Löwen besiegen Löwen: Waldkraiburger 7:4-Erfolg beim ERSC Amberg

EHC-Torhüter Kevin Yeingst pariert hier gegen den Amberger Blackburn.
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EHC-Torhüter Kevin Yeingst pariert hier gegen den Amberger Blackburn.

Oberpfalz gegen Oberbayern, Lions gegen Löwen oder einfach nur ERSC Amberg gegen den EHC Waldkraiburg – in der Eishockey-Bayernliga gingen die Industriestädter auf Reisen und kehrten mit einem Sieg nach Hause zurück. Am Ende hieß es 7:4 für Waldkraiburg.

AmbergOberpfalz gegen Oberbayern, Lions gegen Löwen oder einfach nur ERSC Amberg gegen den EHC Waldkraiburg – in der Eishockey-Bayernliga gingen die Industriestädter auf Reisen und kehrten mit einem Sieg nach Hause zurück. Am Ende hieß es 7:4 für Waldkraiburg.

Keine Minute ließ die Führung auf sich warten

Die Löwen legten gleich fulminant los. Keine Minute war gespielt, da zappelte der Puck bereits im Netz. Nico Vogl war, auf Zuspiel von Trox und Hradek der erste Torschütze des Abends. Amberg verschlief die ersten zehn Spielminuten komplett. So fiel in der zweiten Minute bereits der zweite Treffer. Felix Lode durfte sich, auf Zuspiel von Thomas Rott und Leon Judt, das erste Mal bei den Senioren in die Torschützenliste eintragen. Nur rund zwei Minuten später tauchten die in dieser frühen Phase starken Löwen erneut vor dem Gehäuse der „Wild Lions“ auf: Josef Straka bugsierte das Spielgerät auf Zuspiel von Michail Guft-Sokolov ins Tor. In der Folge und mit einem 3:0 im Rücken wurde das Spiel der Löwen etwas ruhiger, jedoch aber nicht weniger gefährlich. Zunächst wollte Amberg zeigen, dass es auch auf dem Eis ist und tat das mithilfe eines Tores von Markus Babinsky. Dies ließen die Waldkraiburger Spieler jedoch nicht lange auf sich sitzen. Nur rund eine Minute später erhöht Tomas Rousek auf Zuspiel von Judt und Sokolov von der blauen Linie auf 4:1. Das Ende des Torreigens war damit noch nicht erreicht. Wiederum nur eine Minute später verkürzt Amberg durch Köbele auf 2:4.

Auch in Amberg sind die Löwen schwach im zweiten Drittel

Traditionell ist das zweite Drittel nicht das der Löwen aus Waldkraiburg. Dies sollte auch gegen Amberg so sein. Zuerst waren es jedoch die Waldkraiburger, die durch Chancen auf sich aufmerksam machten. Rousek, Bergmann oder auch Rott scheiterten aber am Keeper. In der 13. Minute jedoch war es Amberg, das durch Daniel Krieger den Abstand auf nur ein Tor verkürzte. Doch waren es die Industriestädter, die in der 39. Minute das nächste Tor durch Guft-Sokolov erzielen. Im direkten Gegenzug stellte Amberg durch Florian Bocu den alten Abstand postwendend wieder her und sorgte für den Pausenstand von 4:5.

Drittes Drittel ging wieder an die Löwen

Der dritte Durchgang gehörte wieder ganz den Löwen aus der Industriestadt. Nachdem es Tomas Rousek und auch Michael Trox vielversprechend, aber erfolglos versuchen durften, war es Nico Vogl, der den Spielstand zugunsten des EHC ausbaute. Nur selten kam Amberg noch vor das Tor des EHC – und wenn, dann scheiterten die Hausherren meist am solide stehenden Kevin Yeingst. Nachdem sich die Oberpfälzer nun mehr und mehr auf das Sammeln von Strafzeiten verlagerten, konnten die Löwen auch noch das siebte Tor erzielen: Christof Hradek setzte in Überzahl den Schlusspunkt zum 7:4-Erfolg der Waldkraiburger.

Spielstatistik:ERSC Amberg – EHC Waldkraiburg 4:7 (2:4, 2:1, 0:2). EHC Waldkraiburg: Yeingst (C. Lode) – Jeske, F. Lode; F. Kanzelsberger, A. Kanzelsberger; Schmidt, Rott; Bergmann, Seifert – : Guft-Sokolov, Hradek, Rousek; Judt, Selinger, Straka; Trox, Vogl.

Tore: 0:1 (1.) Vogl (Trox, Hradek); 0:2 (2.) F. Lode (Rott, Judt); 0:3 (4.) Straka (Guft-Sokolov, A. Kanzelsberger); 1:3 (9.) Babinsky (Blackburn, Schmitt – PP1); 1:4 (10.) Rousek (Guft-Sokolov, Judt – PP1); 2:4 (11.) Köbele (Blackburn, Schmitt); 3:4 (33.) Krieger (Babinsky, Stütz); 3:5 (39.) Guft-Sokolov (Straka, Rousek); 4:5 (39.) Bocu (Troglauer, Babinsky); 4:6 (47.) Vogl (Hradek, Bergmann); 4:7 (54.) Hradek (Trox, Vogl).

Zuschauer: 200 – Strafzeiten: Amberg 14, Waldkraiburg: 6. aha

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