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ALEXANDRA BURGHARDT IMMER SCHNELLER

Weltjahresbestleistung für Töginger Olympia-Sprinterin mit der 4x100-Meter-Staffel

Alexandra Burghardt lief in Regensburg mit ihren Staffelkolleginnen eine neue Weltjahresbestleistung.
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Alexandra Burghardt lief in Regensburg mit ihren Staffelkolleginnen eine neue Weltjahresbestleistung.
  • VonChristian Settele
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Alexandra Burghardt setzt ein weiteres Ausrufezeichen: Die 27-jährige Sprinterin hat bei der Sparkassen-Gala in Regensburg die Weltjahresbestleistung aufgestellt

Regensburg – Zwei Wochen nach ihrem 100-m-Triumph bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Braunschweig hat Alexandra Burghardt ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt: Die 27-Jährige von der LG Gendorf/Burghausen stellte bei der Sparkassen-Gala in Regensburg als Startläuferin mit der 4x100-Meter-Staffel eine Weltjahresbestleistung auf. Obwohl ihre Übergabe auf Lisa Mayer (Sprintteam Wetzlar) – ebenso wie die nächsten beiden Wechsel – nicht optimal war, lief sie mit den weiteren Staffel-Damen Tatjana Pinto (LC Paderborn) und Rebekka Haase (Sprintteam Wetzlar) eine Zeit, die Hoffnung für die Olympischen Spiele in Tokio macht: 42,38 Sekunden.

„Die Wechsel waren alle drei noch ausbaufähig“

„Ich bin der Lisa relativ stark aufgelaufen – aber ich bin halt zurzeit einfach auch sehr schnell“, sagt Burghardt augenzwinkernd. „Aus dem Wechsel kann man auf jeden Fall noch ein, zwei Zehntel rauskitzeln.“ Insgesamt konnte sie jedoch sehr zufrieden sein – ebenso wie der Sprint-Bundestrainer, der konstatierte: „Die Wechsel waren alle drei noch ausbaufähig“, so Ronald Stein. „Bei unserem Staffel-Lehrgang vor den Olympischen Spielen in Kienbaum werden wir nochmals daran feilen.“

Nach aktueller Lage der Dinge wird Burghardt bei Olympia in Tokio (23. Juli bis 8. August) über 100 m und eben mit der 4x100-m-Staffel – die in Regensburg identisch mit jenem Quartett war, das 2017 auf den Bahamas überraschend WM-Gold gewann – antreten, doch könnten auch noch die 200 Meter in Frage kommen. Über diese Distanz landete die Tögingerin, die in Altötting wohnt, in der Oberpfalz auf Rang zwei.

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Bei 0,0 Wind stellte sie zwar ihre persönliche Bestzeit ein, die sie heuer in Mannheim bei deutlich mehr Wind aufgestellt hatte (23,00 Sekunden), „doch leider konnte ich die 23-Sekunden-Marke erneut nicht knacken“, so Burghardt. Schnellste über die halbe Stadionrunde war im Städtischen Stadion am Weinweg Lisa Marie Kwayie (Neuköllner SF/22,96 Sekunden), ebenfalls noch aufs Stockerl sprintete ihre Staffel-Kollegin Rebekka Haase, die in 23,15 Sekunden auf Position drei landete.

Staffel-Mitstreiterin siegt über 100 Meter

Über 100 Meter ging die Tögingerin in Regensburg übrigens nicht ins Rennen. Hier siegte ihr Staffel-Mitstreiterin Lisa Mayer in 11,16 Sekunden und blieb damit vier Hundertstelsekunden über ihrer nationalen Jahresbestzeit. Zweite wurde Sina Mayer aus Zweibrücken in 11,26 vor Lisa Nippgen aus Mannheim (11,27). Zum Vergleich: Alex Burghardt triumphierte bei der „Deutschen“ in 11,14 Sekunden − und schnappte sich das Olympia-Ticket für Tokio.

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