EISHOCKEY

Kofler: „Wir werden mit Volldampf spielen“

Neuzugänge für die Aibdogs: Luca Herden (links) und Louis Tarkusch verstärken die Defensive. In der Mitte Trainer  Manuel Kofler.  Hoffmann
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Neuzugänge für die Aibdogs: Luca Herden (links) und Louis Tarkusch verstärken die Defensive. In der Mitte Trainer Manuel Kofler. Hoffmann

Noch vier Partien hat der Eishockey-Landesligist EHC Bad Aibling in der Aufstiegszwischenrunde zur Oberliga vor der Brust.

Zwei davon sind für dieses Wochenende anberaumt. Heute Abend (19.30 Uhr) gibt der ERSC Amberg, gegen den im Hinspiel die Aibdogs mit 2:5 die Segel streichen mussten, in der Aiblinger Eissporthalle seine Visitenkarte ab und wird begleitet von einem großen Tross seiner lautstarken Anhänger. Der aktuelle Tabellendritte glänzt mit einer sehr effektiven Offensive (36 Treffer in sieben Spielen), zeigt aber im Deckungsbereich deutliche Anfälligkeiten (30 Gegentore). Trainiert werden die „Wild Lions“ von Alexander Reichenberger, der zumindest Platz zwei erreichen will und daher in der Kurstadt unbedingt auf Sieg spielen wird. Das könnte jedoch auch den Aibdogs in die Karten spielen, wenn sie es schaffen, 60 Minuten lang in der Defensive aufmerksam zu arbeiten und im Angriff ihre Chancen nutzen, denn die werden sicher kommen bei einem stürmisch angreifenden Gegner. EHC-Trainer Manuel Kofler weiß um die Mammutaufgabe seiner Truppe, aber „wir werden den Schwung des letzten Spiels mitnehmen und Volldampf spielen, um die Zähler hierzubehalten“.

Am Sonntag führt der Spielplan die Aiblinger dann nach Schweinfurt, zum dortigen ERV, gegen den das Hinspiel deutlich mit 4:8 verloren worden war. Die „Mighty Dogs“ sind ein äußerst heimstarkes Team, das Thomas Berndaner coacht, und klar in der Favoritenrolle. Angesagtes Ziel der ambitionierten Gastgeber ist zumindest ein Platz unter den ersten zwei der Rangliste, und dazu ist ein Sieg gegen die Aibdogs geradezu Pflicht. Die Chancen dazu stehen nicht schlecht für die Heimmannschaft, denn der EHC hat bisher auswärts noch nicht viel gerissen. Doch das soll sich ändern, wenn es nach Trainer Kofler geht. „Wir wollen so viele Punkte wie möglich holen und glauben auch in Schweinfurt an unsere Chance“, zumal der EHC personell seit langer Zeit wieder mal aus dem Vollen schöpfen kann. hko

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