Leon Flamm im Pitztal erneut auf dem Stockerl

Das Siegespodestim Pitztal mit Leon Flamm (rechts).

Pitztal – Nach Platz zwei im Vorjahr konnte Leon Flamm beim Wildface-Freeride-Rennen im Pitztal heuer erneut mit einem Podestplatz überzeugen.

Hinter Lokalmatador Frederic Eiter und Thomas Rehm (beide Österreich) fuhr der 21-Jährige aus Bad Feilnbach auf Rang drei. Ebenfalls zufrieden war seine jüngere Schwester Paula Flamm: Die ehemalige Kader-Athletin des Deutschen Skiverbandes (DSV) erreichte bei ihrem ersten Freeride-Wettbewerb den vierten Platz. Max Zimmermann aus Bad Aibling belegte im starken Starterfeld der Ski-Herren mit 40 Teilnehmern den 13. Rang.

Bei diesem Qualifikationsbewerb zur Freeride World Tour, welche dieses Jahr bereits in die elfte Auflage ging, müssen sich die Teilnehmer zunächst am Mutterkopf für das Finale qualifizieren. Hierbei wird in den Kategorien Ski und Snowboard bei den Damen und Herren gestartet. Start des Finallaufes ist der Gipfel des 3173 Meter hohen Mittagskogels, auf welchen die Athleten nach einem etwa 40 Minuten langen Aufstieg vom Pitztaler Gletscher gelangen. Das Ziel befindet sich 1510 Höhenmeter weiter unten und rund 4,5 km entfernt. Bei der Abfahrt im freien Gelände müssen lediglich fünf Richtungstore passiert werden, ansonsten kann die Ideallinie frei gewählt werden. Das „Wildface“ ist die einzige Veranstaltung der Freeride World Tour, bei der allein der Zeitfaktor zählt.

Bei guten Wetter- und Schneebedingungen zeigten sich Veranstalter und Teilnehmer mit dem Drei-Tages-Bewerb überaus zufrieden. Das Pitztaler „Wildface“ war für die Freerider auch das letzte Rennen der Saison. Sämtliche noch anstehende Rennen – unter anderem in Österreich, der Schweiz und Andorra – , für die sich Leon Flamm qualifiziert hatte, wurden aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. re

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