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„Wir haben durchaus eine Chance“

Kolbermoors Tischtennis-Damen im Play-off-Halbfinale gegen die Nummer 19 der Welt

Kolbermoors Damen treffen mit der aktuellen Europameisterin Petrissa Solja auf eine der schillerndsten Spielerinnen der deutschen und internationalen Tischtennisszene.
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Kolbermoors Damen treffen mit der aktuellen Europameisterin Petrissa Solja auf eine der schillerndsten Spielerinnen der deutschen und internationalen Tischtennisszene.
  • VonGerhard Erlich
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Siebenmal trafen Kolbermoors Tischtennis-Damen im Verlauf der letzten Jahre auf Halbfinal-Gegner Langstadt. Viermal gewann Kolbermoor, das am Samstag die Hessinnen mit der Weltranglisten- 19. zum ersten Duell um 12 Uhr empfängt.

Kolbermoor – Das Play-off-Viertelfinale haben Kolbermoors Tischtennis-Damen überstanden, nun stehen sie am Samstag ab 12 Uhr und am Ostermontag – im Falle eines Entscheidungsspiels dann auch am Dienstag – mit dem Halbfinale gegen den TSV Langstadt vor einer neuen Herausforderung. Die bisherigen Erfahrungen gegen den Gegner aus Hessen sind dabei recht gut.

Zwölf Uhr mittags, ein recht ungewöhnlicher Zeitpunkt für den Beginn eines Halbfinals, das von sehr großer Bedeutung ist. „Wir wollten das aber so, da ja die Spiele derzeit sehr lange dauern und unser Gegner doch die Chance haben soll, wieder rechtzeitig nach Hause zu kommen“, so Kolbermoors Abteilungsleiter Michael Fuchs.

Beim Spielbeginn entgegengekommen

Was das Entgegenkommen des Spielbeginns anbelangt, kann man natürlich jetzt nicht erwarten, dass er und seine Damen das auch während der Begegnung tun. Vielmehr möchte man am Ende des Tages auf ein positives Ergebnis verweisen können und zudem auch das Quartett aus Hessen damit unter Druck setzen. Kolbermoors Damen sind durch die Ergebnisse gegen Schwabhausen beflügelt, auch wenn es bei drei Unentschieden für keinen Sieg reichte. Kolbermoor hat gezeigt, dass man doch große Möglichkeiten hat, gegen jeden Gegner gewinnen zu können.

Man kennt die Stärken und Schwächen

„Unsere Leistung muss natürlich stimmen. Aber wenn wir so spielen, wie am letzten Wochenende, sehe ich dem Halbfinale recht positiv entgegen. Wir haben durchaus eine Chance“, so Fuchs. Ein Beispiel lieferte er hier gleich nach, als er meinte, dass man in der Meisterschaft gegen Schwabhausen an einer Spielerin wie Sabine Winter gescheitert ist und sie in den drei Play-off-Spielen gleich dreimal bezwingen konnte. Einen Vorteil sieht Fuchs im Spiel gegen Langstadt auch darin, dass man deren Spielerinnen leichter ausrechnen kann, sowie deren Stärken und Schwächen besser kennt.

Fuchs weiter: „Langstadt tritt recht kompakt auf und ist zudem ausgeglichen besetzt. Außerdem haben sie zwei sehr gut eingespielte Doppel“.

Sein Gegenüber, Langstadts Manager Manfred Kämmerer, erklärte: „Kolbermoor hat die Erfahrung aus vielen Jahren der Teilnahme an Endspielen um die deutsche Meisterschaft. Die Runde spielt jetzt keine Rolle mehr. Mit den Play-offs fängt die Saison quasi bei Null wieder an. Es wird auf jeden Fall ein spannendes Spiel, da bin ich mir sicher. Nichtsdestotrotz fahren wir selbstbewusst nach Kolbermoor.“

In der Weltrangliste auf Position 19

Verstecken wollen sich Fuchs und sein Team auf keinen Fall, auch wenn man neben der Ex-Kolbermoorerin Chantal Mantz mit Petrissa Solja auf eine Spielerin trifft, die in der Weltrangliste als zweitbeste Deutsche auf Position 19 zu finden ist, an Begegnungen gerechnet auch zweitbeste Akteurin in Deutschland ist und im vergangenen Jahr Europameisterin im Einzel wie auch im Doppel wurde. Wie man der 28-Jährigen aber Paroli bieten kann, hat beispielsweise Kristin Lang beim letzten Aufeinandertreffen bewiesen, als sie nur knapp in fünf Sätzen unterlag.

Vier Siege in sieben Aufeinandertreffen

Auch im zweiten Paarkreuz sollte man durchaus die Möglichkeit haben, zu punkten. Svetlana Ganina, die durch ihr Abwehrspiel für viele Gegnerinnen eine sehr unangenehme Spielerin ist, hatte in der Meisterschaft Franziska Schreiner gleich zweimal bezwungen und auch Tanja Krämer mit einer Niederlage von der Platte geschickt. Wenn man auf die Duelle zurückblickt, die sich die beiden Mannschaften nach dem Aufstieg der Hessinnen vor vier Jahren geliefert haben, dann kann man hier auch nur positive Schlüsse ziehen. In den sieben Meisterschaftsbegegnungen ging man viermal als Sieger hervor, dreimal dabei vor eigenem Publikum. Einmal trennte man sich unentschieden und in zwei Fällen – dies allerdings in dieser Saison – ging man als Verlierer von der Platte.

Schon einmal im Halbfinale gegeneinander

Von großer Bedeutung ist, dass man sich schon einmal, in der Saison 2020/2021, im Play-off-Halbfinale gegenüberstand. Vor genau einem Jahr bezwang man das Quartett aus Hessen mit 6:2 – und da war auch schon Petrissa Solja bei den Gästen mit von der Partie. Warum also sollte es den heimischen Damen nicht ein zweites Mal gelingen, den nach dem Grunddurchgang der Meisterschaft Tabellenzweiten wiederum mit einer Niederlage nach Hause zu schicken? Dann könnte man am Montag sogar mit breiter Brust nach Langstadt reisen und zudem würde sogar wieder ein Unentschieden für ein mögliches Erreichen der Endspiele reichen.

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