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Komplizierte Fußball-Relegation: Daumen drücken für Bayern und 1860

1860 Rosenheims Maximilian Mayerl(rechts) im Zweikampf mit Bayern-II-Akteur Mert Yilmaz. Vom Abschneiden der Münchner in der Relegation könnten auch die Sechziger profitieren. Fehrmann
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1860 Rosenheims Maximilian Mayerl(rechts) im Zweikampf mit Bayern-II-Akteur Mert Yilmaz. Vom Abschneiden der Münchner in der Relegation könnten auch die Sechziger profitieren. Fehrmann

Klassenerhalt, Direktabstieg oder Relegation – für die Regionalliga-Kicker von 1860 Rosenheim ist noch alles drin in dieser Saison. Doch wie groß sind die Chancen, mit Platz 15 oder 16 in der „Verlängerung“ – sprich Relegation – drinzubleiben? Die Antwort darauf ist nicht so einfach.

Rosenheim – Kurz gesagt: Je erfolgreicher die zweite Mannschaft des FC Bayern, die SpVgg Unterhaching und die Münchner „Löwen“ abschneiden, desto größer wären die Chancen der Sechziger.

Der Dritt- und Viertletzte der Regionalliga spielen in der Relegation gegen die Vizemeister der beiden Bayernligen (das wären zurzeit TSV Aubstadt und SSV Jahn Regensburg II, da Pullach wieder verzichtet). Ob für das Quartett ein, zwei oder drei Plätze frei sind, hängt am Auf- und Abstieg in die Dritte Liga.

•Schafft der FC Bayern über die Aufstiegsrunde gegen den Meister der Regionalliga Nord (wohl der VfL Wolfsburg II) den Sprung nach oben, qualifizieren sich drei Mannschaften – sofern 1860 München und Unterhaching den Klassenerhalt in der Dritten Liga schaffen. Dann hätten also auch die Verlierer der ersten Relegations-Runde noch eine Chance.

•Scheitern die Bayern, sind zwei Plätze in der Regionalliga frei. Das Gleiche gilt, wenn die Bayern aufsteigen, aber zugleich einer der bayerischen Drittligisten absteigt: Dann geht es bereits in der ersten Begegnung (Hin- und Rückspiel) um alles, eine zweite Runde gibt es nicht.

•Wenn die Bayern nicht aufsteigen und auch noch ein bayerischer Drittligist absteigt, bleibt nur ein freier Platz in der Regionalliga. Die Relegations-Teilnehmer müssten also zwei Runden überstehen.

Relegation zur Bayernliga:Hier sind die Bayernligisten auf den Plätzen 14 bis 16 aus dem Süden und Norden, der 13. der Bayernliga Nord und die Vizemeister der fünf Landesligen im Spiel. Für sie ist es in diesem Jahr leichter als gewöhnlich, drinzubleiben oder aufzusteigen. Nur eine Runde (in Hin- und Rückspiel) gilt es zu überstehen, weil der Bayerische Fußball-Verband für die zwölf Teams sechs statt der üblichen drei Plätze in der Bayernliga ausgelobt hat. Aus dem Süden wären derzeit FC Unterföhring (der der Relegation nicht mehr entgehen kann), FC Deisenhofen, 1.FC Sonthofen und Türkspor Augsburg (Landesliga Südwest) im Lostopf.

Relegation zur Landesliga:13 Landesligisten (davon drei aus der Gruppe Südost) spielen gegen 15 Bezirksliga-Vizemeister um sieben freie Plätze – macht eine 25-Prozent-Chance, sich durchzusetzen. Wie in der Bayernliga-Relegation werden regional je vier Teams zusammengestellt, die einander zugelost werden. Wäre jetzt Schluss, wären aus dem Kreis Inn/Salzach der SB Chiemgau Traunstein (Landesliga) und der ESV Freilassing (Bezirksliga Ost) dabei. Sie könnten auf den BCF Wolfratshausen (Landesliga Südwest) und den SVN München aus Neuperlach (Bezirksliga Süd) treffen. Der SV Bad Heilbrunn hat in der Bezirksliga Süd übrigens den Durchmarsch in die Landesliga geschafft, der Kirchheimer SC (2017/18 Vierter im Osten) durfte die Meisterschaft in der Gruppe Nord feiern.

Abstieg aus der Bezirksliga:Bis zu fünf Absteiger kann es aus der Bezirksliga Ost geben – die drei Tabellenschlusslichter direkt, der 13. muss auf jeden Fall in die Relegation. Das dürfte auch dem Zwölften blühen: Um die Relegation zu umgehen, müsste er mehr Punkte aufweisen als der Zwölfte der Gruppe Nord. Doch der hat drei Spieltage vor Schluss sechs Zähler mehr… In der Relegation warten der 13. der Gruppe Nord und der Zwölfte der Gruppe Süd (in der nur 15 Teams spielen). Einen Platz hat Bezirksspielleiter für den Sieger der Vierer-Runde reserviert, mehr dürften es aufgrund der Vielzahl von Landesliga-Abstiegskandidaten aus Oberbayern auch nicht werden.

Aufstieg in die Bezirksliga:Der wird separat von den Kreisliga-Vizemeistern aus ganz Oberbayern ausgespielt, weil die Saison in den Kreisen zwei Wochen später als in der Bezirksliga endet, am ersten Juni-Wochenende. Dabei treffen in der ersten Runde wie gewohnt die beiden Inn/Salzach-Vizemeister aufeinander, wobei im Hinspiel der Zweite der Kreisliga 2 Heimrecht hat. Der Sieger trifft diesmal in der entscheidenden zweiten Runde auf einen Münchner Kreisligisten. Dort ist neben den drei Vizemeistern auch der beste Dritte in der Aufstiegsrunde dabei.

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