Kolbermoors Tischtennistalente überzeugen auch in Schweden – Platz zwei für Naomi Pranjkovic

Das Kolbermoorer Eigengewächs Naomi Pranjkovic sorgte auch in Schweden für positive Schlagzeilen.
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Das Kolbermoorer Eigengewächs Naomi Pranjkovic sorgte auch in Schweden für positive Schlagzeilen.

Eine Woche nach dem Gewinn des Top 12-Bundesranglistenfinals in Bergheim hat Naomi Pranjkovic auch beim ersten internationalen Turnier im Jahr 2020 für positive Schlagzeilen gesorgt.

Örebro/Kolbermoor – Naomi Pranjkovic, das Tischtennis-Eigengewächs des SV DJK Kolbermoor holte sich beim Safir Cup im schwedischen Örebro die Silbermedaille im Mädchen 18-Einzel.

Nach einem 3:1-Halbfinalerfolg gegen Ece Harac (Türkei) unterlag Pranjkovic im Finale Annett Kaufmann (SV Böblingen) in vier Sätzen.

Drei souveräne Siege bei den Swedish Open

Bei den an gleicher Stelle ausgetragenen, aber deutlich stärker besetzten Swedish Open meisterte die 15-Jährige die Gruppenphase mit drei souveränen Erfolgen gegen Hannah Holgersson (Schweden), Amy Marriott (England) und Hansini Mathan Rajan (Indien). Nach einem 4:1-Sieg zum Start in die Hauptrunde gegen Iuliia Pugovkina (Russland) kam das Aus jedoch in fünf Sätzen gegen Ece Harak. Im Doppel schied Naomi Pranjkovic an der Seite von Mariia Kurishchenko (Ukraine) nach einem Freilos gegen die späteren Zweiten Liubov Tentser/Vlada Voronina (Russland) aus.

Auch Kolbermoors Talent Luis Kraus zeigte sich in Skandinavien von seiner besten Seite. Drei Erfolge gegen Mael van Dessel (Niederlande), Rafel Cabrera (Dominikanische Republik) und Ignas Sisanovias (Litauen) beförderten ihn als Erster in das 64-köpfige Hauptfeld des Buben 15-Wettbewerbs. Nach einem weiteren 3:1-Erfolg gegen den Schweden Elias Sundin verlor Kraus gegen den an Position eins gesetzten und späteren, ohne Satzverlust auftrumpfenden Turniersieger Quek Yong Izaac aus Singapur 3:11, 4:11 sowie 6:11.

Laura Kaim erreichte das Achtelfinale

In der Mädchen 15-Konkurrenz spielte sich Laura Kaim, Teamkollegin von Naomi Pranjkovic in der zweiten Kolbermoorer Mannschaft, bis in das Achtelfinale vor.

Die am stärksten eingestufte Hana Goda aus Ägypten erwies sich bei der 0:3-Niederlage jedoch als eine Nummer zu groß. Der in Kolbermoor lebende und für den TTC Wiener Neustadt spielende Felix Wetzel war direkt für das 64-köpfige Hauptfeld gesetzt und verlor nach einem Freilos gegen Charlie Widing (Schweden) mit 1:4.

Ein Sieg gegen Tan Kai Yang Jayden (Singapur) sowie zwei Niederlagen gegen Charlie Carlsson (Schweden) und Ilia Koniukhov (Russland) reichten Mike Hollo, der ebenfalls in Kolbermoor beheimatet ist und seit Saisonbeginn für den 1. FC Saarbrücken II in der 2. Bundesliga aufschlägt, nicht zum Überstehen der Gruppenphase.

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