Kolbermoorer fährt beim Histo-Cup Austria allen davon

Dieses Bild ist typisch: Alle Fahrer drücken aufs Gaspedal beim Histo-Cup Austria, der größten europäischen Rennserie im historischen Motorsport – und Manfred Werner aus Kolbermoor fährt mit seinem Porsche 997 GT3 Cup allein vorne weg.

Der Routinier (63) hat sich 2019 in der nach oben offenen Tourenwagenklasse (TCO) völlig überraschend den Gesamtsieg vor dem Niederösterreicher Oliver Michael, Porsche 991 GT3 Cup, gesichert – und das als Späteinsteiger. Werner ist zwar schon vor Jahrzehnten als junger Bursche so manches Rennen gefahren – allerdings nur auf dem Motorrad. Nach langer Pause hat er 2016 sein erstes Autorennen überhaupt bestritten. Jetzt ist Manfred Werner schon heiß auf die neue Saison. Gefahren wird auch beim Histo-Cup 2020 auf bekannten Rennstrecken in Ungarn, Italien, Tschechien, Kroatien, Österreich und Deutschland. Am Start werden erneut rund 40 Rennpiloten sein, die bis zu 800 PS unter der Motorhaube von Markenflitzern wie Lamborghini, Ferrari, Porsche, Chevrolet Corvette, Dodge Viper, Mercedes SLS oder Aston Martin haben. Los geht’s am 3. April am „Adria international Raceway“, etwa 60 Kilometer südlich von Venedig. Dann ist Werner der Gejagte. „Einfach unglaublich, ohne die grandiose Unterstützung durch die Firma Porsche Wagner mit Hans und Manuel Wagner sowie Chefmechaniker Klaus Scheugenpflug aus Kolbermoor wäre dieser Erfolg nie möglich gewesen“, sagt er. re

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