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In der 1. Tischtennis-Bundesliga

Kolbermoors Damen gastieren beim Deutschen Meister Berlin: Im Spitzenspiel frei aufspielen

Das letzte Duell gegen Nina Mittelham entschied Kolbermoors Spitzenspielerin Kristin Lang in einem Fünfsatzkrimi für sich.
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Das letzte Duell gegen Nina Mittelham entschied Kolbermoors Spitzenspielerin Kristin Lang in einem Fünfsatzkrimi für sich.

„Wir haben keinen Stress und können deshalb wahrscheinlich auch locker aufspielen“, so Kolbermoors Tischtennis-Trainer Michael Fuchs vor dem Gastspiel seines Teams beim Deutschen Meister Berlin.

Kolbermoor – Genau vier Wochen ist es her, dass Kolbermoors Erstliga-Tischtennisdamen ihren letzten Einsatz hatten, der mit dem 5:5-Unentschieden vor eigenem Publikum gegen den Aufsteiger TTC Weinheim nur mittelmäßig ausfiel. Am Sonntag steht nun die dritte Begegnung dieser noch jungen Spielzeit auf dem Programm und die wird mit dem Gastspiel beim amtierenden Meister TTC Berlin sicherlich kein Zuckerschlecken.

Erinnerungen an den 25. April

In Kolbermoor erinnert man sich noch gut an den 25. April diesen Jahres. Es war das dritte Play-off-Spiel dieser beiden Spitzenteams und es war nach der 3:5-Niederlage wieder einmal der Zeitpunkt gekommen, dass man sich hinter Berlin wieder einmal mit Platz zwei zufriedengeben musste. Nun also ein erneuter Versuch, dies zu ändern, wenngleich es im „Wohnzimmer“ der Bundeshauptstädterinnen nicht einfach werden dürfte.

Berlin spielte die perfekte Saison 2020/2021

Hinzu kommt auch noch, dass Berlins Manager Andreas Hain nach der perfekten Saison 2020/2021, in der die Berlinerinnen das Triple mit dem Gewinn der Champions League, der Meisterschaft und dem Deutschen Pokal holten, wieder einiges von seinem Quartett erwartet. „Wir sind wieder bestrebt, möglichst viele Titel zu holen“, waren seine Worte vor Saisonbeginn.

Alles Sprüche, die Kolbermoors Abteilungsleiter und Trainer Michael Fuchs zur Kenntnis genommen hat. Trotzdem will er mit seinen Damen nicht nach Berlin fahren und die Punkte freiwillig abliefern, wenngleich er bekennt: „Wir hoffen auf eine Chance, aber es wird sehr schwer“. Es gibt trotzdem Punkte, die für das oberbayerische Quartett sprechen. Da wäre einmal Berlins erste Begegnung in dieser Spielzeit, die gegen den TSV Schwabhausen gerade einmal mit 6:4 gewonnen werden konnte.

Triple-Sieger gewann alle Fünfsatzspiele

Der Triple-Sieger hatte dabei das Glück, dass alle Fünfsatzspiele gewonnen wurden. Hinzu kommt auch, dass deren Spitzenspielerin Xiaona Shan zumindest bis zum Ende der Vorrunde nicht spielen wird, da sie derzeit in Japan weilt.

Ein möglicher Faktor über den Spielverlauf werden auch die beiden Eingangsdoppel sein. „Sie sind sicherlich schwierig, aber es werden interessante Begegnungen“, so Fuchs, der natürlich hofft, hier vielleicht schon einen Punkt verbuchen zu können. Was die Einzel betrifft, hat sich der Kolbermoorer Coach auch schon so seine Gedanken gemacht.

„Im hinteren Paarkreuz geht vielleicht einiges“, meinte er. Er spekuliert hier natürlich auf die Abwehrqualitäten einer Svetlana Ganina und auch auf Naomi Pranjkovic. Die 16-Jährige kommt auf Position vier zum Einsatz und hat bei den letzten WTT-Contender Turnieren sehr gute Leistungen abgeliefert.

Mit Kristin Lang und Yuan Wan sehr gut aufgestellt

Im vorderen Paarkreuz ist man mit Kristin Lang und Yuan Wan sehr gut aufgestellt. Allerdings wartet auf sie unter anderem eine Nina Mittelham, die derzeit auf Wolke sieben schwebt. Die 24-jährige Willicherin, die vor drei Jahren mit Lang Europameisterin im Doppel wurde, war vor einer Woche mit zwei Siegen im Finale der Team-Europameisterschaften maßgeblich daran beteiligt, dass die deutsche Mannschaft gegen Rumänien den Titel gewann.

„Nina Mittelham ist nur schwer zu knacken“

Michael Fuchs fand für Berlins Spielerin deshalb auch nur lobende Worte. „Nina Mittelham spielt derzeit sehr gut und ist auch schwer zu knacken. Aber Kristin Lang hat auch schon bewiesen, dass sie ihre Gegnerin schlagen kann“, erklärte er.

Der größte Vorteil für Kolbermoors Damen aber wird darin liegen, dass die Berlinerinnen nach der Leistung gegen Schwabhausen vor eigenem Publikum mehr unter Druck stehen als die Oberbayerinnen. „Wir haben keinen Stress und können deshalb wahrscheinlich auch locker aufspielen“, so Fuchs.

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