In maximal neun Spielen zum Aufstieg – wenn der Ligapokal im Fußball nicht annulliert wird

Kein Zuschauer, dafür aber wenigstens wieder Fußball beim Testspiel zwischen Ostermünchen und Bad Endorf. Mitte Septmebre soll es im Ligapokal auch wieder um Punkte gehen.
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Kein Zuschauer, dafür aber wenigstens wieder Fußball beim Testspiel zwischen Ostermünchen und Bad Endorf. Mitte Septmebre soll es im Ligapokal auch wieder um Punkte gehen.

Der vielleicht entscheidende Satz steht oben auf Seite 8 der neun Seiten Durchführungsbestimmungen zum Ligapokal im Fußball-Kreis Inn/Salzach. „Erfolgt der Re-Start des Meisterschafts-Spielbetriebs erst zum 1. Oktober 2020, wird der Ligapokal annulliert.“

Von Alexander Hübner

Rosenheim/Mühldorf –„Erfolgt der Re-Start des Meisterschafts-Spielbetriebs erst zum 1. Oktober 2020, wird der Ligapokal annulliert.“ So zumindest steht es in den Durchführungsbestimmungen zum Ligapokal im Fußball-Kreis Inn/Salzach. Denn dann würde die Zeit bis Mai 2021 nur noch reichen, um die verbleibenden elf Liga-Spieltage abzuwickeln.

In Österreich wird schon wieder um Punkte gespielt

Doch die Hoffnung stirbt zuletzt, dass die bayerische Staatsregierung wenigstens Mitte September grünes Licht für Punktspiele gibt – auch wenn die Bundesliga wohl vor leeren Rängen starten muss. Im benachbarten Österreich hat am Wochenende die Regionalliga-Saison begonnen: 200 dürfen in Salzburg zuschauen, mit entsprechendem Hygienekonzept sogar bis zu 1250. Und in der Regionalliga Nordost schauten am Wochenende sogar mehr als 1800 Fans dem Ex-Bundesligisten Energie Cottbus zu.

250 von 331 Teams haben gemeldet

Die Pläne für den Ligapokal stehen jedenfalls. Mehr als 250 von 331 Mannschaften haben für den neuen Wettbewerb gemeldet, der nach vorläufigen Planungen am 16./17. September starten soll. Die restlichen fünf Spieltage in der Vorrunde und die Zwischenrunde sind vom 10. Okober bis zum 15. November geplant. Nach der Winterpause geht es am 13./14. März mit dem Achtelfinale weiter. Halbfinals und Finale sind für das Osterwochenende (3./5. April) angesetzt. Es geht um zusätzliche Aufstiegsplätze – einen in die Bezirksliga, je zwei in die Kreisliga, Kreisklasse und A-Klasse und einen in die B-Klasse – und um die Qualifikation für das Halbfinale im Toto-Pokal.

Belegt ein Absteiger aus der jeweiligen Liga oder ein Teilnehmer an der Abstiegs-Relegation einen der Siegerplätze im Ligapokal, kann er nicht aufsteigen, sichert sich aber den Klassenerhalt. Wird der Ligapokalsieger später zugleich Meister seiner Klasse, rückt der Zweit- oder Drittbeste im Ligapokal eine Klasse höher.

Kreisliga

27 von 29 Mannschaften sind dabei, nur Vogtareuth und Inzell passen. In fünf Gruppen mit fünf oder sechs Mannschaften geht es in vier oder fünf Spielen um die Teilnahme an der Zwischenrunde, nur die nach Toren und dem Punkte-Quotienten erfolgloseste Mannschaft scheidet vorzeitig aus. In der Zwischenrunde werden in 13 K.O.-Spielen die 16 Achtelfinalisten ermittelt. Der Punktbeste aller fünf Gruppen spielt gegen den Punktschlechtesten, der Zweitbeste gegen den Zweitschlechtesten, und so weiter.

Um das Feld im Achtelfinale auszufüllen, kommen auch drei Verlierer aus der Zwischenrunde weiter – jene, die in der Vorrunde den besten Punkteschnitt hatten. Damit sind die drei Punktbesten aus der Vorrunde auf jeden Fall qualifiziert.

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Die Gruppen wurden regional zusammengestellt, um möglichst viele Derbys zu bekommen. In der Endrunde wird der Kreis in zwei Regionen aufgeteilt, deren Sieger erst im Finale aufeinandertreffen können.

Gruppe 1:TSV Siegsdorf, SG Schönau, FC Hammerau, BSC Surheim, ASV Piding

Gruppe 2:FC Grünthal, TSV Peterskirchen, TSV Waging, SV Kay, TuS Traunreut, TSV Altenmarkt

Gruppe 3: Danubius Waldkraiburg, SG Tüßling/Teising, SV Mehring, TSV Reischach, FC Töging

Gruppe 4: SV Westerndorf, TSV Emmering, SV Ostermünchen, ASV Au, TuS Bad Aibling, SV-DJK Kolbermoor

Gruppe 5: TuS Prien, ASV Großholzhausen, TuS Raubling, SV Söllhuben, SV Pang

Kreisklasse

51 von 54 Vereinen sind dabei, auch Griesstätt, Edling und Bosna i Hercegovina Rosenheim haben sich noch rechtzeitig gemeldet. Sie spielen in neun Fünfer- und einer Sechser-Gruppe jeweils einmal gegeneinander. Die zehn Gruppensieger und die sechs besten Zweiten sind für das Achtelfinale qualifiziert. Dort haben die acht punktbesten Gruppensieger Heimrecht. Gespielt wird bis zum Halbfinale in zwei Regionen. Schon die Vorrunden-Gruppen bieten jede Menge Lokalderbies – im Inntal, im nördlichen Chiemgau oder rund um Altötting.

Gruppe 1:ASV Flintsbach, SV Nußdorf/Inn, TSV Neubeuern, TV Feldkirchen, TuS Brannenburg

Gruppe 2:SV Schloßberg, SV Riedering, SB-DJK Rosenheim II, BiH Rosenheim, TuS Großkarolinenfeld

Gruppe 3:TSV Breitbrunn-Gstadt, TV Obing, SV Amerang, SpVgg Pittenhart, SV Seeon-Seebruck

Gruppe 4:SV Schechen, SV Tattenhausen, ASV Rott, SV Ramerberg, DJK-SV Griesstätt, DJK-SV Edling

Gruppe 5: SV-DJK Oberndorf, FC Maitenbeth, TSV Babensham, TSV Eiselfing, SV Aschau/Inn

Gruppe 6: TSV Neumarkt-St. Veit, FC Mühldorf, SV-DJK Pleiskirchen, SV Oberbergkirchen, TuS Mettenheim

Gruppe 7:SG Perach/Winhöring, TuS Alztal Garching, TV Altötting, SV Unterneukirchen, TSV Neuötting

Gruppe 8: SVG Burgkirchen, SG Kirchweidach/Halsbach, TSV Tittmoning, TSV Fridolfing, SV Laufen

Gruppe 9:SVL Tacherting, TSV Heiligkreuz, SB Chiemgau Traunstein II, SC Vachendorf, SV Ruhpolding

Gruppe 10:SC Anger, DJK Otting, SV Oberteisendorf, FC Bischofswiesen, TSV Bad Reichenhall

A-Klasse

74 von 81 Vereinen spielen in neun Sechser- und vier Fünfer-Gruppen je einmal gegeneinander. Für die 13 Gruppensieger und die drei besten Gruppenzweiten (hier zählt wieder der Punkt-Schnitt) geht es im Achtelfinale weiter. Die acht punktbesten Gruppensieger haben dort Heimrecht.

Gruppe 1: ASV Kiefersfelden, ASV Happing, TuS Raubling II, FV Oberaudorf, FC Nicklheim, FT Rosenheim

Gruppe 2: ASV Au II, SC Höhenrain, SV Bad Feilnbach, DJK Götting, TuS Bad Aibling II, ESV Rosenheim

Gruppe 3: WSV Samerberg, SV Prutting, ASV Eggstätt, TSV Bernau, TSV Rimsting, WSV Aschau/Ch.

Gruppe 4: TSV Hohenthann, TSV Aßling, SV Ostermünchen II, SV Forsting-Pfaffing, SV Albaching, SC Rechtmehring

Gruppe 5: TSV 1880 Wasserburg II, FC Halfing, SV Schonstett, TSV Soyen, TSV Babensham II

Gruppe 6: SG Reichertsheim/Ramsau/Gars II, SV Schwindegg, SV Weidenbach, TSV Obertaufkirchen, VfL Waldkraiburg II

Gruppe 7: SV Waldhausen, TSV Schnaitsee, TSV Taufkirchen, FC Grünthal II, TV Kraiburg, SpVgg Jettenbach

Gruppe 8: SG Haiming/Burghausen II, TSV Marktl, TSV Polling, SV Hirten, DJK-SV Emmerting, SG Neumarkt II/Egglkofen

Gruppe 9:TuS Engelsberg, TuS Kienberg, TSV Palling, TuS Traunreut II, TSV Stein-St. Georgen, SV Oberfeldkirchen

Gruppe 10: SV Kay II, DJK Kammer, SV Kirchanschöring II, TSV Tengling, TSV Petting, SV Taching/See

Gruppe 11:DJK Weildorf, SV Leobendorf, SV Saaldorf II, TSV Teisendorf II, BSC Surheim II

Gruppe 12: TSV Siegsdorf II, SV Surberg, WSC Bayerisch Gmain, SC Weißbach, FC Ramsau

Gruppe 13: TSV Übersee, TSV Bergen, ASV Grassau, SC Schleching, SG Chieming/Grabenstätt, SV Erlstätt

B-Klasse

Immerhin 57 von 82 Mannschaften wollen mit von der Partie sein. Sie sind in sieben Sechser- und drei Fünfer-Gruppen eingeteilt. Die zehn Ersten und die sechs besten Zweiten qualifizieren sich für das Achtelfinale.

Gruppe 1: DJK-SV Heufeld, TV Feldkirchen II, SV Bruckmühl II, SV-DJK Kolbermoor II, TSV Emmering II

Gruppe 2:ASV Flintsbach II, TSV Rohrdorf, WSV Aschau/Ch. II ASV Kiefersfelden II, ASV Happing II, SV Höslwang

Gruppe 3: SV-DJK Oberndorf II, FC Maitenbeth II, Genclerbirligi Wasserburg, TSV Eiselfing II, ASV Rott II, DJK-SV Edling II

Gruppe 4:SV Aschau/Inn II, SG TSV Neumarkt II/Egglkofen III, SV Oberbergkirchen II, SV Erharting, SK Waldkraiburg

Gruppe 5:SV Erlbach II, FC Töging III, TSV Reischach II, SG Tüßling/Teising II, DJK-SV Pleiskirchen II, SG Winhöring/Perach

Gruppe 6: TSV Feichten, DJK Raitenhaslach, SV Mehring II, SV Unterneukirchen II, TuS Alztal Garching II

Gruppe 7: TV Obing II, TSV Peterskirchen II, SV Seeon-Seebruck II, TSV Heiligkreuz II, SVL Tacherting II, TSV Trostberg

Gruppe 8: FC Traunreut, ESV Freilassing II, DJK Weildorf II, SV Leobendorf II, SV Oberteisendorf II, DJK Otting II

Gruppe 9: SV Unterwössen, TSV Bergen II, FC Reit im Winkl, SB Chiemgau Traunstein III, DJK Traunstein, SV Neukirchen

Gruppe 10: SG Schönau II, FC Bischofswiesen II, FC Hammerau II, ASV Piding II, TSV Bad Reichenhall II, TSV Berchtesgaden

C-Klasse

Mehr als jeder zweite C-Klassist nimmt am Ligapokal teil. Hier gibt es drei Sechser- und fünf Fünfer-Gruppen. Hier hat Kreisspielleiter Hans Mayer noch eine Zwischenrunde eingeschoben, für die sich 32 Mannschaften qualifizieren. Aus der Vorrunde scheiden damit nur die Tabellenfünften und -sechsten aus. Die Ersten und Zweiten haben in der Runde der besten 32 Heimrecht.

Gruppe 1: TSV Aßling II, SV-DJK Heufeld II, DJK Götting II, SV Bruckmühl III, LR Kolbermoor

Gruppe 2:SV Schechen II, TuS Großkarolinenfeld II, Fortuna Rosenheim, SV Riedering II, SV Amerang II

Gruppe 3:TSV Haag, SV Albaching II, SV Forsting-Pfaffing II, FC Welling, TSV Soyen II, SC Rechtmehring II

Gruppe 4:SV Schwindegg II, TSV Obertaufkirchen II, SG Reichertsheim/Ramsau/Gars III, TuS Mettenheim II, FC Mühldorf II, TSV Polling II

Gruppe 5: TSV Schnaitsee II, SV Waldhausen II, SV Oberfeldkirchen II, TSV Palling II, TSV Stein-St. Georgen II

Gruppe 6: SV Alzgern, SG Kirchweidach/Halsbach II, TSV Marktl II, SG Haiming II/Burghausen III, TSV Fridolfing II, SV Kay III

Gruppe 7: TSV Fridolfing III, SV Laufen II, TSV Petting II, DJK Weildorf III, SV Taching II, WSC Bayerisch Gmain II

Gruppe 8: DJK Traunstein II, SV Surberg II, BGL Intl. Freilassing, SC Vachendorf II, DJK Nußdorf.

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