Langlaufski statt Rennrad

Auf ungewohntem Terrain unterwegs: Die Radsportler vom Team Auto Eder Bayern.

Ötztal. – Auf dem Weg in Richtung Straßensaison fanden sich die Fahrer des Team Auto Eder Bayern auf ungewohntem Terrain wieder.

Während des sechstägigen Schneetrainingslagers im Ötztal wurde der konditionelle Grundstein für die schon bald beginnende Radsportsaison gelegt.

Mehr als 200 Kilometer – wohlgemerkt auf der Loipe und nicht auf dem Rennrad – absolvierten die Sportler des Team Auto Eder Bayern während ihres Trainingslehrgangs in den Ötztaler Alpen. Unter der Anleitung des Sportlichen Leiters Christian Schrot und des Trainers Tim Winkler absolvierten die U19-Nachwuchsfahrer täglich nicht nur mehrstündige Trainingseinheiten auf den Loipen rund um Niederthai, sondern ergänzend auch intensive Stabilisationsübungen für die Rumpfmuskulatur.

„Was sich im ersten Moment ungewöhnlich anhören mag, ist im Radsport eine weitverbreitete Trainingsmaßnahme im Winter. Der Ski-Langlauf bietet eine sehr gute Alternative zum Radtraining, da er das Herz-Kreislauf-System optimal fördert und auch die Beinmuskulatur in ähnlicher Art und Weise beansprucht wird. Wir nutzen dies in den Wintermonaten, um wichtige konditionelle Grundlagen für die Saison zu legen und zugleich den Rumpf zu stärken“, erklärt Christian Schrot die Gründe für das Training im Schnee.

Insgesamt acht der zehn Auto-Eder-Bayern-Fahrer 2020 waren im Ötztal mit von der Partie, darunter auch der Bronzemedaillengewinner bei der Bahn-WM, Luca Dreßler. Außerdem stießen auch die Neuzugänge Luis-Joe Lührs, Jan Riedmann, Mikolaj Rybicki und Daniel Schrag zur Mannschaft.

Eine Vorbereitung, die in den kommenden Wochen weiter intensiviert wird: Noch bis 12. Januar setzen zwei der zehn Fahrer (Luca Dreßler und Luis-Joe Lührs) ihre Saisonvorbereitung im Rahmen eines Trainingslehrgangs mit der deutschen Nationalmannschaft auf der Radrennbahn in Frankfurt (Oder) fort.

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