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Starker Auftritt des Inngauers

Linus Witte gewinnt Bronzemedaille der Alpinen Weltmeisterschaft

Linus Witte (SC Bad Aibling) gewann beim Slalom der Junioren-Weltmeisterschaften im kanadischen Panorama die Bronzemedaille.
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Linus Witte (SC Bad Aibling) gewann beim Slalom der Junioren-Weltmeisterschaften im kanadischen Panorama die Bronzemedaille.
  • VonPetra Rapp
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Der Bad Aiblinger Alpine Skifahrer Linus Witte räumte bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Kanada die Bronzemedaille ab. „Jetzt wird erst einmal gefeiert“, sagte er danach.

Panorama – „Jetzt gehen wir erst einmal mit unserem mega DSV-Team ein wenig feiern“, sagt Linus Witte (20) vom SC Aibling auf der Sprachnachricht kurz nach dem Gewinn der Bronzemedaille beim abschließenden Slalom der alpinen Junioren-Weltmeisterschaften im kanadischen Panorama. Damit hat sich der junge Inngauer einen ganz großen Traum erfüllt. Das alpine Talent, das auch im Europacup zuletzt mit einem elften Platz im Slalom in Schweden überzeugt hat, wollte nämlich unbedingt mit einer Medaille bei seinen letzten Junioren-Weltmeisterschaften nach Hause kommen.

Dabei hat alles gar nicht so gut angefangen. Das Wetter war bei der Ankunft relativ schlecht und man befürchtete schon, die Wettkämpfe könnten gar nicht stattfinden. Doch nach zwei Tagen wurden Wetter wie Pisten besser. Im Super G am Montag wurde Linus Witte Elfter. „Für mich ohne wirklich viel Training in dieser Disziplin ein super Ergebnis, auf das ich auch sehr stolz bin“, sagt Witte.

Nicht zufrieden mit Rang 14

Im Kombislalom einen Tag später, wo er mit zum engeren Favoritenkreis gehörte, lief es dann nicht so gut. Mit Rang 14 war er nicht wirklich zufrieden und beschloss gemeinsam mit seinen Trainern, eine Wettkampfpause einzulegen und sich dann ganz auf den Slalom zu konzentrieren. Was sich lohnen sollte.

Bereits beim Einfahren zum Slalom hat er sich sehr gut gefühlt, sagt er, „aber ich war doch sehr aufgeregt.“ Bei der Besichtigung des ersten Laufes bei minus 17 Grad, aber strahlen-dem Sonnenschein, hat er aber schon gemerkt, dass die Vorzeichen ganz gut stehen, auch wenn im Slalom immer alles passieren kann. „Der Lauf war toll, voll zum Angreifen. Ich habe aber dann doch im Flachen kleinere Fehler gemacht und war nach dem ersten Durchgang Vierter, aber mit nur knapp zwei Zehntel Rückstand aufs Podest. Ich war zufrieden.“

„Volle Attacke“

Im zweiten Durchgang galt dann für ihn nur noch eins: „Volle Attacke, ich wollte unbedingt eine Medaille! Der Trainer hat mir geraten, ich soll mich nur aufs Skifahren konzentrieren. Das habe ich versucht.“ Er hat dann aber doch einige Fehler gemacht, aber sein ganzes Herzblut reingesteckt und gekämpft bis zum Schluss, erzählt er. „Als dann im Ziel die eins aufleuchtete und sich alle Freunde vor Ort riesig freuten, war ich sehr erleichtert. Als ich dann einen noch überholen konnte und den Sprung auf das Podest geschafft habe, war es einfach nur noch ein unbeschreibliches Gefühl!“ Witte war am Ende 1,14 Sekunden hinter dem Sieger Stehen Olsen aus Norwegen. Silber ging mit nur 13 Hundertstel Vorsprung auf Witte an Ax Fabian aus Schweden.

„Die ganze Reise nach Kanada war supercool. Wir waren so ein tolles Team, Freunde waren auch hier und ich hab‘ das alles sehr genossen“, resümiert Witte die Weltmeisterschaft. Die Feier, bei dem das DSV-Team auch noch eine Silbermedaille von Emma Aicher im Riesenslalom der Juniorinnen bejubeln konnte, fiel allerdings nur kurz aus, denn der Rückflug nach Deutschland wartete. Nach nur einem Tag Pause ging es für Linus Witte dann schon wieder weiter zum Europacup-Finale nach Soldeu in Andorra.

Olympia-Medaillengewinnerin Emma Aicher und Linus Witte präsentieren ihre Medaillen von der Junioren-Weltmeisterschaft.

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