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Gegen den TTC Landweid

Abschiedsvorstellung geglückt: Kolbermoors Reserve gewinnt letztes Meisterschaftsspiel mit 6:2

Kolbermoors Laura Kaim brachte mit dem Fünfsatzsieg gegen Maria Eliasova das heimische Quartett zwischenzeitlich mit 3:2 in Führung.
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Kolbermoors Laura Kaim brachte mit dem Fünfsatzsieg gegen Maria Eliasova das heimische Quartett zwischenzeitlich mit 3:2 in Führung.
  • VonGerhard Erlich
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Zum Abschluss der Saison in der Tischtennis-Bundesliga haben die Damen vom SV-DJK Kolbermoor gegen den TTC Langweid eine gute Vorstellung gezeigt und mit 6:2 gewonnen.

Kolbermoor – Dass sich Kolbermoors Erstligareserve aus der 2. Bundesliga zurückziehen wird, stand seit geraumer Zeit fest. Zum Abschluss dieser Saison landete das Quartett um ihren Betreuer Boris Pranjkovic nochmals einen 6:2 Heimsieg gegen den TTC Langweid.

Vor Spielbeginn hatten die Akteurinnen bereits Grund zur Freude. Neben Laura Kaim sowie Iana Zhmudenko – beide werden den Verein verlassen – wurde auch Krisztina Toth, die ihre Karriere nach dieser Begegnung beendete, durch Kolbermoors Vorstandschaft Michael Fuchs sowie dessen Stellvertreter Günther Lodes und auch durch die dritte Bürgermeisterin Sabine Balletshofer feierlich verabschiedet. Wer nun aber gedacht hätte, das heimische Quartett wäre bereits in Feierstimmung, musste sich eines Besseren belehren lassen. Der in der Endabrechnung Fünftplatzierte legte los, als ginge es noch um die Meisterschaft.

„Habe mich so richtig zusammengerissen“

Dass es nach den Eingangsdoppeln und den ersten beiden Einzeln – Krisztina Toth erklärte nach ihrem ersten Zähler: „Ich habe mich nochmals so richtig zusammengerissen.“ – nur 2:2 stand, lag auch am Gegner, der seinen Teil dazu beitrug, dass diese Begegnung zu den wohl besten Spielen zählte, die Kolbermoors Damen in dieser Saison ablieferten. Laura Tiefenbrunner hätte dabei durchaus die Chance gehabt, schon für eine Führung zu sorgen. Aber im Entscheidungssatz, in dem sie gegen die englische Nationalspielerin Charlotte Bardsley beim Seitenwechsel mit 2:5 im Rückstand lag, dann aber zunächst den 8:8-Ausgleich schaffte, musste sich doch noch knapp mit 8:11 geschlagen geben.

Die Weichen auf den späteren Sieg stellte vor zahlreichem Publikum – unter anderem war die ukrainische Mädchen-Nationalmannschaft, die im Leistungszentrum des bayerischen Tischtennis-Verbandes in München untergekommen ist, anwesend – das hintere Paarkreuz, wobei Laura Kaim gegen Maria Eliasova in den Entscheidungssatz gehen musste. Dort lag sie beim Seitenwechsel knapp mit 5:4 in Führung, nahm beim 7:5 eine taktische Auszeit und verwertete nach der 10:6-Führung ihren ersten Matchball.

Tiefenbrunner macht den Deckel drauf

Nachdem das heimische Quartett zwei weitere Punkte auf dem Habenkonto verbuchen konnte, lag es an Laura Tiefenbrunner, die dem Verein nach der Saison erhalten bleibt, für den Schlusspunkt zu sorgen. Das Feuerwerk, das sie gegen Thi Hong Loan Le zunächst abbrannte, brachte ihr eine 2:0-Satzführung ein. Allerdings musste sie doch noch in den Entscheidungssatz gehen und lag beim Seitenwechsel knapp mit 5:3 in Front. Diesen Vorsprung ließ sie sich nicht mehr vom Schläger nehmen und sorgte nach der 10:7-Führung mit der Verwertung des ersten Matchballs für den 6:2-Erfolg. Kolbermoors Betreuer Boris Pranjkovic atmete nach dem letzten Punkt durch und meinte: „Es war ein insgesamt sehr knappes Spiel. Wenn Laura Tiefenbrunner nicht gewonnen hätte, dann hätte es sogar noch recht eng werden können“.

Für Kolbermoor punkteten: Doppel: Toth/Tiefenbrunner (1); Einzel: Toth (2), Tiefenbrunner, Kaim (je 1).

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