Sieg beim 104. Berliner Sechstagerennen - Spannende Entscheidung

Lampater/Kalz ganz oben

Jubel über den Sieg beim Berliner Sechstagerennen.
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Jubel über den Sieg beim Berliner Sechstagerennen.

Sie haben es geschafft: Leif Lampater und Marcel Kalz von den Maloja Pushbikers haben das 104. Berliner Sechstagerennen gewonnen.

Nach sechs langen Nächten setzten sie sich gegen den spanischen Weltmeister David Mutaner und den Belgier Kenny de Ketele durch.

Mit Ovationen feierte das Berliner Publikum die Sieger. Leif Lampater aus Deutelhausen bei Rosenheim verpasste im Vorjahr den Gesamtsieg nur knapp, der Berliner Marcel Kalz wurde vom Veranstalter nicht eingeladen. In diesem Jahr sollte es anders laufen: Die deutschen Madison-Meister Lampater und Kalz übernahmen gleich am ersten Tag die Führung. Mit dem spanisch-belgischen Team Mutaner/de Ketele hatten sie aber starke Widersacher. Immer wieder mussten Lampater/Kalz die Spitzenposition abgeben. Vor der finalen Jagd war dann aber bereits eine kleine Vorentscheidung gefallen. Lampater und Kalz hatten zwei Runden Vorsprung. "Es war klar, dass man uns den Sieg nicht schenken würde", so Lampater. Und er hatte recht: Mutaner/de Ketele starteten eine Aufholjagd, konnten eine Runde gut fahren. Aber das reichte nicht. Bereits eine Runde vor dem Ende jubelten Lampater und Kalz über den Gesamtsieg. "Es ist einfach nur fantastisch in Berlin zu gewinnen. Das Publikum hat uns alle sechs Nächte super unterstützt. Vielen Dank dafür", freute sich Marcel Kalz über seinen bereits zweiten Sechstagesieg in diesem Winter. Freuen durfte er sich auch über einen neuen Bahnrekord: 12,489 Sekunden benötigte er für die 250 Meter lange Runde im Berliner Velodrom.

Auch Christian Grasmann und Nico Heßlich durften sich freuen. Über gewonnene Jagden, Einzelrennen und Top-Platzierungen. Grasmann war mit US-Boy Bobby Lea am Start und kam auf Rang fünf ins Ziel. Nico Heßlich fuhr mit dem Dänen Jesper Morkov auf Rang sieben. re

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