Luca Grünwald setzt seine Karriere mit Kawasaki Schnock fort

Waldkraiburg – Der 25-jährige Rennfahrer aus Waldkraiburg in Oberbayern wird auch in diesem Jahr wieder in der seriennahen Meisterschaft mit 600 ccm Rennmaschinen auf Punkte- und Titeljagd gehen.

Wie vor einem Jahr erlebte Luca Grünwald hinsichtlich seiner sportlichen Zukunft auch diesen Winter eine bange Zeit. Doch nun hat er sich mit seinem letztjährigen Team wieder geeinigt. Diese Vereinbarung sieht sogar eine zwischenzeitlicher Rückkehr auf internationale Ebene vor. Es sind zwei Wildcard-Starts in der Supersport-Weltmeisterschaft geplant. Grünwald und seine Mannschaft werden mit den Vorbereitungen auf der Rennstrecke erstmals Anfang April mit einem Test in Spanien beginnen. Die Meisterschaft beginnt am ersten Mai-Wochenende auf dem Sachsenring.

„Ich bin sehr erleichtert, dass ich mich mit meinem letztjährigen Team wieder einigen konnte. Mit Rainer Schnock und Roman Raschle habe ich seit langem alles in Ruhe besprochen. Daher hat es bis zur endgültigen Fixierung erneut eine Weile gedauert. Jetzt ist aber alles geklärt und wir haben kürzlich auch schon die Anmeldung zur IDM Supersport 600 abgegeben. Ich bin den beiden Teambesitzern sehr dankbar, dass sie mir ihr Vertrauen wiederschenken. Ich freue mich also riesig über das Zustandekommen dieser Vereinbarung. Im letzten Jahr haben wir gezeigt, dass unser Paket konkurrenzfähig ist. Wir können mit diesem Motorrad jederzeit ganz vorne mitmischen.

Die vielen Verletzungen während der vergangenen Saison waren nicht einfach zu überwinden. Es hat jedes Mal viel Energie gebraucht, um wieder zurückzukommen. Unabhängig von den langen Verhandlungen habe ich in den vergangenen Monaten mein Trainings- und Vorbereitungsprogramm mit vollem Elan durchgezogen.“

Beim Gastspiel der Serie in Oschersleben Anfang August sind wir quasi fix dabei. Diese Veranstaltung bietet sich natürlich für ein deutsch/schweizerisches Team besonders an. An der zweiten Wildcard arbeiten wir noch, um das Ganze auch finanziert zu bekommen. „Es wird also aus meiner Sicht ein arbeitsreiches und interessantes Jahr 2020“, sagte Grünwald.

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