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Beim 9:0-Kantersieg gegen den SV Söllhuben

Raublings Pichler erzielt einen Fünferpack: „Das beste Spiel meines Lebens“

Wurde mit seinen fünf Toren zum Mann des Tages: Raublings Linksverteidiger Sebastian Pichler.
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Wurde mit seinen fünf Toren zum Mann des Tages: Raublings Linksverteidiger Sebastian Pichler.
  • Markus Altmann
    VonMarkus Altmann
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Beim 9:0-Sieg gegen den SV Söllhuben feierte der TuS Raubling am vergangenen Samstag ein Schützenfest. Mann des Tages wurde dabei Sebastian Pichler, der als Linksverteidiger einen Fünferpack erzielte. „Das war das beste Spiel meines Lebens“, sagt der 28-Jährige im Interview mit beinschuss.de.

Raubling - Was war das für ein Nachmittag für den TuS Raubling. Beim Auswärtsspiel gegen den SV Söllhuben am vergangenen Samstag gelang der Mannschaft von Cheftrainer Christoph Ewertz ein 9:0-Kantersieg.

Pichler erzielte eine lupenreinen Hattrick im ersten Durchgang

Dabei führte der TuS bereits zur Pause mit 4:0, dabei erzielte der Linksverteidiger Sebastian Pichler einen lupenreinen Hattrick. Doch auch im zweiten Durchgang schalteten die Raublinger keinen Gang herunter, sondern schossen noch fünf weitere Treffer, zwei davon machte Pichler selbst.

Damit wurde der 28-Jährige mit seinem Fünferpack zum Mann des Tages. Drei seiner fünf Tore waren dabei Standardtore, eines sogar per direktem Eckball. Dabei schloss er in der internen Torjägerliste mit Valentin Schöffel gleich. Beide haben sieben Saisontore bislang erzielt.

Raublings Pichler im Interview: „Ich habe einen Sahnetag erwischt“

Im Interview mit beinschuss.de sprach Pichler über dieses Spiel, seine fünf Tore und was das für ihn bedeutet. Zudem verrät er, was nach dem Spiel passierte und welche Ziele er mit der TuS Raubling noch in dieser Spielzeit hat.

Hallo Herr Pichler, Glückwunsch zum Sieg über Söllhuben und Ihren fünf Toren. Können Sie es mittlerweile glauben, was da passiert ist?

Sebastian Pichler: Nein, nicht wirklich (lacht). Das war schon kurios und sehr verrückt. Dass ich als Linksverteidiger überhaupt ein Tor erziele, ist schon eine Seltenheit. Fünf sind dann umso seltener. An diesem Tag hat einfach alles funktioniert und ich war in einem Flow. Ich habe einen Sahnetag erwischt.

Wie haben Sie das auf dem Platz selbst erlebt?

Pichler: Ich konnte es schon während des Spiels kaum fassen. Ich kam nach meinem vierten Tor kurz nach der Pause nicht mehr aus dem Grinsen heraus, wie auch mein gesamtes Team. Gefühlt war jeder Schuss ein Tor bei mir (lacht).

Können Sie sich an ein ähnliches Spiel von Ihnen erinnern?

Pichler: Nein, definitiv nicht. Ich habe mal im Jugendbereich drei Tore gemacht, so viele aber noch nicht. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass mir so eine Leistung noch einmal widerfährt (lacht). Das war das beste Spiel meines Lebens und wird mir für immer in Erinnerung bleiben.

„Söllhuben hatte von Beginn an keine Chance.“

Ihr habt einen 9:0-Kantersieg gefeiert. Woran lag das?

Pichler: An dem Tag hat bei uns allen alles funktioniert. Söllhuben hatte von Beginn an keine Chance. Wir haben es gut ausgepielt und das Spiel war eigentlich schon zur Pause entschieden. Wir haben aber nicht aufgehört. Das war die beste Saisonleistung von uns.

Sie haben jetzt genauso viele Tore wie Mittelfeldspieler Valentin Schöffel. Stellt Sie der Trainer auf der falschen Position auf?

Pichler: Das könnte man meinen (lacht). Ich habe in der Jugend immer im Mittelfeld gespielt, im Herrenbereich bin ich dann Linksverteidiger geworden. Ich mag die Position aber und ich bin ein Teamplayer. Ich spiele da, wo der Trainer mich braucht. Ich glaube auch, dass ich die Position in unserer interenen Torjägerliste nicht halten kann (lacht).

„Wollen in den restlichen Spielen noch das Maximum herausholen.“

Haben Sie nach dem Spiel von Ihren Mannschaftskameraden was ausgegeben bekommen?

Pichler: Ja, habe ich. Ich bin ein armer Student, ich hätte mir eine gesamte Runde nicht leisten können (lacht). Wenn es meine finanzielle Lage zulässt, hole ich das eventuell mal nach. Aber wir haben als gesamtes Team diesen Sieg gefeiert.

Bereits am Mittwochabend geht es weiter mit dem Spiel gegen den ASV Großholzhausen. Was sind eure Ziele noch in dieser Saison?

Pichler: Wir wollen erstmal das Derby gegen Großholzhausen gewinnen. In den restlichen Spielen wollen wir das Maximum herausholen, solange wie möglich da oben noch dranbleiben und schauen was möglich ist. Und eventuell kann ich noch das ein oder andere Tor erzielen (lacht).

Sebastian Pichler, vielen Dank für das Interview.

ma

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