Licht und Schatten bei Speedfahrern: Starker Romed Baumann bei seinem Jubiläum

Reha statt Rennen: Christoph Brence, Carina Stuffer und Jacob Schramm (von links) fallen derzeit verletzt aus.DSV
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Reha statt Rennen: Christoph Brence, Carina Stuffer und Jacob Schramm (von links) fallen derzeit verletzt aus.DSV

Ein besonderes Geschenk machte sich Romed Baumann vom WSV Kiefersfelden bei seinem 300. Start im alpinen Ski-Weltcup. In der schwierigen Abfahrt von Gröden kam der 34-jährige Kiefersfeldener auf den achten Platz und erfüllte damit die WM-Norm des Deutschen Skiverbandes.

Gröden/Bad Wiessee– Ein besonderes Geschenk machte sich Romed Baumann vom WSV Kiefersfelden bei seinem 300. Start im alpinen Ski-Weltcup. In der schwierigen Abfahrt von Gröden kam der 34-jährige Kiefersfeldener auf den achten Platz und erfüllte damit die WM-Norm des Deutschen Skiverbandes. Zum Sieger Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen fehlten Baumann gerade einmal 0,90 Sekunden. Auf der anspruchsvollen Saslong wäre sogar sein erstes Weltcup-Podest seit über fünf Jahren drin gewesen, wäre der gebürtige Österreicher auf der Ciaslat-Wiese noch etwas konsequenter gefahren. „Es war ein rundes Jubiläum für mich und es macht immer noch so viel Spaß wie beim ersten Rennen. Es war ein ganz cooler Tag, wieder ein Top-10-Ergebnis – super cool“, sagte Baumann hoch zufrieden.

Weniger toll läuft es derzeit aber bei den anderen SVI-Speedfahrern Carina Stuffer vom WSV Samerberg, Christoph Brence vom SV Bruckmühl und Jacob Schramm vom SC Bad Aibling. Alle Drei geben sich regelmäßig ein Stelldichein im Medical Park Bad Wiessee, wo derzeit auch der beste deutsche Abfahrer, Thomas Dreßen, seine Reha absolviert. Besonders gebeutelt ist Carina Stuffer mit einem Kapselriss und „Bone Bruice“ am Sprunggelenk beim Skitraining, einem Bruch des Mittelfußknochens beim Konditionstraining und zuletzt auch noch mit einer Corona-Infektion. Zurzeit absolviert sie ein Kraft-Aufbautraining mit abschließendem Krafttest. Bei positivem Abschluss kann der Einstieg ins Schneetraining erfolgen.

Christoph Brence fällt bis Sommer 2021 aus

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Christoph Brence erwischte es bereits im März mit einer Corona-Erkrankung. Nach einer optimalen Vorbereitung im Sommer/Herbst mit Lehrgängen der LG 1a Speed in Saas Fee und Zermatt musste er sich aber einer Kreuzband-OP wegen einer alten, schon Jahre zurückliegenden Verletzung unterziehen. Damit ist die Saison für den 21-jährigen Bruckmühler gelaufen. Frühestens im Mai/Juni 2021 ist wieder ein erstes Schneetraining angesagt.

Auch Jacob Schramm muss zurzeit pausieren

Jacob Schramm hat sich nach einer zunächst reibungslosen Vorbereitung mit der DSV-Europacup-Mannschaft beim Super-G-Training in Sulden/Italien Mitte November schwer an der Hand verletzt. Brüche von Hand- und Daumensattelgelenk mussten operativ versorgt werden. Sobald die Drähte raus sind, ist der Wiedereinstieg ins Training und Renngeschehen geplant, frühestens Mitte Januar beim Europacup in Wengen/Schweiz. sc

Jacob Schramm wurde nach seiner Handverletzung in Sulden noch am Hang medizinisch versorgt.

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