Kolbermoor startet in die 2. Bundesliga

Mit den Verbandsoberliga-Tischtennis-Mädchen des TV Feldkirchen und den Zweitliga-Damen des SV-DJK Kolbermoor steigen am Wochenende wieder zwei Teams in die neue Tischtennis-Saison ein.

Beide haben ein Ziel: Es soll ein erfolgreicher Start werden.

Feldkirchens Mädchen stehen am Samstag gleich vor zwei gegensätzlichen Aufgaben. Zunächst gastieren sie am Vormittag beim FC Bayern München, der ganz vorne mitmischen möchte. „Unsere Mädchen sind sehr gut geworden, aber ich weiß noch nicht, wo wir genau stehen. Trotzdem wird es schwierig, etwas zu holen, da die Bayern auch durch ihre unangenehme Spielweise auffallen. Zwei ihrer Akteurinnen spielen mit sogenannten Noppenbelägen“, weiß Feldkirchens Benno Neumeier. Mehr Chancen rechnet man sich im Nachmittagsspiel aus, das beim TSV Kühbach über die Bühne geht. Der im Landkreis Aichach-Friedberg gelegene Verein musste sich in der vergangenen Saison zweimal Feldkirchens Mädchen geschlagen geben. Allerdings waren hier noch Karina Krischke und Steffi Stahn mit von der Partie.

Große Freude herrscht bei Kolbermoors Zweitliga-Damen, steht für sie doch am Sonntag ab 11 Uhr in eigener Halle der erste große Test als Aufsteiger bevor. Gegner werden dabei die Füchse aus Berlin sein. Betreuer Boris Pranjkovic hat den Hauptstadtklub eingehend studiert: „Berlin hat vier ausländische Spielerinnen im Aufgebot. Zumindest Spitzenspielerin Karolina Mynarova kenne ich sehr gut.“ Auch für Kristzina Toth und Naomi Pranjkovic ist die Tschechin keine Unbekannte. Berlins Neuzugang, der in der Saison 2018/19 noch für Bietigheim-Bissingen spielte, fügte Pranjkovic gleich zwei Niederlagen zu und sorgte dafür, dass die weiße Weste von Toth einen Grauschleier erhielt. Beide Spielerinnen haben deshalb noch eine Rechnung offen, die sie am Sonntag begleichen wollen. „Wir werden voraussichtlich in Bestbesetzung antreten“, so Boris Pranjkovic. eg

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