Kühbach nach Tragödie nun im Freudentaumel

Meran/Latsch — Nachdem die Damen des TSV Kühbach vor Jahresfrist in Kufstein nach einem dramatischen Turnierverlauf – alle Vorrundenspiele gewonnen, die Sie-gerbahn in den sechs Auf-Ab-Spielen souverän verteidigt – zur Zweiter wurden, endete der Offene Europa-Cup im Mannschaftsspiel heuer im Freudentaumel.

Veronika Filgertshofer, Lisa Seitz, Franziska Schwertfirm, Regina Gilg und Marianne Weigl vergoldeten das Vorjah-ressilber heuer in Latsch und Meran mit einem souveränen 33:18-Endspielsieg (16:3/17:15) gegen den EV Lana Raika mit Nadya Dezini, Helene Geier, Franziska Knoll, Natalie Schwarz, Petra Egger.

Im Spiel um den dritten Platz hatten die Hessinnen des RSV Büblingshausen in der Besetzung Frauke Lücking, Rebecca Jüngel, Andrea, Ann-Kathrin und Melanie Rink mit 21:43 (8:22/13:21) das Nachsehen gegen AEV Stegen (Marion Huber, Lena Oberleiter, Anna Hofer, Annelies Huber und Maria Mair am Tinkhof), der ebenfalls ein Vertreter des EC-Gastgebers Italien ist.

Damit erreichte völlig überraschend keine österreichische Moarschaft die beiden Finalspiele. Beim letzten der sechs Bahnenspiele im Auf-Ab-Modus wies Kühbach im deutsch-deutschen Duell Büblingshausen mit einem 28:0-Kantersieg den Weg ins kleine Finale.

Parallel dazu zog Lana dank eines glücklichen 17:15-Erfolgs gegen den ESV Union Vornholz aus Österreich ins Endspiel ein. Obwohl der TSV Peiting die Vorrundengruppe B mit 16:2 Punkten vor Stegen und dem SSV ASKÖ Weiz Nord (je 14:4) aus Österreich gewann, verpasste er den Finaleinzug.

Ausschlaggebend waren die nervenaufreibenden Auf-Ab-Spiele die zur Achterbahnfahrt wurden. Nachdem man das erste Spiel gegen Kühbach verlor, konnte sich Peiting durch ein Remis gegen Lana umgehend wieder auf die Siegerbahn zu-rückspielen.

Doch dann verlor man nach und nach gegen Büb lingshausen, Vornholz und Lana. Der abschließende Sieg gegen Weiz war somit nur noch Rangfolgenkosmetik in Form des geteilten fünften Rangs mit Vornholz. Ein für ihre Verhältnisse ganz schwaches Turnier spielten die Damen des TSV Massing.

Als Vorjahresdritter gestartet, mussten sich die Rottaler bereits in der Vorrundengruppe B mit dem vorletzten Platz abfinden. Am Ende belegte man zusammen mit der slowenischen Moarschaft DKNL Ledenko Maribor den 13. Platz.

Eisstock Europa-Cup der Damen Gruppe A: 1. TSV Kühbach 14:4 Punkte, Stocknote 2,971; 2. RSV Büblingshausen 14:4, 2,275; 3. EV Lana Raika (ITA) 14:4, 2,258; 4. ESV Union Passail (AUT) 14:4, 2,191; 5. ESV Union Vornholz (AUT) 12:6; 6. SK Vcelnà (CZE) 8:10; 7. EV Moritzing (ITA) 6:12; 8. Real Brest (BLR) 4:14; 9. AESV Terlan (ITA) 2:16; 10. Mahaon Moskau (RUS) 2:16.

Gruppe B: 1. TSV Peiting 16:2; 2. AEV Stegen 14:4, 2,321; 3. SSV ASKÖ Weiz Nord (AUT) 14:4, 2,141; 4. UEV Seeham (AUT) 12:6; 5. DKNL Ledenko Maribor (SLO) 10:8; 6. ESC Zug 9:9; 7. Slavoi Stozice (CZE) 6:12; 8. EV Eppan Berg Raika (ITA) 5:13; 9. TSV Massing 4:14; 10. ESCO Caumont (FRA) 0:18.

Kleines Finale: Stegen – Büblingshausen 43:21 (22:8/21:13). –Finale: Kühbach – Lana 33:18 (16:3/17:15). – Weitere Rangfolge nach sechs Auf-Ab-Spielen: Peiting, Vornholz, Passail, Cup-Verteidiger Seeham, Weiz, Moritzing, Eppan, Moskau, Maribor, Massing, Zug, Vcelnà, Stozice, Brest, Terlan, Caumont. kam

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