Lily Zhang ist beste heimische Spielerin

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Tischtennis-Weltrangliste in diesem Jahr für acht Monate eingefroren.

Elf heimische Akteure sind vertreten, wobei die Kolbermoorerin Lily Zhang am besten positioniert ist.

Durch das Spielverbot, das auf der Welt herrschte, haben sich die Werte bei den Spielerinnen und Spielern nur gering verändert. Bei den Herren sieht es nach wie vor so aus, dass die Akteure aus Asien – drei chinesische Spieler führen die Rangliste an – den Ton angeben. Erfreulicherweise liegt der inzwischen 39-jährige Hesse Timo Boll auf dem sehr guten zehnten Rang. Bei den Damen ist die Übermacht sogar noch ein wenig größer, stehen doch auf den ersten sieben Plätzen sechs chinesische Akteure. Erfreulicherweise muss man dann aber gar noch so weit nach unten schauen, denn bereits auf Position 27 befindet sich Lily Zhang mit 7005 Punkten. Die 24-jährige Amerikanerin, die beim Bundesligisten SV DJK Kolbermoor der Papierform nach nur auf Rang drei – die sogenannten TTR-Punkte bescheren ihr einen schlechteren Wert hinter Fu Yu und Kristin Lang – steht, ist beste Amerikanerin und bestritt ihr letzte Turnier im März. Ein paar Plätze dahinter, auf Position 55 findet man mit Fu Yu mit 5155 Punkten. Die auf Madeira lebende Portugiesin sammelte vor der Corona-Pandemie bei den Quatar Open schnell noch einmal 340 Punkte ein. Nicht in den TOP 100, aber eine wichtige Spielerin für den SV DJK Kolbermoor, ist Yuan Wan. Der Neuzugang darf sich derzeit über Position 163 und 2340 Punkte freuen. Auch wenn es auf den ersten Blick mit Platz 323 in der Weltrangliste so aussieht, als würde Kristin Lang die Gegnerschaft an sich vorbeiziehen lassen müssen, so kann sie die Gegnerschaft jederzeit beruhigen. Die derzeit 835 Punkte versucht sie in nächster Zukunft bei diversen Turnieren – sofern es Corona zulässt – wieder ein wenig aufstocken zu können. Bleibt nur noch Anastasia Bondareva übrig, die gleich zwei Wertungen für sich in Anspruch nehmen kann. Im Erwachsenenbereich befindet sie sich auf Position 756, wobei sie aber ihr letztes Turnier bei den German Open absolviert hat. In der Altersklasse U 18 steht sie allerdings auf Platz zwei hinter Sophia Klee. Die Heimkehrerin Laura Tiefenbrunner, die zuletzt einen sehr positiven Eindruck sowohl in der zweiten wie auch in der ersten Bundesliga hinterlassen hat, war zuletzt bei den German Open in Magdeburg aktiv. Als Ergebnis stehen derzeit 225 Punkte und Rang 675 Punkte zu Buche. In Orebro bei den Swedish Open hatte Naomi Pranjkovic zuletzt 210 Punkte gesammelt. Der Erfolg kann sich sehen lassen, sind doch 1186 Punkte, der Rang 119 einbringt, im Sack.

Der SV DJK Kolbermoor hat aber auch in anderen Klassen – beispielsweise in der U 15 – einige heiße Eisen im Feuer. Mit Laura Kaim steht eine Spielerin auf Position 66, die immerhin auf 1450 Punkte kommt. eg

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