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Bayerische Senioren-Meisterschaften in München

Senioren in der bayerischen Elite: Dieser PTSV-Läufer überragte mit drei Titelgewinnen

Barbara Stich wurde bayerische Meisterin der W55 über 800 Meter.
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Barbara Stich wurde bayerische Meisterin der W55 über 800 Meter.
  • VonLudwig Stuffer
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Mit vier Gold-, vier Silber- und drei Bronzemedaillen haben die regionalen Leichtathleten bei den bayerischen Senioren-Meisterschaften im Sprint, Lauf und Sprung in München geglänzt.

München – Der erfolgreichste regionale Verein bei den bayerischen Senioren-Meisterschaften im Sprint, Lauf und Sprung in München war der PTSV Rosenheim – und der erfolgreichste Athlet war wie schon so oft Reinmund Hobmaier aus Prien. Wegen des unglücklich zusammengestellten Zeitplans musste er gleich drei Rennen innerhalb von zwei Stunden bei 27 Grad Celsius absolvieren. In der Männer-Klasse M60 dominierte er alle Mittel- und Langstrecken. Der 60-Jährige präsentierte sich bereits auf der für ihn kurzen 800-Meter-Distanz in starker Verfassung und wurde mit 2:25,59 Minuten bayerischer Meister. In der deutschen Jahresbestenliste klettert der PTSV-Athlet nun auf den zweiten Platz.

Reinmund Hobmaier wurde dreifacher bayerischer Meister der M60.

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Noch deutlicher war sein Vorsprung im 1500-Meter-Rennen: Mit 4:57,34 Minuten eroberte er auch hier den Titel. Mit seiner Leistung ist Hobmaier nun die deutsche Nummer vier in der Rangliste. In beiden Disziplinen schaffte er übrigens mühelos die Limits für die deutschen Senioren-Meisterschaften im September in Erding. Im 5000-Meter-Lauf wurde er seiner Favoritenrolle mehr als gerecht und wurde in 18:37,38 Minuten bayerischer Meister.

„Ich bin zwar noch immer nicht ganz fit, aber“

Nach einer langen Verletzungspause ging Barbar Stich wieder auf die Tartanbahn. „Ich bin zwar noch immer nicht ganz fit, aber ich wollte es dennoch mal wieder einfach versuchen“, erzählte die erfahrene Athletin mit einem angeschlagenen Sprunggelenk. Ihren erfolgreichen Einstand machte die 56-Jährige im 800-Meter-Rennen der Frauen W55. Mit 3:13,23 Minuten sicherte sie sich souverän Gold, dazu unterbot sie auch die DM-Norm von 3:20,00 Minuten. Knapp 100 Minuten später ging sie im 5000-Meter-Lauf an den Start. Mit 23:25,15 Minuten wurde sie Vizemeisterin.

Teschner als Aushängeschild

Das Aushängeschild für das Lauffeuer Chiemgau aus Rosenheim war der 58-jährige Frank Teschner. In den Sprint-Wettbewerben der Männer M55 landete er gleich zwei Mal in der absoluten Landeselite. Im 100-Meter-Lauf wurde er bayerischer Vizemeister: Mit 13,53 Sekunden schrammte er nur um drei Hundertstelsekunden an der DM-Norm vorbei. Silber reservierte er sich auch auf der 200-Meter-Distanz mit 28,74 Sekunden.

Nicole Fischer wurde Vizemeisterin über 100 Meter der W35.

Bei den Frauen W35 ging Nicole Fischer vom TuS Prien an den Start und überzeugte in den Sprint-Disziplinen mit zwei persönlichen Bestleistungen. Im 100-Meter-Rennen wurde sie im Trikot der LG Chiemsee bayerische Vizemeisterin in 14,84 Sekunden. Zur Bronzemedaille kämpfte sie sich auf der 200-Meter-Strecke mit 30,48 Sekunden.

Pech für Geiger

Der TSV Wasserburg war mit zwei Athleten in München am Start. Pech hatte der 52-jährige Johannes Geiger im Weitsprung der Männer M50. In einer spannenden und sehr prominenten Konkurrenz musste er sich mit der Bronzemedaille begnügen. Im letzten Versuch lag er mit 5,35 Metern noch auf Silber-Kurs und wurde dann noch um einen Zentimeter auf Bronze verwiesen. Gold ging an den mehrfachen deutschen Fünfkampf-Meister Dieter Heimstädt von der LAG Mittlere Isar mit drei Zentimetern Vorsprung.

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Revanchieren kann sich der Wasserburger bei der DM, denn die Norm von 5,10 Metern waren diesmal kein Problem. Fünfter wurde Geiger zugleich im 100-Meter-Finale mit 13,10 Sekunden. Sein Vereinskamerad Josef Anglhuber holte im Hochsprung der Männer M45 Bronze: Der 49-Jährige überquerte 1,58 Meter.

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