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Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 3:4 n.V.

Curtis Leinweber holt die Serie an die Mangfall!

Mit den Selber Wölfen erwartet die Starbulls ein personell hervorragend und extrem breit aufgestellter Gegner, der mit einem herausragenden Kader in die Saison gegangen ist
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Mit den Selber Wölfen erwartet die Starbulls ein personell hervorragend und extrem breit aufgestellter Gegner, der mit einem herausragenden Kader in die Saison gegangen ist
  • Markus Zwigl
    vonMarkus Zwigl
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Selb/Rosenheim - Am Karsamstag kam es zum Duell zwischen Rosenheim und Selb. Das Auftaktmatch zwischen den Wölfen und den Starbulls wurde dann letztendlich in der Overtime entschieden. Hier gibt‘s den Live-Ticker zum Nachlesen.

Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 3:4 n.V. (1:0/0:2/2:1/0:1)

Tore: 1:0 Slavetinsky (5.); 1:1 Höller (31.); 1:2 Höller (40.); 2:2 Miglio (42.); 3:2 Hammerbauer (50.); 3:3 Vollmayer (59.); 3:4 Leinweber (74.)
Strafminuten: Selb 14 + 10 Spieldauer für Snetsinger / Rosenheim 8

Der Live-Ticker zum Nachlesen!

Schlussfazit: Was war das für ein Krimi? Im ersten Drittel waren die Selber Wölfe die spielbestimmende Mannschaft, was sich in der fünften Spielminute auch auf der Anzeigetafel widerspiegelte. Im zweiten Drittel konnten sich die Starbulls auf die Spielweise der Selber Wölfe besser einstellen und drehten die Partie durch zwei Treffer von Alexander Höller. Im letzten Drittel war zuerst die Heimmannschaft im Vorteil und drehte die Partie ihrerseits zur zwischenzeitlichen 3:2 - Führung. Die Starbulls gaben sich jedoch noch nicht geschlagen. Als Trainer John Sicinski den Rosenheimer Goalie in der 57. Minute aus seinem Kasten beorderte, um den sechsten Mann auf das Eis zu schicken, folgte der Ausgleichtreffer durch Maximilian Vollmayer. In der Overtime gab es auf beiden Seiten zahlreiche Chancen das Spiel zu entscheiden. Curtis Leinweber war es dann letztendlich vorbehalten, für seine Farben den Siegtreffer zu erzielen.

Ein ausführlicher Spielbericht folgt am Sonntagmorgen!

74. TOOOR für die Starbulls Rosenheim! Da ist die Entscheidung - Rosenheim schlägt eiskalt in der Verlängerung zu. Nach einem Bullygewinn im Drittel der Selber Wölfe wird Michel Weidekamp zweimal geprüft, bevor Curtis Leinweber an die Scheibe kommt und diese aus dem linken Halbfeld über die Stockhand des Selber Goalies heben kann. Die Starbulls holen die Serie an die Mangfall!

73. Was für ein Kampf. Beide Mannschaften spielen beherztes Eishockey.

72. Erneut Bully im Drittel der Wölfe. Die Starbulls jetzt am Drücker.

71. Rosenheim wieder komplett. Bully im Drittel der Selber Wölfe.

70. Es geht weiter vier gegen vier auf dem Eis

69. Strafzeit gegen Rosenheim! Kyle Gibbons wegen Haken. 4 gegen 3 Überzahl für die Starbulls

68. Strafzeit gegen die Selber Wölfe! Slaventinsky wegen Spielverzögerung.

68. Strafzeit gegen die Selber Wölfe! Ondruschka wegen Beinstellen.

67. Angriff der Starbulls, die Scheibe wird Richtung Selber Gehäuse geschlenzt und berührt dabei die Querlatte.

65. Es geht hin und her, nichts für schwache Nerven! Das einzige was hier fehlt sind die Fans!

64. Kapitän Michael Baindl bekommt das Zuspiel in den Slot und kann Torhüter Weidekamp aus aussichtsreicher Position nicht überwinden, das muss ein Tor sein!

64. Aussennetz! Die Starbulls mit dem Sieg auf dem Schläger! Selb wieder komplett.

62. Strafzeit gegen die Selber Wölfe! Slavetinsky muss für zwei Minuten wegen Stockschlag vom Eis. Überzahlspiel für Rosenheim!

62. Dennis Schütt wird da vor dem Selber Gehäuse böse abgeräumt. Wir warten auf die Entscheidung der Schiedsrichter.

62. Selb macht jetzt mächtig Druck auf das Gehäuse der Starbulls. Mechel muss ein ums andere Mal Kopf und Kragen riskieren um seine Farben im Spiel zu halten.

61. Beide Mannschaften stehen am Bullykreis. Wer setzt den Lucky Punch? Das Spiel läuft!

60. Die reguläre Spielzeit ist zu Ende, es geht in die Overtime! Hier geht es gleich im 5 gegen 5 - Modus weiter. Das nächste Tor entscheidet das Spiel. Sollte nach zwanzig Spielminuten kein Tor gefallen sein, folgt sofort das Penaltyschießen.

59. TOOOR für die Starbulls Rosenheim! Die Starbulls kommen schnell in die Überzahlaufstellung und passen sich ruhig und geduldig die Scheibe hin und her. Maximilian Vollmayer lauert an der blauen Linie und wartet auf das Zuspiel. Der Pass kommt, Vollmayer nimmt den Onetimer und lässt Weidekamp im Gehäuse der Wölfe keine Abwehrchance.

57. Mechel ist vom Eis gegangen. Rosenheim mit sechs Feldspielern auf dem Eis.

57. Rosenheim kann auch dieses Powerplay ohne Gegentreffer überstehen. Das wäre dann auch die Vorentscheidung in diesem Spiel gewesen. Wann nimmt Trainer Sicinski die Auszeit?

55. Die Uhr wird langsam aber sicher zum unerbittlichen Gegner der Starbulls.

54. Strafzeit gegen Rosenheim! Momentan liegt das Momentum bei den Selber Wölfen. Alexander Höller muss wegen Ellbogencheck in die Kühlbox.

50. TOR für die Selber Wölfe zur 3:2 Führung! Über Gare und Miglio kommt die Scheibe zu Jan Hammerbauer, der Andreas Mechel im Gehäuse der Starbulls von der Grundlinie überrascht.

49. Die Wölfe sind wieder komplett!

48. Jetzt ein ganz starkes Überzahlspiel der Starbulls, Selb verteidigt jedoch mit vollem Einsatz.

47. Strafzeit gegen den ehemaligen Verteidiger der Starbulls Felix Linden wegen halten des Stocks. Powerplay Rosenheim

47. Die Selber Wölfe wieder mit fünf Mann auf dem Eis. Keine klare Torchance für die Oberbayern.

45. Strafzeit gegen Brad Snetsinger wegen Check gegen Kopf und Nacken. Die Starbulls mit der Chance mit einem Mann mehr auf dem Eis.

42. TOR für die Selber Wölfe! Das ging zu schnell und viel zu einfach! Die Wölfe mit Schüssen von Gelke und Gare. Andreas Mechel kann nur nach vorne abprallen lassen. Der Rebound ist für Nicolas Miglio eine leichte Beute.

41. Das letzte Drittel läuft. Kann das Team von der Mangfall heute in der Halbfinalserie in Führung gehen?

Fazit zum zweiten Drittel: Die Starbulls haben sich auch von dem frühen Rückstand hier nicht aus der Ruhe bringen lassen. Geduldig haben sie sich nach ersten Anlaufschwierigkeiten in die Partie hineingearbeitet. Beide Mannschaften mit der in den PlayOffs üblichen Härte, aber immer im Rahmen des Erlaubten. Auf beiden Seiten gab es lediglich zwei Hinausstellungen, die jedoch nicht zu Tore führten. Ab der 30. Spielminute wurde Rosenheim immer stärker, konnte sich im gegnerischen Drittel mehr und mehr festsetzen, um dann zum Torerfolg zu kommen.

40. Das 2.Drittel ist zu Ende. Rosenheim konnte die Partie drehen und geht mit einer 2:1 - Führung in die verdiente Pause.

40. TOOOR für die Starbulls Rosenheim! 22 Sekunden vor Schluss spielen sich Daxlberger und Leinweber die Scheibe gegenseitig zu und warten, bis Alexander Höller eine freie Schussposition gefunden hat. Gegen den platzierten Schuss von Höller ist der Selber Torwart chancenlos. Höller schnürt den Doppelpack und Curtis Leinweber meldet sich auch eindrucksvoll mit seinem zweiten Assist zurück.

39. Bully vor dem Tor von Michel Weidekamp. Die Wölfe gewinnen das Anspiel. Trotzdem hat jetzt auch der Selber Goalie deutlich mehr zu tun.

38. Die Starbulls sind jetzt nach dem Ausgleich endlich im Spiel!

35. Rosenheim wieder komplett. Bis auf einen Torschuss hatten die Oberfranken im Verteidigungsdrittel der Starbulls nichts zu bestellen! Im Gegenteil, die Starbulls hatten eine gefährliche Breakchance. Der Torschuss wurde jedoch durch den Schläger eines Selber Verteidigers vereitelt.

33. Strafe gegen Rosenheim! Josef Frank bekommt zwei Minuten wegen Halten.

31. TOOOR für die Starbulls Rosenheim! Die Wölfe müssen sich nach der abgelaufenen Strafzeit erst wieder sortieren. Diese Unordnung im Spiel der Oberfranken nutzen die Gäste direkt zum Ausgleich aus. Leinweber chipped die Scheibe zu Slezak. Der sieht den mitgelaufenen Alexander Höller, der dem Selber Goalie keine Abwehrchance lässt.

30. Da hatten die Starbulls gerade die große Chance zum Ausgleich. Die Scheibe wurde aber zu zentral auf Michel Weidekamp abgefeuert. Kein Problem! Selb wieder komplett.

28. Strafe gegen die Selber Wölfe. Richard Gelke muss wegen Beinstellen auf die Strafbank! Überzahl für die Starbulls

28. Angezeigte Strafzeit gegen die Selber Wölfe - Mechel ist aus dem Tor.

26. Die Starbulls sind wieder vollzählig auf dem Eis. Gutes Penalty-Killing der Oberbayern.

25. Die Wölfe finden sofort die Powerplay-Aufstellung, parken einen Spieler unmittelbar vor dem Gehäuse der Starbulls um Mechel die Sicht zu nehmen. In der Folge kommt der Abschluss von der Blauen Linie, aber Goalie Andreas Mechel kann die Scheibe unter sich begraben.

24. Strafzeit gegen Rosenheim! Die Unparteiischen sehen eine Behinderung von Marc Bosecker an einem Selber Spieler. Powerplay Selb!

23. Welche Marschroute hat Trainer John Sicinski für den weiteren Verlauf der Partie an seine Jungs ausgegeben? Geduldig auf die eigenen Chancen warten und diese dann aber auch verwerten.

21. Das zweite Spieldrittel hat begonnen. Die Unparteiischen lassen das Spiel einfach laufen. Bisher alles im Rahmen. Hart aber fair!

Fazit zum ersten Drittel: Beide Mannschaften legten hier los wie die Feuerwehr, wobei die Wölfe etwas wacher und konzentrierter zu Werke gingen. Rosenheim wurde bereits beim Spielaufbau empfindlich gestört. Die Selber Wölfe schwärmten mit zwei Forecheckern aus und setzten damit den scheibenführenden Rosenheimer Aufbauspieler unter Druck. Fehler im Zuspiel der Starbulls leiteten dann immer wieder gefährliche Konter der Heimmannschaft ein. Einem dieser Fehler entsprang dann das Tor zur knappen Führung der Oberfranken.

20. Das 1.Drittel ist zu Ende. Beide Mannschaften gehen nach einem hart, aber fair geführten Drittel in die Kabine!

18. Das muss der Ausgleich sein, Michael Baindl mit der Großchance, aber er verzieht über‘s Tor. Im Gegenzug gibt es Tumult im Grün-Weißen Torraum. Zwei Spieler fallen über Goalie Andreas Mechel, der kurz liegen bleibt. Danach aber wieder aufstehen kann. Selb wieder komplett.

17. Die Starbulls können die Selber ein wenig einschnüren, ein Fehlpass an der blauen Linie bringt den direkten 2 auf 1 - Konter den Mechel gerade so entschärfen kann.

16. Strafzeit gegen die Selber Wölfe! Brad Snetsinger muss wegen unkorrektem Körperangriff in die Kühlbox. Rosenheim in Überzahl und Slezak direkt mit der ersten Chance.

14. Die Starbulls haben sich etwas gefangen. Mit genauerem Zuspiel wär hier schon mehr drin. Mechel hält im Gegenzug stark gegen den Selber Angriffswirbel!

12. Hier geht es ganz schön zur Sache. Die Checks werden alle sauber zu Ende gefahren und von der jeweiligen Bank frenetisch gefeiert.

10. Gerade konnten sich die Rosenheimer im gegnerischen Drittel ein wenig fest spielen, aber die Wölfe halten die Bullen vom Torraum fern, holen sich die Scheibe und fahren dann direkt den Konter. Mechel hat viel zu tun.

8. Die Starbulls werden hier ordentlich durcheinander gewirbelt. Gerade eben hatten sie zwar ihr erstes Bully, aber die Selber sind hier ganz klar tonangebend.

5. TOR für die Selber Wölfe! Und genau so ein Scheibenverlust bringt die Führung für die Heimmannschaft. Miglio kommt zu einfach in das Rosenheimer Drittel, spielt die Scheibe auf Gare, der sieht Slavetinsky, der aus dem rechten Halbfeld einfach mal abzieht und Mechel zum ersten Mal überwinden kann.

5. Die Selber Wölfe machen das taktisch klug. Sie gehen früh auf den scheibenführenden Spieler der Rosenheimer und erobern sich so das Spielgerät.

4. Ungenaues Aufbauspiel der Starbulls führt immer wieder zu gefährlichen Scheibenverlusten in der neutralen Zone.

3. Jetzt sind die Starbulls am Drücker. Aber schon ist die Scheibe wieder beim Gegner. Aktuell ist das Spiel etwas zerfahren.

1. Selb legt hier gleich los wie die Feuerwehr! Bully und direkt zwei Torchancen. Kein Eishockey-Schach.

1.Spielminute: Der Unparteiische hat die Scheibe eingeworfen! Können die Starbulls an ihre guten Leistungen aus der Viertelfinalserie gegen den EC Peiting anknüpfen und gleich das erste Spiel für sich entscheiden oder starten die Wölfe mit einem Heimsieg?

+++ 19:15 Uhr: Die Starbulls spielen heute wieder mit Tobias Draxinger, der im vergangenen Spiel unabsichtlich einen Schläger seines Gegenspielers an den Hals bekommen hat und im Anschluss mit akuter Atemnot auf der Spielerbank zusammengebrochen ist. Nach einer ärztlichen Notversorgung im Stadion wurde der Verteidiger vorsorglich in das örtliche Krankenhaus abtransportiert. Dort wurde dann eine starke Kehlkopfprellung diagnostiziert. Dafür fehlt Verteidiger Michael Gottwald, welcher für die U-18 WM nominiert und abgestellt wurde.

Die Wölfe treten heute nahezu in Bestbesetzung an. Im Angriff fehlen lediglich Maximilian Hirschberger und Lukas Klughardt.

Vorab die Starting-Six beider Mannschaften:

Rosenheim beginnt mit: G: Mechel – D: Draxinger, Frank – F: Meier, Henriquz, Heidenreich

Selb beginnt mit: G: Weidekamp – D: Linden, Slavetinsky – F: Verelst, Miculka, Snetsinger

Die Partie steht heute unter der Leitung der beiden Hauptschiedsrichter Dominic Erdle und Alexander Singer. An den Linien unterstützen Tim Laudenbach und Matthäus Riemel.

+++ 19:10 Uhr: Die Starbulls trafen in der abgeschlossenen Hauptrunde der Oberliga-Saison 2020/2021 bereits dreimal auf das oberfränkische Wolfsrudel. Alle drei Duelle gingen an die jeweilige Heimmannschaft. Während Selb zuhause mit 5:4 die Oberhand behielt, setzte sich Rosenheim an der Mangfall mit 2:1 beziehungsweise 3:1 durch. 

+++ 19:00 Uhr: Ein herzliches Grüß Gott liebe Eishockeyfreunde aus der oberfränkischen Heimatstadt des Porzellans, wo der Hauptrundenzweite den Hauptrundendritten zum ersten Halbfinalspiel der Oberliga Süd empfängt. Das Spiel wird voraussichtlich um 19:30 Uhr beginnen, bis dahin versorgen wir euch noch wie gewohnt mit ein paar Infos rund um die Partie.

Die Selber Wölfe gegen die Starbulls Rosenheim im PlayOff-Check:

Die Wölfe konnten ihre Viertelfinalserie gegen den EV Lindau in drei Begegnungen (4:1; 2:4; 6:0) klar und deutlich für sich entscheiden.

Rosenheim konnte seine Viertelfinalserie gegen den EC Peiting ebenfalls mit einem Sweep entscheiden. Musste jedoch zweimal in die Overtime (6:1; 2:3 OT; 5:4 OT).

Beide Mannschaften weisen starke Statistikwerte auf. In Unterzahl rangieren die Selber Wölfe mit einer Quote von 92,9 % unangefochten auf Platz eins, während sich die Starbulls (76,9 %) mit Platz drei begnügen müssen. In Überzahl ändert sich das Verhältnis zu Gunsten der Rosenheimer, die jedes zweite Überzahlspiel erfolgreich gestalten können, während den Oberfranken nur in jedem vierten Powerplay (26,7 %) ein Treffer gelingt.    

Mit Nicolas Miglio, Landon Gare und Brad Snetsinger haben die Wölfe unglaublich viel Qualität im Sturm. Des Weiteren hat auch Michel Weidekamp mit einer Fangquote von 96,6 % maßgeblichen Anteil am souveränen Einzug ins Halbfinale. Mit einer Fangquote von 90,0 % braucht sich Andreas Mechel auf Seiten der Starbulls sicherlich nicht zu verstecken und mit Dominik Daxlberger, Kapitän Michael Baindl und Kyle Gibbons hat man aktuell drei Topscorer unter den Top Ten aufzuwarten. Gerade die Entwicklung von Kyle Gibbons lässt Zuversicht aufkommen. Sollte Curtis Leinweber nach seinem Ausfall wieder an seine ursprüngliche Leistung anknüpfen können, kann es eine lange Serie werden.

Aufgrund des Heimvorteils, des herausragenden und breit aufgestellten Kaders, wird den Selber Wölfen jedoch die Favoritenrolle zugesprochen.

Die Mannschaftsaufstellungen:

Rosenheim: G: 50 Mechel, (1 Stettmer) - D: 8 Draxinger, 28 Kolb, 42 Biberger, 55 Krumpe, 58 Schütt, 95 Frank, 98 Vollmayer - F: 9 Gibbons, 10 März, 11 Leinweber, 14 Stanik, 17 Daxlberger, 18 Henriquez, 20 Heidenreich, 21 Höller, 24 Bosecker, 40 Baindl (C), 81 Slezak, 83 Meier - Trainer: John Sicinski
Selb: G: 27 Weidekamp, (81 König-Kümpel, 35 Mannchen) - D: 2 Silbermann, 6 Otte, 10 Böhringer, 13 Wenisch, 17 Ondruschka (C), 49 Linden, 50 Slavetinsky - F: 4 Zimmermann, 8 Boiarchinov, 9 Schiener, 18 Gare, 19 Worotnikow, 23 Geisberger, 29 Miculka, 33 Verelst, 41 Snetsinger, 47 Miglio, 69 Hechtl, 90 Hammerbauer, 91 Deeg, 92 Gelke - Trainer: Herbert Hohenberger

Der Vorbericht:

Tabellenprimus Eisbären Regensburg entschied am Donnerstagabend dank eines 5:3-Heimspielerfolgs im fünften und alles entscheidenden Spiel die Viertelfinalserie gegen die Memmingen Indians doch noch für sich. Somit treffen die Regensburger im Halbfinale auf den Höchstadter EC und die Starbulls Rosenheim auf die Selber Wölfe. Als Tabellendritter der Hauptrunde müssen die Starbulls gegen den Tabellenzweiten zunächst auswärts ran (Karsamstag, 19:30 Uhr).

Am Ostermontag folgt im ROFA-Stadion (Spielbeginn 17 Uhr) das zweite Aufeinandertreffen, am Mittwoch wird dann wieder in Selb gespielt (19:30 Uhr). Weitere Spiele – zum Aufstieg ins Finale sind drei Siege nötig – würden am kommenden Freitag in Rosenheim und am darauffolgenden Sonntag in Selb folgen.

Mit den Selber Wölfen erwartet die Starbulls ein personell hervorragend und extrem breit aufgestellter Gegner, der mit einem herausragenden Kader in die Saison gegangen ist und sich im Januar mit Stürmer Feodor Boiarchinov (27-jährig bereits über 350 Zweitligaspiele) sogar noch signifikant verstärken konnte. Mit dem 29-jährigen US-Amerikaner Nicholas Miglio steht in den Reihen der Wölfe der Topscorer der Liga (35 Treffer und 37 Torvorlagen in 39 Spielen bislang).

Im Playoff-Viertelfinale hatte der Tabellenzweite der Hauptrunde keinerlei Mühe und kegelte die Lindau Islanders im Schnelldurchgang (4:1, 4:2, 6:0) aus dem Wettbewerb. Die Tatsache, dass Torwart Florian Mnich im Februar plötzlich nicht mehr zur Verfügung stand und aufgrund der Förderlizenzstatuten in der laufenden Spielzeit nun auch nicht mehr für Selb auflaufen darf, haben die Wölfe problemlos weggesteckt. Zwischen den Holmen konnte Michel Weidekamp seither überzeugen, und für den Fall der Fälle haben die Hochfranken Manuel Kümpel reaktiviert.

Die vom Österreicher Herbert Hohenberger trainierten Selber Wölfe haben große Ambitionen zum Aufstieg in die DEL 2. Gegen die Starbulls nehmen sie nicht nur aufgrund des Heimvorteils, sondern auch angesichts der personellen Aufstellung, insbesondere ihrer Kaderbreite, die Favoritenrolle ein. In den drei Vergleichen des Grunddurchgangs wurde zweimal in Rosenheim und einmal in Selb gespielt. Alle drei Partien standen bis kurz vor dem Ende auf des Messers Schneide. Im ROFA-Stadion behielten die Starbulls mit 2:1 und 3:1 zweimal die Oberhand, auswärts mussten sie sich mit 4:5 geschlagen geben.

Die Selber Wölfe werden voraussichtlich mit „voller Kapelle“ in die Serie starten. Bei den Starbulls geht Trainer John Sicinski davon aus, zumindest die gleiche Truppe auf das Eis schicken zu können wie in den Viertelfinalspielen gegen den EC Peiting – mit zwei Ausnahmen: Curtis Leinweber soll ins Team zurückkehren und anstelle von Bohumil Slavicek stürmen und Verteidiger Tobias Draxinger wird noch pausieren müssen, nachdem er bis Donnerstag noch nicht einmal trainieren konnte.

Starbulls-Cheftrainer John Sicinski sagt vor der Halbfinalserie: „Die Selber Wölfe haben eine enorme Qualität, aber wir waren in keinem der drei Vorrundenspielen gegen sie die schlechtere Mannschaft. Wir müssen gegen großen Wert auf unsere Defensivarbeit legen und versuchen, die Selber Topspieler in den vorderen Reihen auszuschalten. Der größte Fehler wäre, gegen diesen Gegner offensives Hurra-Eishockey spielen zu wollen“.

mz/A. Sigl, Freier Mitarbeiter - Ro24

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