Löwen mit Kampf in die zweite Runde: Wasserburg wandelt Rückstand in 3:1-Sieg um

Die Szene vor dem 1:1-Ausgleich: Nach dem Luftkampf zwischen Michael Denz und Kirchanschörings Tormann Stefan Schönberger köpft Maximilian Höhensteiger (Nummer sechs, links) im Nachsetzen ein.
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Die Szene vor dem 1:1-Ausgleich: Nach dem Luftkampf zwischen Michael Denz und Kirchanschörings Tormann Stefan Schönberger köpft Maximilian Höhensteiger (Nummer sechs, links) im Nachsetzen ein.

Die Wasserburger Löwen sind durch einen 3:1-Erfolg in die zweite Runde des bayerischen Fußball-Toto-Pokals eingezogen. Die Mannschaft vom Trainergespann Kokocinski/Wiedmann setzte sich durch Treffer von Höhensteiger, Simeth und Ungerath gegen Bayernliga-Konkurrent SV Kirchanschöring durch.

WasserburgDie Wasserburger Löwen sind durch einen 3:1-Erfolg in die zweite Runde des bayerischen Fußball-Toto-Pokals eingezogen. In einer kampfbetonten Partie setzte sich die Mannschaft vom Trainergespann Kokocinski/Wiedmann durch Treffer von Maximilian Höhensteiger, Leon Simeth und Robin Ungerath – allesamt in der zweiten Halbzeit– gegen Bayernliga-Konkurrent SV Kirchanschöring durch. Die Schwarz-Gelben waren in der ersten Hälfte durch Luca Schmitzberger in Führung gegangen.

Löwen steigern sich nach schwacher erster Halbzeit

Mit sehr langem Anlauf haben die Löwen es dann doch noch geschafft. Nach einer sehr schwachen ersten Halbzeit konnte sich das Team zumindest kämpferisch in der zweiten Hälfte deutlich steigern und zog damit – nicht unverdient – in die zweite Runde des bayerischen Verbandspokals, die noch im November ausgetragen werden soll, ein.

Wasserburg musste neben dem langzeitverletzten Kapitän Matthias Haas auch auf Sebastian Weber, der beruflich verhindert war, sowie auf den gesperrten Lucas Knauer verzichten. Dafür standen Mike Neumeier und Leon Simeth in der Startformation.

Unzulänglichkeiten im Aufbauspiel und Unsicherheiten prägen erste Halbzeit

Die erste Hälfte war von vielen Unzulänglichkeiten im Aufbauspiel und Unsicherheiten geprägt. So resultierte die größte Chance für Wasserburg aus einer verunglückten 40-Meter-Rückgabe, die SVK-Keeper Stefan Schönberger nur mit der Hand abwehren konnte. Der darauf folgende indirekte Freistoß brachte aber nichts ein. Lediglich ein guter Angriff über die linke Seite, bei dem Ungerath die Flanke von Michael Denz nur knapp verpasste, war definitiv zu wenig.

Ganz anders der SV Kirchanschöring: Nach zwei verzogenen Fernschüssen in der Anfangsphase gelang den spielerisch etwas besser agierenden Gästen in der 29. Minute nach einem langen Freistoß und Kopfball von Schmitzberger die nicht unverdiente Führung.

Löwen drehten die Partie mit Doppelschlag zum 2:1

Die zweite Hälfte gestaltete sich aus Wasserburger Sicht deutlich besser. Über mehr Kampf wurde auch wieder mehr gespielt. In der 66. Minute konnte Höhensteiger den Ball per Kopf über die Linie drücken und nur vier Minuten später war es Youngster Leon Simeth, der sich ein Herz fasste und mit einem Distanzschuss aus 18 Metern das Spiel drehte. Der 3:1-Endstand, erzielt durch Robin Ungerath, der den gegnerischen Torwart überlupfte, war dann nur noch das Tüpfelchen auf dem i. Die gelb-rote Karte gegen Kirchanschörings Florian Janietz, ebenfalls in der Nachspielzeit, hatte da nur noch statistischen Wert.

Nach dem Schlusspfiff war die Erleichterung im Lager der Löwen groß. Trainer Niki Wiedmann betonte, dass man Charakter gezeigt und niemals aufgegeben habe. So können sich die Wasserburger Fußballer auf ein weiteres Pokalspiel Mitte November freuen. Ort, Gegner und genauen Termin wird man erst in den nächsten Tagen erfahren.

TSV 1880 Wasserburg:Boschner, Stephan, Maximilian Hain, Lindner, Grübl, Höhensteiger, Hannes Hain (ab 57. Goncalves), Denz, Neumeier (ab 68. Schaberl), Simeth (ab 78. Barthuber), Ungerath.

Schiedsrichter:Hofbauer (Bernau).

Zuschauer:120.

Tore:0:1 Schmitzberger (29.), 1:1 Höhensteiger (66.), 2:1 Simeth (70.), Ungerath (90. + 3).

Besonderheit:Gelb-Rote Karte für Kirchanschörings Janietz (90. + 1). stü

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