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Keine Spitzenplätze beim Deutschlandcup

Lehrstunde für Kajakfahrer: Deshalb hatten die Rosenheimer in Raudnitz keine Chance

Elias Kuschinsky belegte in Raudnitz Rang 26 und 31.
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Elias Kuschinsky belegte in Raudnitz Rang 26 und 31.

Die Kajakfahrer des Kajak Klub Rosenheim mussten beim Deutschlandcup in Raudnitz schon vor Rennstart den Traum von Spitzenplätzen aufgeben. Trotzdem sammelten die jungen Fahrer wertvolle Erfahrungen.

Raudnitz – Für die Sportler des Kajak Klub Rosenheim ist das Ziel schon vor Rennbeginn des Deutschlandcups in Roudnice klar umrissen gewesen: Für Mia Arnu, Elias Kuschinsky, Lukas Sommer und Tanya Zybina galt es, Wettkampferfahrung auf schweren Wildwasserstrecken zu sammeln. Viel mehr war für die jungen Sportler auf dem Wildwasserkanal in Roudnice nicht zu holen.

Technisch anspruchsvolle Strecke

Alljährlich versammeln sich Deutschlands beste Slalomkanuten beim Deutschlandcup zum Kräfte messen. Außer der Nationalmannschaft, die sich auf die diesjährige Weltmeisterschaft vorbereitete, trafen sich knapp 200 Teilnehmer aus 30 Vereinen am Ufer der Elbe, nördlich der tschechischen Hauptstadt Prag. Auf die Teilnehmer warteten zwei spannende Rennen auf einer technisch anspruchsvollen Wildwasserstrecke mit sehr schneller Strömung, hohen Wellen und kräftigen Wasserwalzen.

Deutschlandcup im Ausland

Weil es in Deutschland an Slalomstrecken von internationalem Format fehlt, müssen deutsche Vereine als Ausrichter regelmäßig ins Ausland ausweichen um standesgemäße Rennen durchführen zu können. In der Vergangenheit fanden Rennen im Rahmen des Deutschlandcups auch schon in Frankreich oder Österreich statt. Die Kanuvereine Sachsen-Anhalts richteten daher den ersten Deutschlandcup des Jahres 2022 in Raudnitz an der Elbe aus. Der dortige Slalomkanal hat es in sich!

Lukas Sommer erreichte im Kajak nur Rang 53.

Schon in den 60er Jahren gab es hier auf dem umgeleiteten Elbewasser Slalomrennen. Vor wenigen Jahren wurde der Kanal komplett saniert und es ist eine topmoderne Wildwasserarena entstanden. Der Kanal verfügt mit 2,5 Metern Höhenunterschied zwar nur über ein relativ mäßiges Gefälle, was er aber mit einer beträchtlichen Wassermenge ausgleicht.

Das Resultat ist ein Slalomkurs, der im Verlauf technisch immer schwieriger wird, im Mittelteil mit einer hydraulisch verstellbaren Welle aufwartet und mit einem furiosen Finale endet, das aus mehreren, dicht aufeinander folgenden, flussbreiten Walzen besteht.

Erfahrung statt Spitzenplätze

Für die jungen Rosenheimer Kanuten zeichnete sich bereits nach dem Training ab, dass sie hier nur Wettkampferfahrungen auf höchstem Niveau sammeln und nicht von guten Platzierungen träumen durften. Hinzu kam, dass beim DC Cup U18 Jugend und Junioren in derselben Klasse gegeneinander antreten. Was bedeutete, dass Mia Arnu, Elias Kuschinsky und Lukas Sommer, allesamt Jugendfahrer, sich mit zwei Jahre älteren Paddlern messen mussten. Die Strecke auf dem schwierigen Kanal war so anspruchsvoll gehängt, dass auch die Teilnehmer der Leistungsklasse vor eine echte Herausforderung gestellt wurden.

So gesehen, konnten die Rosenheimer Sportler mit den Ergebnissen durchaus zufrieden sein. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ihre Trainingsstrecke auf dem Inn praktisch Zahmwasser ist. Mia Arnu beendete das Rennen auf Rang 17, Elias Kuschinsky belegte im Einer-Canadier Rang 26 und im Kajak Rang 31, Lukas Sommer erreichte im Kajak Platz 53 und Tanya Zybina erreichte bei den Damen im Canadier Rang sechs.

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