für Region Rosenheim

„Rollende Landstraße“

Bayerns Verkehrsminister Bernreiter: Kein Terminal für Region Rosenheim

Im Landkreis Rosenheim wird es kein Terminal der „Rollenden Landstraße“ geben. In einem Brief an …
Bayerns Verkehrsminister Bernreiter: Kein Terminal für Region Rosenheim
Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Zum Saisonstart bis ins Finale gekämpft

Lukas Hesse sammelt mit dem Clean Sailors Youth Racing Team Erfahrungen

Lukas Hesse mit seinen Teamkollegen Jann Schüpbach (rechts) und CJ Perez (Mitte) beim 69F Youth Foiling Gold Cup vor den Toren Miamis. Am Ende reichte es für ihr Clean Sailors Youth Racing Team zum fünften Platz.
+
Lukas Hesse mit seinen Teamkollegen Jann Schüpbach (rechts) und CJ Perez (Mitte) beim 69F Youth Foiling Gold Cup vor den Toren Miamis. Am Ende reichte es für ihr Clean Sailors Youth Racing Team zum fünften Platz.
  • VonMarkus Müller
    schließen

Das Clean Sailors Youth Racing Team mit dem aus Pfaffing stammenden Lukas Hesse hat bei der ersten Station des 69F Youth Foiling Gold Cups das Podium knapp verpasst. Zum Schluss war es nur der fünfte Platz für das ambitionierte Team.

Miami/Pfaffing – Das ambitionierte Clean Sailors Youth Racing Team mit Lukas Hesse (Seebrucker Regatta-Verein/SRV), Jann Schüpbach (Schweiz) und CJ Perez (USA) war mit großen Erwartungen nach Miami (USA) gereist, um die erste von vier Stationen des 69F Youth Foiling Gold Cups in Angriff zu nehmen. Nach drei Trainingstagen, drei Quali-Tagen beziehungsweise Knock-Out-Tagen und zwei Finaltagen in der malerischen Bucht vor Miami reichte es am Ende aber nur für Platz fünf, auch wenn im letzten Rennen das Podium zum Greifen nahe war. Insgesamt waren neun Boote mit gemischten drei- oder vierköpfigen U25-Segelteams (mindestens eine Frau an Bord) am Start.

„Natürlich waren wir im ersten Moment frustriert, doch mit etwas Abstand sehen wir das jetzt viel positiver, denn wir waren das einzige Team, das sich noch nicht kannte und erstmals zusammen gesegelt ist“, so der 22-jährige Hesse aus Pfaffing, der 2020 am Berliner Wannsee mit Luca Schneider Deutscher Meister in der olympischen Segelklasse 49er wurde und auch schon den deutschen Nationalteams im 29er-Skiff und in der 49er-Klasse angehörte. Im Herbst letzten Jahres hat er sich dann mit dem Wechsel auf die Foiling-Bootsklassen WASZP und 69F einen Traum erfüllt und mit dem 21-jährigen, aber schon ziemlich erfahrenen Schweizer WASZP-Segler Jann Schüpbach und der 18-jährigen aufstrebenden US-Nachwuchsseglerin CJ Perez ein vielversprechendes Team gebildet. Perez hat im Vorjahr die US-Meisterschaften in der WASZP gewonnen und ist das jüngste Mitglied im US-SailGP-Team aller Zeiten. „Den Jann kenne ich schon seit 2013 vom Opti-Segeln und 2021 sind wir mit meiner Schwester Emelie ein Event des 69F Youth Foiling Gold Cups gemeinsam gesegelt, aber CJ haben wir in Miami erstmals persönlich kennengelernt“, so Hesse.

Der frühere Deutsche Meister im 49er-Segeln, Lukas Hesse (22/Pfaffing), mit seinen Teamkollegen CJ Perez (18/USA) und Jann Schüpbach (21/Schweiz, von links) beim 69F Youth Foiling Gold Cup in Miami.

Es gehe jetzt darum, dass man auch unter Wettkampfstress noch besser harmoniere und die Kommandos und Absprachen auf Englisch perfektioniere. Die Aufgabenverteilung auf dem Boot hat beim Saisonauftakt in Miami schon gut geklappt. „Jann und ich, wir haben uns als kräftige Jungs um die Großsegel und Foils gekümmert und CJ steuerte den 69F“, so Hesse. Das Zusammenspiel sei von Rennen zu Rennen besser geworden, man habe wertvolle Erfahrungen gesammelt und sich intensiv ausgetauscht. Immerhin haben sie mit 30,5 Knoten im Wettkampf schon die höchste Geschwindigkeit aller teilnehmenden Boote erzielt.

Mehr Sport aus der Region finden Sie hier.

Bei allem sportlichen Ehrgeiz sei aber auch der Spaß nicht zu kurz gekommen. Nach seiner Rückkehr schwärmt der Innenausbau-Student (TH Rosenheim) immer noch vom Wettkampf, dem hellblau und türkis schimmernden Wasser und der Skyline Miamis, vor der man jeden Tag vom Miami Yachtclub aus unter drei Brücken in die Biscayne Bay geschleppt worden war. „Auch die Stadt mit ihren Geschäften, Restaurants, Kulturattraktionen und die Traum-Strände haben wir lieben gelernt“, so Hesse.

Trainingslager am Gardasee

Bevor es nun vom 16. bis 22. Mai in Portoroz in Slowenien weitergeht, werden Hesse, Schüpbach und Perez Ende April ein Trainingslager am Gardasee bestreiten, um noch besser zusammenzuwachsen. „Ich bin guter Hoffnung, dass wir dann vielleicht in Slowenien schon aufs Podest segeln können“, so Hesse. Die weiteren Stationen des 69F Youth Foiling Gold Cups sind dann von 11. bis 17. Juli Newport/USA und von 8. bis 14. August der Gardasee. Anschließend folgt dann hoffentlich noch die Teilnahme am Grand Final. „Wir müssen bei den vier Events mindestens einmal in die Top zwei fahren, um uns für das große Finale zu qualifizieren“, betont Hesse und hofft, dass sich noch Sponsoren finden, die die ins Leben gerufene Crowdfunding-Initiative (https://gofund.me/96cbe5cd) unterstützen.

Die drei Nachwuchssegler blicken auch immer wieder über den Tellerrand des Segelsports hinaus. So sind sie Botschafter für die gemeinnützige Organisation „Clean Sailors“. Mit ihrem Clean Sailors Youth Racing Team wollen Hesse, Schüpbach und Perez möglichst viele Menschen dazu ermutigen, einen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel und für den Schutz der Weltmeere zu leisten. Bei der gemeinnützigen Organisation „Clean Sailors“ habe man ein tolles Team und eine optimale Plattform, um Ideen und Lösungsansätze zu besprechen, und viele Menschen zu erreichen, freut sich Hesse.