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ZWEI GOLD-, ZWEI SILBER- UND VIER BRONZEMEDAILLEN

Regionale Leichtathleten Noemi Rentz und Kilian Drisga sind Bayern-Meister

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  • VonLudwig Stuffer
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Für den Bad Endorfer Moritz von Kuk reichte es nur für den dritten Platz, mit seiner neuen Bestmarke ist der 21-Jährige aber mehr als zufrieden.

Rosenheim – Insgesamt acht Medaillen haben die regionalen Leichtathleten bei den bayerischen Meisterschaften der Männer und Frauen in Erding eingeheimst. Für den Höhepunkt sorgen Noemi Rentz und Kilian Drisga mit ihren jeweiligen Goldmedaillen.

Noemi Rentz wurde bayerische Meisterin im Stabhochsprung.

Die neue bayerische Meisterin im Stabhochsprung der Frauen kommt aus Bad Aibling: Noemi Rentz sicherte sich im Trikot des TSV Gräfelfing souverän die Goldmedaille. Obwohl sie mit 3,40 Metern ein wenig unter ihren Erwartungen blieb, war ihr der Sieg nicht zu nehmen. Die mittlerweile große Stabhochsprung-Tradition des TSV Wasserburg bestätigte in diesem Wettbewerb Laura Kurzbuch: Die 21-Jährige sicherte sich mit 3,20 Metern die Silbermedaille und blieb dabei nur einen Zentimeter unter ihrer Saisonbestmarke.

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Ihr Bruder Maximilian Kurzbuch fand im Stabhochsprung der Männer diesmal nicht ganz so rund in den Wettkampf. Dennoch glänzte der 24-Jährige mit der Bronzemedaille und 4,55 Metern. Gold ging an Noah Kollhuber vom TSV Schleißheim mit 4,75 Metern vor Veron Alberto Lafuente vom LAC Quelle Fürth.

Im Hammerwurf der Männer duellierten sich zwei der erfolgreichsten bayerischen Athleten gegenüber. Der 32-jährige Johannes Bichler wurde heuer bereits deutscher Vize-Meister, obwohl er den Leistungssport im Vergleich zu den Vorjahren aus beruflichen Gründen nur noch „hobbymäßig“ betreibt. In Erding wurde er nun auch bayerischer Vize-Meister, indem er das 7,26-Kilogramm-Wurfgerät auf 64,74 Metern wuchtete.

Förmlich wie ein Hubschrauber rotierte er gekonnt durch den Betonring und unterlag am Ende damit nur dem deutschen Meister Tristan Schwandke vom TV Hindelang mit 74,03 Metern. Deshalb war dieser zweite Platz keineswegs eine Blamage für Bichler, denn der Oberallgäuer Sieger wird bereits in wenigen Tagen bei den Olympischen Spielen für Deutschland im Hammerwurf starten.

Bichler freute sich fair über die Medaille: „Mal sehen, ob ich nächstes Jahr wieder so weit werfe“. Der Lauterbacher ist nämlich werdender Vater und „da kann es schon sein, dass ich vielleicht zu wenig Schlaf abbekomme um dann überhaupt noch zu trainieren“.

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Aus Sicherheitsgründen fand der Hammerwurf der männlichen Jugend U20 parallel zum Männer-Wettbewerb statt – und hier etablierten sich gleich drei Athleten vom TSV Wasserburg aus der Riege von Trainer Willy Atzenberger ganz weit oben.

Neuer bayerischer Meister wurde Kilian Drisga mit dem Sechs-Kilogramm-Hammer: Mit 61,62 Metern steigerte der Athlet nicht nur seinen persönlichen Rekord um 32 Zentimeter, sondern klettert nun in der aktuellen deutschen Rangliste bereits auf den sechsten Rang. In Erding verwies er Sandro Koinzer vom DJK Memmingen mit 49,96 Metern klar auf den zweiten Platz. Mit Bronze feierte der Wasserburger Lukas Falk einen völlig unerwarteten Erfolg vor Robbin Deppermann mit 29,80 Metern (5.).

Moritz von Kuk holte Bronze im Weitsprung. Ludwig Stuffer

Der größte Jubelschrei war an diesem Meisterschaftswochenende von dem Endorfer Moritz von Kuk zu hören. Gleich mehrmals scheiterte er heuer bereits um wenige Zentimeter an seinem großen Saisonziel im Weitsprung mit einer Leistung jenseits der Sieben-Meter-Marke. Nun war es so weit: Im Männer-Finale des Weitsprung landete er im Trikot der LG Stadtwerke München bereits beim zweiten Versuch bei exakt 7,00 Metern.

Im sechsten Versuch hätte er die ganze Welt umarmen können: Mit 7,17 Metern landete er bei einer absoluten persönlichen Bestleistung. Am Ende gewann er hauchdünn die Bronzemedaille. Gold ging an Dominik Eckner von der LG Forchheim mit 7,30 Metern vor Sebastian Spinnler von der LG LKr Aschaffenburg (7,24 Meter). „Bronze war für mich diesmal wie Gold, da ich alles geschafft habe, was ich mir erträumt habe“, freute sich von Kuk.

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Lukas Koller aus Reitmehring feierte bei diesen Titelkämpfen einen erfolgreichen Saison-Auftakt: In Erding ging er unerwartet stark an den Start im Diskuswurf der Männer. Im Finale schleuderte er das Zwei-Kilogramm-Wurfgerät im Trikot der LG Stadtwerke München auf 55,10 Meter und sicherte sich die Bronzemedaille. Damit musste er sich nur dem deutschen Vize-Meister im Kugelstoßen Christian Zimmermann vom Kirchheimer SC mit 60,46 Meter und Markus Schwerdtfeger von der LG Augsburg mit 56,24 Metern geschlagen geben.

Weitere Ergebnisse:

Frauen: 5000 Meter: 7. Kerstin Esterlechner (PTSV Rosenheim) 18:36,97; 100 Meter Hürden: 7. Emily Teschner (TSV Bad Endorf) 16,73; 4 x 100 Meter: 10. TSV Bad Endorf (Christina Scheck, Ronja Fürst, Michaela Gegenfurtner, Emily Teschner) 50,44; Hochsprung: 7. Michaela Gegenfurtner (TSV Bad Endorf) 1,56; Hammerwurf: 8. Luisa Schmitt (TuS Bad Aibling) 37,54.stl

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