Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Kolbermoorer Autotüftler Fritz Wagner will aufhören: Eine Ausnahme ist, wenn der Fürst ruft

Prominenz zwischen den Procars:DTM-Chef Gerhard Berger, Jan Lammers, Hans-Joachim Stuck, Fürst Albert von Monaco, Marc Surer und Jochen Neerpasch (von links). Vorne links der Wagen von Fritz Wagner. BMW
+
Prominenz zwischen den Procars:DTM-Chef Gerhard Berger, Jan Lammers, Hans-Joachim Stuck, Fürst Albert von Monaco, Marc Surer und Jochen Neerpasch (von links). Vorne links der Wagen von Fritz Wagner. BMW

Alle hatten sie applaudiert, sagt Fritz Wagner. Der Kolbermoorer Autotüftler ist auch nach Tagen immer noch schwer begeistert von der Atmosphäre am Norisring. Er meint allerdings nicht die DTM, die dort Station machte, sondern das Rahmenprogramm.

Kolbermoor– BMW hatte am Norisring ein Comeback der legendären BMW M1 Procars organisiert, Der Kolbermoorer Fritz Wagner war mit seinen beiden Fahrzeugen „und sieben Mechanikern“ im Einsatz – und die 75 000 Motorsport-Fans waren am Ende begeistert.

+++Tipp der Redaktion: Kennen Sie schon unseren kostenlosen Feierabend-Newsletter? Die Top-Themen der Region um 17 Uhr per E-Mail – sauber ausrecherchiert und aufgeschrieben von Ihrer OVB-Redaktion. Jetzt Newsletter ausprobieren!+++

Hans-Joachim Stuck in einem Wagner-Fahrzeug

Weil man bereits vor 40 Jahren auf dem Norisring Runden drehte, nahm BMW das Revival in Angriff. Im Jahr 1980 hatte Hans-Joachim Stuck vor Jan Lammers und Marc Surer gewonnen – alle drei saßen auch diesmal wieder hinter dem Steuer, Stuck in einem Wagner-Fahrzeug. „Das war wieder absolut der Schnellste, klar“, meinte Wagner, „der hat immer im letzten Moment gebremst und hat danach gemeint: ,Das Auto ist noch nie so gut gegangen wie jetzt.‘“ Der „Striezel“ sei wie eh und je gewesen, erzählt Wagner. „Die Kombination aus den sechs schnellsten Formel-1-Fahrern und coolen Privatfahrern hat es nie mehr gegeben. Dazu kommt der einmalige Sound des BMW M1. Das ist bis heute einmalig“, meinte Stuck.

Zwei der 13 Fahrzeuge vom Kolbermoorer

Einmalig war das Erlebnis auch für Wagner. Zwei der 13 Fahrzeuge waren vom Kolbermoorer, der die Procars in mühevoller Kleinarbeit wieder flott gemacht hatte. Stuck fuhr also in seinem Originalauto von 1979, im Wagen von Niki Lauda saß Wagners Sohn Marco am Steuer. „Da hat sich jetzt ein Lebenstraum erfüllt“, meinte Fritz Wagner, weshalb er auch sagt: „Für mich ist das jetzt der Abschluss mit dem Procars. Das kannst du nicht mehr steigern.“

„Wenn es nach Monaco geht, bin ich dabei“

Eine Ausnahme würde er allerdings noch machen: Fürst Albert von Monaco hatte sich die Procars am Norisring ganz genau angeschaut und so könnte es sein, dass es vielleicht noch ein Showrennen im Fürstentum gibt. „Wenn es nach Monaco geht, dann bin ich dabei“, sagt Wagner – natürlich. tn

Kommentare