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Nach langwieriger Schulterverletzung

Reinhold Paul gewinnt DM-Bronze: Waldkraiburger Speerwerfer meldet sich zurück

Die besten M60-Speerwerfer Deutschlands: Reinhold Paul vom VfL Waldkraiburg (links) strahlte mit Joachim Seifert (Mitte/Silber) und Joachim Pohl (rechts/Gold) bei der Siegerehrung um die Wette.
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Die besten M60-Speerwerfer Deutschlands: Reinhold Paul vom VfL Waldkraiburg (links) strahlte mit Joachim Seifert (Mitte/Silber) und Joachim Pohl (rechts/Gold) bei der Siegerehrung um die Wette.

Nach einer langen Schulterverletzung meldete sich Reinhold Paul stark zurück: Bei den deutschen Meisterschaften holte der Waldkraiburger Speerwerfer die Bronzemedaille.

Baunatal – Mit der Bronzemedaille hat Leichtathlet Reinhold Paul vom VfL Waldkraiburg bei den deutschen Meisterschaften der Senioren im hessischen Baunatal geglänzt.

Bis ins knapp 530 Kilometer entfernte Baunatal bei Kassel verschlug es den Heldensteiner, um sich gegen die besten Athleten aus dem Bundesgebiet bei den Männern M55 zu messen. „Meine Fahrt dorthin war wirklich sehr mühsam“, erzählte Paul über seine über acht Stunden lange Anfahrt. Dennoch reiste er gestärkt als amtierender bayerischer Speerwurf-Meister an. Nach einer langwierigen Schulter-Operation blickt er nun wieder weit nach vorne. So war sein Bayern-Gold ein erster guter Test, allerdings „wollte ich nun endlich wieder auf eine ,Deutsche‘ und ganz weit vorne mitmischen“.

„Kostete viel Zeit und Geduld“

Leicht war dieses Vorhaben in den letzten vielen Monaten allerdings für ihn nicht, denn im Zuge der Corona-Hygiene-Maßnahmen musste er sich bei seinen sportlichen Ambitionen massiv einschränken und hatte für sein angestrebtes Krafttraining in Waldkraiburg keine Möglichkeiten fürs Training. „Deshalb musste mir anders helfen, alternativ trainieren – und dies kostete viel Zeit und Geduld“, erzählt der 64-jährige VfL-Athlet.

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In Baunatal war die Konkurrenz im Speerwurf der Männer M60 übrigens groß. „Es war mein ganz großer Wunsch eine Medaille zu holen und sechs schmerzfreie Würfe zu absolvieren“, so Paul. Dies gelang ihm auch, obgleich er doch Trainingsrückstand hatte und sich als ältester Athlet in dieser 60 bis 64 Jahre umfassenden Klasse bewähren musste. Den 600-Gramm-Speer schleuderte der Routinier im Finale auf beachtliche 43,40 Meter und sicherte sich damit die Bronzemedaille.

Spannung bis zum Ende

Deutscher Meister wurde Joachim Pohl vom MTV Herrenhausen mit 48,09 Metern vor Joachim Seiffert vom SuS Oberaden mit 44,89 Metern. Spannend blieb die Endrunde übrigens bis zum letzten Wurf, denn der Vierte und Fünfte der Konkurrenz hatten nur 52 und 69 Zentimeter Rückstand auf Paul. Der blickt nun zuversichtlich auf die nächste Saison, wenn er in die Klasse der M65 aufrückt. „Dann möchte ich voll einsteigen und auch international weit vorne landen“, so der mehrfache Weltmeister.stl

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