TISCHTENNIS-BUNDESLIGA

Kolbermoor hat nun Zeit für eine Revanche gegen ESV Weil am Rhein

Anastasia Bondareva möchte die Fünfsatzniederlage aus der Vorrunde gegen Sophia Klee vergessen machen.
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Anastasia Bondareva möchte die Fünfsatzniederlage aus der Vorrunde gegen Sophia Klee vergessen machen.

In der Vorrunde der Tischtennis-Bundesliga mussten sich Kolbermoors Damen überraschend dem ESV Weil am Rhein geschlagen geben. Nun bietet sich die Zeit zur Revanche, wenn Kristin Lang & Co. zum Rückspiel ins Dreiländereck reisen.

Kolbermoor– Bislang stehen bei Kolbermoors Bundesliga-Tischtennis-Damen drei Minuspunkte in der laufenden Saison zu Buche. Zwei davon stammen aus der Vorrundenbegegnung gegen den ESV Weil. Am Sonntag wollen Kolbermoors Damen Revanche nehmen, wenn sie im Dreiländereck Deutschland/Frankreich/Schweiz gastieren.

Das Oberbayern-Quartett hat sich natürlich viel vorgenommen, denn die überraschende 2:6-Niederlage aus der Vorrunde entsprach überhaupt nicht den Vorstellungen der Kolbermoorer Damen. Und damit diesmal nichts schiefgeht, wird man bereits am Samstag anreisen. „Ich hoffe, dass wir gewinnen. Wir werden auf alle Fälle mit Kristin Lang und mit Svetlana Ganina antreten“, ließ Kolbermoors Trainer Michael Fuchs verlauten. Vermeiden will er auf alle Fälle, dass man – wie in der Vorrunde geschehen – mit 0:4 in Rückstand gerät. Die Chancen stehen dabei sehr gut, kann doch Ganina wieder im hinteren Paarkreuz spielen, in dem sie sich sehr wohl fühlt und dementsprechend erfolgreich in den letzten Begegnungen auch agiert hat. Auch im vorderen Paarkreuz haben sich die Möglichkeiten, Punkte einzufahren, durch das Mitwirken von Kristin Lang deutlich verbessert. „Ich glaube, wir sollten hier im Vorteil sein“, so Fuchs.

Die Vorteile bedeuten aber noch nicht, dass das Spiel im Vorbeigehen gewonnen wird. Das Gastgeberteam hatte nach der Vorrunde eine noch recht passable Position eingenommen und auch im ersten Rückrundenspiel gegen Berlin eastside bei der 3:5-Niederlage eine sehr gute Leistung abgeliefert. Gegen den TSV Schwabhausen kam der Tabellenvorletzte dann aber mit 1:7 ziemlich stark unter die Räder. Trainer Alen Kovac ließ nach dieser Niederlage verlauten: „Alle Damen haben unter ihren Möglichkeiten gespielt. Vor allem in den entscheidenden Momenten haben ihnen die Nerven einen Streich gespielt.“ Diese Scharte wollen die Gastgeberinnen auswetzen – auch wenn es gegen den Tabellenführer geht.

Kolbermoors Anastasia Bondareva hat ein großes Interesse daran, an diesem Wochenende besser abzuschneiden. Denn die beiden Niederlagen in der Vorrunde gegen Vivien Scholz und die mehrfache deutsche Jugendmeisterin Sophie Klee waren sicherlich nicht eingeplant. Insgesamt aber gilt: Zwei Punkte in Weil würden bedeuten, dass Kolbermoors Damen ihren ersten Platz verteidigen und etwas ruhiger an die kommenden Aufgaben gehen könnten. eg

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