Kolbermoors Herren zu Gast bei den Spitzenteams

Kolbermoors Drittliga-Damenfreuen sich morgen auf ein Wiedersehen mit ihrer ehemaligen Mannschaftskollegin Katharina Teufl. Erlich

Kolbermoor/Bad Aibling – Würde man das kommende Wochenende für die heimischen Tischtennis-Teams aus mathematischer Sicht betrachten, dann stünden ihnen viele große Unbekannte bevor, die es zu lösen gilt.

Vor einer verhältnismäßig leichten Aufgabe scheinen Bad Aiblings Verbandsoberliga-Herren zu stehen, wenn sie morgen ab 18 Uhr den TV Boos empfangen. Das Sextett aus dem Unterallgäu ist ein Aufsteiger. Kapitän Hans Wiesböck, der mit seinem Team zuletzt zwei Unentschieden vorweisen konnte, ist für die morgige Begegnung zuversichtlich: „Wir spielen wieder mit der gleichen Mannschaft wie in der vergangenen Woche. Deshalb denke ich, dass wir sehr gute Chancen haben, dieses Spiel zu gewinnen.“

Die große Unbekannte steht dafür Kolbermoors Verbandsoberliga-Herren bevor, wenn sie morgen zunächst bei der DJK Altdorf und nur wenige Stunden später bei der DJK SB Landshut antreten müssen. „Wir spielen wieder in voller Aufstellung. Allerdings kennen wir beide Mannschaften nicht. Wahrscheinlich wird die Tagesform entscheiden“, so Kapitän Antonio Golemovic. Altdorf steht an der Tabellenspitze und besitzt mit dem Neuseeländer Dean Shu sowie Georg Gangl ein hervorragendes erstes Paarkreuz. Gangl und der Kolumbianer Juan Pablo Gallegio Megia bilden zudem ein Doppel, das noch mit weißer Weste dasteht. Auch das Landshut-Spiel dürfte für die Oberbayern ein harter Brocken werden. Die Niederbayern müssen zwar im ersten Paarkreuz einige Abstriche machen, dafür aber spielt der Rest der Mannschaft auf sehr hohem Niveau. Nicht umsonst stehen die Trausnitzstädter an zweiter Stelle. „Wir hoffen, dass wir aus den beiden Spielen zumindest zwei Punkte holen können“, ist Golemovic vorsichtig.

Kolbermoors Drittliga-Damen absolvieren an diesem Wochenende erneut zwei Spiele und wollen dabei die Tabellenspitze verteidigen. Am morgigen Samstag gibt man seine Visitenkarte am frühen Nachmittag bei der DJK SB Landshut ab. Das niederbayerische Quartett ist dabei eher mit einer ungarischen Auswahlmannschaft vergleichbar, stehen doch drei Spielerinnen aus dem Land der Magyaren im Aufgebot. Allerdings freut man sich auf ein Wiedersehen mit Katharina Teufl, die bis vor zwei Jahren drei Spielzeiten in Kolbermoor aktiv war. Auf Kolbermoorer Seite hat sich am Dienstag Krisztina Toth krankgemeldet, sodass man hier bis zuletzt warten muss, ob sie spielen kann. Trainer Boris Pranjkovic meint aber: „Eigentlich müsste hier ein Sieg herausspringen.“

Einen Sieg hätte man auch am Sonntag eingeplant, wenn man ab 13 Uhr Gastgeber für den TSV Schwabhausen ist. „Es wird ein Glücksspiel. Bei Schwabhausen weiß man nie, mit welcher Mannschaft sie antreten. Ist Christina Feierabend dabei, dann rutscht Sarah Mantz ins hintere Paarkreuz. Das wird für uns dann äußerst schwer“, so Boris Pranjkovic. Für Krisztina Toth, die anderweitig verpflichtet ist, kommt Ugne Baskutyte zum Einsatz.

Feldkirchens Verbandsoberliga-Damen gastieren morgen beim SV Kirchdorf/ Iller. Die 3500 Einwohner zählende Gemeinde liegt eigentlich in Baden-Württemberg. Dennoch spielen die Gastgeberinnen schon seit Jahren hauptsächlich in bayerischen Ligen mit. Der Aufsteiger hat dann auch gleich für Furore gesorgt und rangiert derzeit verlustpunktfrei an zweiter Stelle. Das heimische Quartett, das diesmal auf Patrizia Weidinger zurückgreifen wird, muss gehörig aufpassen, um nicht ins Stolpern zu geraten.

Einen Plan, der endlich die ersehnten zwei Punkte bringen soll, haben sich Kolbermoors Verbandsoberliga-Damen zurechtgelegt, wenn sie morgen beim TSV Ottobrunn antreten. Drei Spielerinnen des heimischen Quartetts sind laut Trainer Antonio Golemovic fix. Die vierte Position ist krankheitsbedingt noch vakant. Hier will man kurzfristig eine Entscheidung treffen. eg

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