Läufer erfolgreich

Helen Dykevom Lauffeuer Chiemgau holte den Gesamtsieg in Holzkirchen über zehn Meilen.

Holzkirchen – Mit Podestplätzen überraschten die regionalen Leichtathleten bei den Laufveranstaltungen in Holzkirchen und Oberammergau.

Mit 567 Teilnehmern war der 14. Marktlauf in Holzkirchen auch heuer wieder gut besucht. Im anspruchsvollen Zehn-Meilen-Lauf mussten die 108 Starter eine Distanz von 16,1 Kilometer absolvieren. Bereits auf dem 16. Gesamtrang überquerte Helen Dyke vom Lauffeuer Chiemgau das Ziel und feierte damit den Gesamtsieg bei den Frauen. Mit ausgezeichneten 1.09:40 Stunden eroberte sie damit auch den überlegenen ersten Platz in der Altersgruppe der Frauen W40 vor der bayerischen Straßenlauf-Vizemeisterin Eva Baumann vom PTSV Rosenheim mit 1.15:41 Stunden. Im Hauptlauf über zehn Kilometer mit 312 Startern sicherte sich Daniel Götz vom SV Bergdorf-Höhn den Gesamtsieg mit 33:11 Minuten. Als schnellster regionaler Starter erwies sich hier Winfried Huber vom PTSV Rosenheim: Der eigentliche Bergläufer arbeitete sich auf den zehnten Gesamtrang und feierte damit zugleich den Sieg bei den Männern M50. Mit 34:45 Minuten hatte der Routinier 54 Sekunden Vorsprung auf den Zweiten. Seine Vereinskameradin Amanda Reiter war die viertschnellste Frau des Tages. Mit 41:19 Minuten dominierte sie die Frauen-Klasse W50 mit 3:25 Minuten Abstand zur Zweiten. Für das Lauffeuer Chiemgau spurtete der eigentliche Triathlet Maximilian Kirmeier auf den zwölften Gesamtrang bei den Männern. Mit 38:03 Minuten belegte er den fünften Platz in der Klasse M30. Mit zwei Podestplätzen überraschten das Läufer-Ehepaar Stich vom PTSV Rosenheim beim König-Ludwig-Trail in Oberammergau. Bei diesem schönsten Panoramalauf Bayerns kamen heuer 548 Läufer ins Ziel. Im Hauptlauf über 10,7 Kilometer und knapp 400 Höhenmeter erfolgte der Start im Klosterhof in Ettal bis zum Ziel im Sportzentrum in Oberammergau. So startete dieses Cross-Country-Rennen mit einem höheren Tempo auf den ersten flacheren Kilometern bis es dann später nach oben auf den Höhenweg ging. Barbara Stich ging die Distanz ein wenig zu ruhig an: „Erfahrungsgemäß bin ich immer ein Langsamstarter, und der Berganteil liegt mir viel mehr als das flache Stück“, erzählte die 53-Jährige. So verlor sie am Anfang zu viel Zeit, um später noch um den möglichen Klassen-Sieg zu kämpfen. Am Ende lief sie auf den zehnten Gesamtrang im Felde der 122 Frauen. Mit 51:38 Minuten belegte sie den zweiten Platz in der Altersgruppe W50 und hatte 106 Sekunden Rückstand auf die Siegerin. Der 58-jährige Walter Stich lieferte ein ausgeglichenes Rennen und überquerte auf dem 36. Platz im Pulk der 172 Männer das Ziel. Mit 46:47 Minuten wurde er Dritter bei den Männern M50. stl

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