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Die neue Saison in der Zweiten Bundesliga

Kolbermoor erwartet starke Konkurrenz: Gegnerische Teams mit einigen Nationalspielerinnen

Die englische Nationalspielerin Charlotte Bardsley ist eine von vielen Akteurinnen, die in der Liga für viel internationalen Flair sorgt.
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Die englische Nationalspielerin Charlotte Bardsley ist eine von vielen Akteurinnen, die in der Liga für viel internationalen Flair sorgt.

Die neue Saison in der zweiten Bundesliga steht für die Reserve-Mannschaft der Kolbermoorer Tischtennis-Damen vor der Tür. Die Gegnerischen Mannschaften haben einiges zu bieten.

Kolbermoor – Wenn Kolbermoors Zweitligadamen am kommenden Wochenende mit zwei Heimspielen in die neue Tischtennissaison starten, dann treffen sie auf eine Gegnerschaft, die wohl so stark und ausgeglichen wie schon lange nicht sein dürfte. Erfreulich aber auch, dass die Liga mit zehn Mannschaften an den Start geht. Das heimische Team will sich vor der Konkurrenz aber nicht verstecken.

Die Gegner im Überblick:

DJK Offenburg: Das Team um Vorstandsmitglied Petra Heuberger will mit dem Abstieg nichts zu tun haben und strebt einen Mittelfeldplatz an. Die Baden-Württembergerinnen sind vor allem im ersten Paarkreuz mit der belgischen Nationalspielerin Nathalie Marchetti besetzt. Hinzu kommt auch noch die ungarische Abwehrspielerin Edina Toth, die auch schon in der Saison 2013/2014 in Kolbermoor gespielt hat.

Leutzscher Füchse: Die Mannschaft aus der Nähe von Leipzig musste in den letzten vier Jahren immer wieder um den Klassenerhalt kämpfen, obwohl man der Russin Marina Shavyrina, die seit 2012 bei den Füchsinnen spielt, eine sehr gute Spitzenspielerin an Position eins vorweisen kann. Wie weit das Team, das auch auf die erstligaerfahrene Huong Do Thi zurückgreifen kann, kommt, muss abgewartet werden..

SV Schott Jena: „Das Niveau ist wie in den letzten Jahren sehr hoch“, erklärte Jenas Abteilungsleiter Andreas Amend. Der Klassenerhalt ist dabei das erklärte Ziel der Thüringerinnen. Die Mannschaft ist international besetzt, wobei sich aber vier Spielerinnen konstant in Deutschland aufhalten. Spitzenspielerin des Teams ist dabei die Türkin Ece Horac, die zuletzt an den Olympischen Spielen teilnahm.

TTK Anröchte: Manfred Vogel, Vorsitzender des Vereins, geht davon aus, dass man am Ende der Saison wohl im oberen Drittel der Tabelle stehen kann. Auch er ist der Meinung, dass die Liga so stark ist wie nie zuvor. Der Vizemeister der vergangenen Saison hatte zuletzt drei Spielzeiten in der 1. Bundesliga absolviert und ist insgesamt sehr prominent - unter anderem mit Qi Shi – besetzt.

TuS Uentrop: Die Mannschaft aus dem Stadtbezirk Hamm (Westfalen) wird allgemein als Titelfavorit gehandelt. Und auch Trainer Alex Daun gibt als Ziel den Aufstieg in die 1. Bundesliga an, zeigt jedoch Respekt vor jedem Gegner. Im vorderen Paarkreuz findet sich die ehemalige russische Nationalspielerin Elena Kuzmina sowie die 22-jährige ukrainische Nationalspielerin Solomiya Brateyko.

TTC Langweid: Der zweite bayerische Vertreter zeigte in den letzten Spielen positive Leistungsfortschritte. Mannschaftsführerin Cennet Durgun setzt dabei unter anderem auf die englische Nationalspielerin Charlotte Bardsley sowie auf Guatemalas Nationalspielerin Mabelyn Enriquez. Zuletzt belegte man Rang sieben, hofft aber mit der Spielerin aus Lateinamerika eine stärkere Rolle zu spielen.

DJK BW Annen: Der Neuling hatte mit der Saisonplanung recht spät begonnen. Da man Spitzenspielerin Elena Kuzmina ziehen lassen musste, rückte Nadine Bollmeier an deren Position. Interessantestes Gesicht ist jedoch die Thailänderin Nanapat Kola, die zuletzt in Herrenligen gespielt hat. Neu im Team ist auch die 16-jährige Sarah Rau, die mithelfen soll, den Klassenerhalt zu schaffen.

TTC G.-W. Staffel: „Wir wollen zunächst in der Liga ankommen und die Spiele ausgeglichen gestalten“, so deren Vorsitzende Sabine Reinhardt. Die Hessinen können dabei auf Anne Bundesmann und die Ex-Kolbermoorerin Katharina Michajlova zurückgreifen, die sogar schon Erstligaerfahrung haben. Leonie Berger sowie Thingzhuo Li will man die Chance geben, Luft in der 2. Liga zu schnuppern.

MTV Tostedt: „Es hat bei den Teams einige Veränderungen gegeben, die Liga ist noch internationaler. Wir wollen unter die ersten Vier kommen“, sagte deren Vorsitzender Michael Bannehr. Die Mannschaft aus Niedersachsen, die fast ausschließlich aus deutschen Spielerinnen besteht, ist sehr gut aufgestellt. Besonderes Merkmal ist die auf internationaler Ebene sehr erfolgreiche Irene Ivancan. (eg)

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