Laura Tiefenbrunner ist wieder „dahoam“

Kolbermoor – Laura Tiefenbrunner ist nach zwei Jahren Tischtennis in Schwabhausen wieder „dahoam“.

Die 18-jährige Kolbermoorerin wechselt zurück zum SV  DJK und freut sich auf ein Wiedersehen mit ihren alten beziehungsweise neuen Mannschaftskolleginnen, wie sie im Interview mit der OVB-Sportredaktion herausstellt.

Was waren die Gründe für die Rückkehr?

In Kolbermoor bin ich groß geworden, und dadurch ist der Verein schon immer etwas Besonderes für mich. Da ich noch daheim wohne und die Halle praktisch vor meinen Füßen liegt, ist es natürlich auch sehr angenehm, keine langen Fahrzeiten zu haben. Somit sind neben dem regelmäßigen Trainingsbetrieb auch spontane Einheiten möglich. Da rüber hinaus verstehe ich mit hervorragend mit den Leuten im Verein und fühle mich dort schon immer sehr gut aufgehoben.

Hatten Sie auch Anfragen von anderen Vereinen?

Es bestand natürlich die Möglichkeit, in Schwabhausen zu bleiben. Aber auch ein paar andere Vereine haben Interesse gezeigt.

Und? Hatten Sie Interesse?

Nicht wirklich. Aus ortstechnischen und familiären Gründen hätte das schon ein „Wahnsinns-Angebot“ sein müssen, damit ich mich näher damit beschäftigt hätte.

Wie haben Sie die Ergebnisse der Kolbermoorer verfolgt?

Da ich mit Leuten aus Kolbermoor und mit Spielerinnen der Damenmannschaften regelmäßig Kontakt habe, war ich stets auf dem Laufenden.

Welche sportlichen Ziele verfolgen Sie in der kommenden Saison?

Ich möchte mich spielerisch immer noch weiterentwickeln und – unabhängig von der Liga – mindestens eine ausgeglichene Bilanz spielen.

Sie sind ja national und international sehr erfolgreich. Was war bislang das bedeutendste Ergebnis für Sie?

National war das der Sieg beim Top-12-Turnier im Jahr 2018. International auf alle Fälle der EM-Titel mit der Mannschaft 2019 und die Bronzemedaille bei den Spanish Open.

Sie machen ja in einigen Wochen das Abitur. Wie konnten Sie Schule und Sport unter einen Hut bringen?

Es war schwierig, den Sport und die Schule zu verknüpfen. Mit der Unterstützung von Familie, Freunden und Lehrern konnte ich alles ganz gut meistern. Vermutlich wären die Noten ohne so viele Fehlzeiten dementsprechend besser. Aber das Opfer habe ich gerne gebracht.

Wie geht es für Sie nach dem Abitur weiter?

Das kann ich noch nicht genau sagen. Ich werde voraussichtlich in näherer Umgebung studieren und versuchen, mich auch sportlich weiterzuentwickeln. Interview: Erlich

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