Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Nach sechs Jahren zurück in der Fußball-Kreisliga: Vogtareuth ist Meister Nummer zehn

+
Vor dem drittletzten Spieltag konnte der TSV Eiselfing in der A Klasse 3 bereits die Meisterschaft feiern und kickt in der kommenden Saison in der Kreisklasse. In Jubelpose präsentierte sich das Meisterteam um Abteilungsleiter Christian Rüdel  (links) und Trainer Florian Hanslmaier neben der der BFV-Vertreterin Carmen Jutta Gardill (rechts).

Pang oder Söllhuben? Mettenheim oder Burgkirchen? Das sind die einzigen beiden Titelentscheidungen, die in den heimischen Kreisligen, Kreisklassen und A-Klassen noch fallen müssen. Trotzdem steht im Kampf um Relegation und Klassenerhalt ein aufregender letzter Spieltag an.

In der Kreisklasse 4 etwa können noch fünf Mannschaften Zweiter werden. Der SV Vogtareuth konnte schon am Wochenende feiern.

Emmering am Pfarrbach ungeschlagen

Kreisliga 1: Schon der Aufstieg in die Kreisliga vor einem Jahr war für den TSV Emmering eine Premiere, nun winkt zum Abschied von Trainer Christian Kramlinger sogar erstmals in der Vereinsgeschichte der Aufstieg in die Bezirksliga. Die SG Tüßling-Teising kann Emmering nicht mehr einholen, weil sie beide Spiele gegen den direkten Rivalen verloren hat (0:3, 1:2).

Das könnte Sie auch interessieren: Emmering kann den Durchmarsch schaffen

Die Heimstärke gab den Ausschlag: Am Pfarrbach ist Emmering ungeschlagen – das schaffte nicht mal Meister SV Bruckmühl. Zwei Hürden gibt es noch zu überwinden: die erste ist der Vizemeister aus der Kreisliga 2 (Waging oder Peterskirchen), die zweite käme dann aus dem Kreis München. Während an der Spitze alles klar ist, ist unten vor dem letzten Spieltag alles offen. Edling und der SB Rosenheim II mischten die Karten mit Siegen gegen die direkte Konkurrenz neu. Fest steht nur, dass es Oberbergkirchen – seit Samstag erstmals in dieser Saison Schlusslicht – und die Sportbund-Reserve nur noch in die Relegation schaffen und dass Edling und der FC Töging II nicht mehr direkt absteigen können. Die Töginger Landesliga-Reserve braucht im Derby gegen Tüßling drei Punkte, um den Abstieg sicher zu vermeiden, denn Edling (in Grünthal) hat den besseren direkten Vergleich. Wenn der SBR II in Kolbermoor verliert, reicht dem SVO gegen Raubling schon ein Unentschieden, um die Rosenheimer in die Kreisklasse zu schicken.

"Seerosen" müssen beim Absteiger gewinnen

Kreisliga 2: Der TSV Waging versäumte es, gegen den Rivalen Peterskirchen den Deckel draufzumachen, jetzt müssen die „Seerosen“ am Samstag bei Absteiger Seeon-Seebruck gewinnen, um den zweiten Rang zu sichern. Peterskirchens Gegner SB Chiemgau Traunstein II hat die Abstiegsrelegation sicher. Im Kampf um den direkten Klassenerhalt hat der TSV Altenmarkt (am Samstag gegen Hammerau) nach dem 2:1 in Riedering (in Kay) trotz einer miserablen Rückrunde wieder die Nase vorn.

Pang muss sein Heimspiel gewinnen

Kreisklasse 1: Platz zwei hat der SV Söllhuben nach dem 2:1 gegen Flintsbach sicher – geht im Finale noch mehr? Spitzenreiter SV Pang muss gegen Breitbrunn gewinnen, um den SVS (gegen Schlusslicht TSV Bernau) auf Distanz zu halten. Denn der direkte Vergleich (0:1 zuhause, 3:0 auswärts), der bei Punktgleichheit den Ausschlag gäbe, spricht für den Tabellenzweiten. Beide Gegner dürften verbissen kämpfen – geht es für sie doch um den Klassenerhalt. Brannenburg ist zwar punktgleich mit Breitbrunn (je 22 Punkte), hat aber die direkten Duelle gegen Bernau und Grassau (je 19) gewonnen und kann damit nicht mehr absteigen. Dazwischen klemmt Croatia Rosenheim (21) – das 2:1 in Bernau könnte schon die Rettung gewesen sein.

Nach sechs Jahren zurück in der Kreisliga

Kreisklasse 2: Die Meisterehrung findet in Vogtareuth statt. Trainer Harry Mandl hat den SVV nach sechs Jahren zurück in die Kreisliga geführt. Mit 2:0 und 0:1 hat er direkten Vergleich mit Verfolger Schechen gewonnen und ist damit nicht mehr einzuholen. Der SVS darf sich in der Relegation versuchen. Der TSV Aßling (22 Punkte) ist nach 13 Spielen ohne Sieg auf dem letzten Tabellenplatz angekommen – und hat es im Saisonfinale in Schechen schwer. Ramerberg (23, gegen Griesstätt), Oberndorf (24, in Rott) und Maitenbeth (25, in Obing) dürften den Relegationsplatz unter sich ausmachen.

Kreisklasse 3: Der SC Danubius Waldkraiburg machte mit dem 3:2 in Unterneukirchen Platz zwei perfekt und könnte damit ebenso den Durchmarsch in die Kreisliga schaffen wie der Meister SV Mehring. Der Abstiegskampf wurde letztlich zur Farce. Winhöring hatte den Relegationsplatz sicher, flüchtet sich vor dem Spielermangel aber in eine Spielgemeinschaft mit dem FC Perach. Nun darf das sieglose Schlusslicht FC Grünthal II sich gegen Mettenheim oder Burgkirchen versuchen – für die beiden A-Klassisten ist das so etwas wie ein Freilos...

Was für ein Pech: Am letzten Spieltag spielfrei

Kreisklasse 4: Der TSV Bad Reichenhall ist vor dem letzten Spieltag mit 35 Punkten Tabellenzweiter, doch die Chancen auf die Relegation sind für die Kurstädter minimal. Denn sie sind am Samstag spielfrei und können noch von bis zu vier Verfolgern überholt werden. Der SC Vachendorf (34) müsste verlieren, Tittmoning (34), Anger und Tacherting (je 32) dürften maximal einen Punkt holen, damit Reichenhall Vizemeister wird. Gewinnen alle fünf, hätte der SC Vachendorf die Nase vorn, weil er gegen Tittmoning 5:1 und 0:0 gespielt hat. Theoretisch könnte das Quintett zum Saisonende sogar punktgleich sein – dann müsste der direkte Vergleich aller fünf entscheiden. Und dann wäre der SC Anger mit zwölf Punkten und 19:14 Toren hauchdünn vor Tacherting mit gleichvielen Punkten und 16:12 Toren. Der Abstiegskampf ist durch den Rückzug des TSV Berchtesgaden zu einem Duell zwischen Fridolfing (22 Punkte) und Oberteisendorf (20) geworden. Beide haben einen Gegner, der noch um Platz zwei kämpft: Fridolfing empfängt Tacherting, Oberteisendorf (nach der Hinrunde Vierter!) muss nach Tittmoning. Kommen beide punktgleich ins Ziel, wäre der SVO gerettet: durch zwei Auswärtstore im direkten Vergleich (2:2, 0:0).

Schneckenrennen um Platz zwei

A-Klasse 1: Dem TuS Großkarolinenfeld ist Platz zwei nicht mehr zu nehmen, weil Götting am letzten Spieltag pausiert. Spannend wird das Fernduell um den Platz in der Abstiegsrunde. Großholzhausen II hat den besseren direkten Vergleich gegenüber dem punktgleichen Au II, bei Meister SV Tattenhausen aber die deutlich schwierigere Aufgabe als Au gegen Raubling II.

A-Klasse 2: Der WSV Aschau geht in die Aufstiegsrunde gegen die SG Kirchweidach/Halsbach – das einzige A-Klassen-Duell in der Relegation. Der TSV Übersee hat mit einem 3:1 gegen Prutting seinen Teil erledigt, um dem Direktabstieg zu entgehen, ist aber am Samstag spielfrei und muss bangen, dass ihn der FC Reit im Winkl mit einem Sieg gegen die SG Chieming/Grabenstätt nicht noch überholt.

A-Klasse 3: Will da (außer Eiselfing) keiner aufsteigen? Im Schneckenrennen um Platz zwei hat der SV Waldhausen wieder die Nase vorn gegen den SV Schonstett, der mit dem 1:2 in Taufkirchen vielleicht entscheidend Boden verlor. Am Samstag muss der SVS gegen Soyen gewinnen und auf einen Sieg von Meister Eiselfing gegen Waldhausen hoffen, um doch noch Platz zwei zu ergattern. Forsting muss sich auf die Abstiegsrunde (gegen den Vorletzten der A-Klasse 4) einstellen, Rechtmehring ist durch den direkten Vergleich (4:1, 0:6) nicht mehr einzuholen.

Ein Punkt reicht Mettenheim zum Titel

A-Klasse 4: Ein Punkt gegen Haiming reicht dem TuS Mettenheim am Samstag zur Meisterschaft. Die SVG Burgkirchen hat zumindest die Aufstiegsrunde sicher, weil der einzige Verfolger Marktl/Stammham in Zangberg nicht über ein 2:2 hinauskam und die Gendorfer den direkten Vergleich (4:5, 4:1) für sich entschieden haben. Für den FC Mühldorf II dürfte angesichts eines Auswärtsspiels in Burgkirchen kein Weg mehr an der Abstiegsrunde vorbeiführen. Ein Punkt würde genügen, um wenigstens dem direkten Abstieg zu entgehen.

A-Klasse 5: Die SG Kirchweidach/Halsbach ist nach einer Zitterpartie gegen Oberfeldkirchen nicht mehr vom zweiten Platz zu verdrängen, weil Kirchanschöring II in Taching patzte. Für die Tachinger war das praktisch der Klassenerhalt. Altenmarkt II hat auf dem vorletzten Platz drei Zähler, aber auch 19 Tore Rückstand. Die beiden direkten Duelle endeten 1:1. TuS Garching II steigt ab.

Spannender könnte es nicht sein

A-Klasse 6: Spannender könnte der Kampf um Platz zwei im Saisonfinale kaum sein. Zwei punktgleiche Vereine: Leobendorf und Bayerisch Gmain kommen auf je 46 Punkte, dahinter lauert Weildorf (44) und könnte zumindest Leobendorf im direkten Duell überholen. Bayerisch Gmain empfängt derweil Meister SV Ruhpolding. Wegen des direkten Vergleichs ist Leobendorf gegen Bayerisch Gmain, Bayerisch Gmain aber gegen Weildorf im Vorteil. Den Teilnehmer an der Abstiegsrunde machen die Nachbarn Teisendorf II und Surheim II (je 24 Punkte) unter sich aus – wobei Teisendorf ein Unentschieden zum Klassenerhalt reicht.

Die Nicklheimer Meister-Shirts.B-Klassen: TuS Bad Aibling II, FC Nicklheim, SpVgg Jettenbach und DJK Kammer heißen die ersten vier Meister. Die restlichen drei werden erst am Sonntag ausgespielt: in der Gruppe 3 zwischen Babensham II und Reichertsheim-Ramsau/Gars II, in der Gruppe 5 zwischen Hirten und Neumarkt II/Egglkofen – wobei alle vier den Aufstieg schon sicher haben. In der Gruppe 7 ist alles offen: Spitzenreiter SG Schönau II kann von Ramsau und Surberg sogar noch aus den Aufstiegsrängen verdrängt werden. Aufgestiegen sind auch Bad Feilnbach und Obertaufkirchen.

Die Nicklheimer Meister-Shirts.

C-Klassen:  TSV Hohenthann II, Genclerbirligi Wasserburg, SV Unterneukirchen II, DJK Raitenhaslach und TSV Marquartstein steigen als Meister auf. Flintsbach II und Neubeuern II spielen den Titel im direkten Aufeinandertreffen aus, Seeon-Seebruck II und Tittmoning II im Fernduell. Neben den Genannten haben Happing II, Vogtareuth II (das Double!), Neuling SK Waldkraiburg und Neumarkt II/Egglkofen III den Aufstieg sicher. Nur in der C-Klasse 7 ist noch ein Aufstiegsplatz (Scheffau oder Bergen II) vakant.

Kommentare