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Enge Spiele in Bingen

Kolbermoors Bundesliga-Tischtennisdamen siegen 6:3: Hart erkämpft, aber verdient

Kristin Lang hielt sich in Bingen sowohl im Doppel wie später auch im Einzel schadlos.
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Kristin Lang hielt sich in Bingen sowohl im Doppel wie später auch im Einzel schadlos.
  • VonGerhard Erlich
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Für Kolbermoors Erstliga-Tischtennisdamen hat sich die Fahrt zur TTG Bingen/Münster-Sarmsheim durchaus gelohnt. Nach dem Sieg sieht es in der Tabelle wieder besser aus.

Bingen – Kolbermoors Tischtennisdamen durften sich über einen hart erkämpften, aber verdienten 6:3 Sieg freuen und haben als Tabellenfünfter zumindest einmal mit dem TSV Schwabhausen und dem TSV Langstadt punktemäßig gleichgezogen. Davor liegen der mit einem Minuspunkt behaftete Tabellenführer ttc berlin eastside sowie der ESV Weil, der einen Zähler mehr als das Trio auf dem Konto hat.

Punkteteilung nach den Eingangsdoppeln

Zunächst einmal verlief der Anfang für Kolbermoors Damen genauso wie es Coach Michael Fuchs vorhergesagt hatte – nämlich mit der erhofften Punkteteilung nach den Eingangsdoppeln. Auch in den Einzeln gab es zunächst nichts an der Überlegenheit der Oberbayerinnen zu rütteln, gaben sich doch weder Yuan Wan gegen Mie Skov wie auch Kristin Lang gegen Giorgia Piccolin eine Blöße und brachten ihre Spiele bis auf ein paar Kleinigkeiten sicher über die Bühne.

Für mehr Spannung sorgte da schon das hintere Paarkreuz, wobei man es Laura Tiefenbrunner mehr als gegönnt hätte, ihren Kampf gegen den drohenden Punktverlust doch noch positiv zu gestalten.

Sechs Matchbälle abgewehrt

Gegen Katerina Tomanovska glich sie einen 1:2-Satzrückstand aus und lag im Entscheidungssatz beim Seitenwechsel mit 2:5 sowie später mit 4:10 im Rückstand. Mit einem Kraftakt gelang es ihr dann sogar, die sechs Matchbälle ihrer Gegnerin abzuwehren und zum 10:10 auszugleichen. Am Ende zog sie mit 10:12 gegen die tschechische WM-Teilnehmerin doch noch den Kürzeren.

Nach 2:0-Führung noch gezittert

Ungewollt spannend machte es aber auch Svetlana Ganina im Duell mit ihrer Ex-Mannschaftskollegin Anastasia Bondareva. Die Russin ging dabei mit 2:0 Sätzen in Führung, wenngleich sie im ersten Satz beim Stand von 9:10 noch einen Satzball abwehren musste und knapp mit 13:11 in der Verlängerung das bessere Ende für sich hatte. Dann aber riss plötzlich der Faden: Bondareva glich mit zwei verhältnismäßig klaren Satzgewinnen aus.

Im OVB-Dossier finden gibt‘s alles zur Tischtennis-Bundesliga aus Kolbermoor.

Im fünften Durchgang führte Ganina beim Seitenwechsel mit 5:2. Allerdings konnte sie sich nicht entscheidend absetzen, musste den Anschluss zum 5:4 hinnehmen und nahm dann ein Timeout. Dies half zumindest bis in die Schlussphase, in der sie mit 9:8 in Front lag. Dann aber folgte ein kleiner Durchhänger. Beim Stand von 9:10 musste sie sogar einen Matchball abwehren. Mit eigenem Aufschlag brachte sie die Begegnung doch noch mit 12:10 durch.

Kristin Lang holte gegen Mie Skov den fünften Punkt

Nach dem klaren 3:0 Erfolg durch Kristin Lang gegen Mie Skov lagen die Oberbayerinnen mit 5:2 in Führung und benötigten jetzt nur noch einen Zähler. Der sollte allerdings auf sich warten lassen, denn Yuan Wan gab ihre Begegnung gegen Giorgia Piccolin – nachdem sie einen 0:2 Satzrückstand gegen die 25-Jährige Italienerin aufholen konnte – noch aus der Hand.

Dabei führte sie beim Seitenwechsel des Entscheidungssatzes noch mit 5:4. In der Schlussphase half dann auch ein Timeout ihrerseits nichts mehr und mit dem 8:11 aus Yuan Wans Sicht waren die Rheinland-Pfälzerinnen wieder einen Zähler an Kolbermoor herangekommen.

Svetlana Ganina sorgte für den Schlusspunkt

Es sollte Svetlana Ganina vorbehalten bleiben, für den Schlusspunkt zu sorgen. Gegen Katerina Tomanovska verlor sie zwar Satz Nummer drei und lag Anfang des vierten Durchgangs noch zurück. Doch mit Fortdauer bekam sie ihre Gegnerin immer besser in Griff und brachte den 6:3 Sieg endgültig unter Dach und Fach.

Kolbermoors Trainer Michael Fuchs nach dem Spiel doch etwas erleichtert: „Das Spiel verlief genauso kanpp wie ich es erwartet habe. Aber es war ein wichtiger Sieg, der uns an die vorderen Mannschaften herangebracht hat. Stark war Svetlana Ganina. Pech hatte Laura Tiefenbrunner, die sechs Matchbälle abwehrte und dann aber einen Ball verschoss“.

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