FUßBALL

Kostner will bald wieder anpacken

Seit seinem Abschied vom SV Kirchanschöring im Herbst ist es ruhig geworden um Michael Kostner.

Weiterhin hilft der 51-Jährige bei der U11 des SV Wacker Burghausen mit, in der sein Sohn spielt, ansonsten ist der Ex-Profi aber aktuell ohne Trainer-Engagement. „Das ist schon ein wenig ungewohnt“, gibt Kostner zu.

Spätestens ab Sommer möchte Kostner aber wieder als Trainer arbeiten: „Ich habe da jetzt schon einige Sachen am Laufen, muss mich aber entscheiden, in welche Richtung es geht. Entweder in den qualifizierten Nachwuchsbereich oder doch wieder zum Herrenfußball. Dass es im Winter gar keine Angebote gab, führe ich darauf zurück, dass die meisten Vereine, die interessant sind, gute Trainer habe und meist auch entsprechend platziert sind.“ Grundsätzlich würde der in Burgkirchen wohnende Coach maximal eine Stunde Fahrtzeit zum Training in Kauf nehmen: „Mehr macht ja auch keinen Sinn, da bleibt dann zu viel Zeit auf der Straße liegen. Schließlich habe ich auch noch Job und Familie.“ Sollte sich nach dem Frühjahrsstart noch kurzfristig etwas ergeben, würde Kostner erst einmal abwägen: „Ich will eigentlich ungern Feuerwehrmann spielen. Mir geht es weniger ums Geld, Ich mache lieber dort etwas, wo ich ein Projekt sehe, wo es ein Konzept gibt und die Leute, die etwas zu sagen haben, etwas von Fußball verstehen.“ mb

Kommentare