Landkreisderby ohne Sieger

Prien – Die Rosenheimer ESV-Handballer mussten in der Bezirksliga beim TuS Prien antreten.

Nach dem Kantersieg gegen die Zweitvertretung der SG SHV/UHC Salzburg wollte man auch beim Tabellennachbarn vom Chiemsee punkten. In einem dramatischen Spiel konnte sich schlussendlich keine Mannschaft entscheidend durchsetzen und man trennte sich 32:32 unentschieden.

Die Handballer des ESV Rosenheim fuhren durch den 52:35-Sieg gegen Salzburg und den davor gezeigten Leistungen mit breiter Brust an den Chiemsee. Die Anfangsphase wurde durch die Abwehrreihen und vergebene Chancen im Angriff geprägt, sodass es nach sechs Minuten 2:2 stand. In der Folge gelang es den ESV-lern, sich einen Drei-Tore-Vorsprung herauszuwerfen. Die Gastgeber kämpften sich aber zurück und glichen zum 12:12 aus. Rosenheim bekam zwischenzeitlich kein Bein auf den Hallenboden und lag zur Pause mit 14:16 im Rückstand.

Die zweite Hälfte fing aus Rosenheimer Sicht gut an, man schaffte den 18:18-Ausgleich und warf dann einen Drei-Tore-Vorsprung heraus. Daraufhin nahm die Heimmannschaft eine Auszeit und stellte die Abwehr auf doppelte Manndeckung um. So gelang es Prien, das Spiel wieder offen zu gestalten. Die Gäste aus der Innstadt konnten die Chance auf eine Entscheidung fünf Minuten vor dem Ende nicht nutzen, als Prien in doppelter Unterzahl agieren musste. Zwei Minuten gingen die Gastgeber mit 32:31 in Führung. Jakob Sandbichler traf in Unterzahl, nur 21 Sekunden nach dem Priener Führungstreffer, zum 32:32. Nach einer Auszeit der Gäste traf Dennis Stierle nur den Pfosten und Prien kam noch zu einem letzten Gegenstoß. Dieser konnte jedoch nicht verwandelt werden, sodass es beim Unentschieden blieb. Beste ESV-Werfer waren Sandbichler, Riebel (je neun Tore) und Stierle (6).

Am Wochenende haben die Rosenheimer Handballer erst einmal spielfrei, am 8. Dezember steht um 17.30 Uhr das nächste Derby in der Luitpoldhalle gegen den SV Bruckmühl auf dem Programm. re

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