Kostner-Abschied ein heißes Thema

Kirchanschöring. – Wie reagiert der SV Kirchanschöring auf den Rückzug zum Saisonende von Trainer Michael Kostner?

Eine Woche nach dessen Bekanntgabe, den Fußball-Bayernligisten im Sommer 2020 zu verlassen, darf darüber allenfalls spekuliert werden. Wird wieder ein externer Trainer geholt, wie es Kostner seinerzeit ja selbst war (er kam vom Bezirksligisten TSV Dorfen)? Steigt ein anderer Coach aus dem SVK-Trainerteam zum Chef auf? Es gibt viele Optionen – und jede Menge Gesprächsstoff.

Eine Woche nachdem er das Ende seiner Tätigkeit beim SVK offiziell bekannt gab, könne er nun wieder ruhig schlafen, sagt der Ex-Profi. „Es gibt da auch nichts Negatives, auch wenn es von manchen Seiten reininterpretiert wird“, ergänzt der 50-Jährige, „der SVK ist nach wie vor ein absolut geiler Verein“. Kostner gibt aber auch zu, „dass die Abteilungsleiter Thomas Dengel und Thaddäus Jell nicht unbedingt erfreut waren, dass ich es in Hankofen auf der Pressekonferenz gesagt habe. Aber ich wollte es einfach loswerden“. Der frühere Bundesliga-Profi ließ auch durchsickern, dass er im vergangenen Sommer „zwei superinteressante Anfragen“ anderer Clubs hatte, „doch hatte ich dem SVK bis 30. Juni 2020 den Handschlag gegeben, und daran halte ich mich“. Er habe Spaß mit der Truppe und wolle bis zum Ende Vollgas geben, so Kostner. cs

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