Langlauftrainer zufrieden: „Guter Herbst“ trotz Schwierigkeiten

Frank Nitsch (links) und Manuel Schnurrer aus dem heimischen Trainerteam können auf eine bislang erfreuliche Vorbereitung zurückblicken.
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Frank Nitsch (links) und Manuel Schnurrer aus dem heimischen Trainerteam können auf eine bislang erfreuliche Vorbereitung zurückblicken.

Die Skilangläufer des Stützpunkts Ruhpolding rüsten sich für die kommende Saison. Bislang verläuft die Vorbereitung gut.

Ruhpolding– Während die Top-Athleten – wie der Traunsteiner Jonas Dobler (SC Traunstein), Lucas Bögl (SC Gaißach), Andreas Katz (SV Baiersbronn) und Nadine Herrmann (Bockauer SV) – jetzt nach Muonio (Finnland) reisen und von dort zum ersten Weltcup-Einsatz in Ruka (Finnland/27. bis 29. November) weiterfahren, bereiten sich die Sportler des Anschlusskaders weiterhin in der Region vor.

Kaum Erkrankungen bei den Athleten

Insgesamt „hatten wir einen guten Herbst mit wenig Wetterwechsel“, freut sich Frank Nitsch aus dem heimischen Trainerteam. Daher gab es auch kaum Erkrankungen. Denn klar ist: Wer auch nur leichte Symptome hat, darf nicht zum Training kommen. „Das sind alles Profis, wir haben keine Einschränkungen“, so Nitsch. Vorsichtig zu sein gilt es dennoch: Die allgemeinen Hygieneregeln im Training seien ohnehin zu beachten.

Wettkämpfe wichtig für den Nachwuchs

Der Wettkampf-Winter wird für das Team „schon eine große Herausforderung, weil man ja nicht weiß, was wann und wo stattfinden kann“, sagt Nitsch. Während es bei den Weltcups relativ große Sicherheit gibt, ist es in den Ebenen darunter schwieriger. „Gerade für die Kandidaten für die Junioren-WM und die U23-WM müssen wir versuchen, je nach Corona- und Schneelage zumindest nationale Wettkämpfe anzubieten.“ Auch Test-Rennen seien wichtig, „denn sonst wird es schon schwer, zu entscheiden, wen man für die Kader beziehungsweise für einzelne Wettkämpfe nominiert“. Zumal die Startplätze national und international wohl bei vielen Veranstaltungen durch Quotenregelungen verringert werden dürften. Dennoch bleibt Nitsch optimistisch. „Wir können trotzdem gut arbeiten, man kann ja im Langlauf vieles allein oder zu zweit machen. Derzeit sind wir in der letzten Vorbereitungsphase – und hoffen, dass sich die Arbeit dann auszahlt.“ who

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