Von Königen und Gladiatoren

Die Waldkraiburger Löwen wollen ihre Siegesserie an diesem Wochenende fortsetzen. del Grosso
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Die Waldkraiburger Löwen wollen ihre Siegesserie an diesem Wochenende fortsetzen. del Grosso

Waldkraiburg – Eine Woche der Wechsel steht den Waldkraiburger Löwen ins Haus.

Der erste davon ist der Wechsel der Heimspielzeiten, die finden nämlich ab dieser Woche bis auf Weiteres sonntags und nicht mehr freitags statt. Der andere Wechsel ist leider sportlicher Natur und betrifft die Spielerreihen des EHC.

Da sich Michael Trox, durch seinen heldenhaften Einsatz im vergangenen Auswärtsspiel gegen den EC Pfaffenhofen, kurz vor Ende des Spiels in einen Schuss warf, brach er sich leider einen Knochen in der Hand. Diese Verletzung wird den Mannschaftskapitän leider für einige Wochen außer Gefecht setzen. Wir wünschen an dieser Stelle eine gute und vor allem schnelle Genesung.

Das alles wird aber in den Köpfen der Mannschaft keine Rolle spielen, wenn es am Freitag auf das Eis der Landsberg River Kings geht. Diese Kings vom Lech hatten einen nicht so schlechten Start in diese laufende Saison. Nachdem man das Bayernliga-Eröffnungsspiel vor 1636 Zuschauern mit 3:2 gegen Erding gewinnen konnte, fuhr man im weiteren Verlauf noch vier weitere Siege ein. Gegen den EHC Klostersee ging es am zweiten Spieltag jedoch ins Penaltyschießen und gegen die Mammuts aus Schongau musste man in die Overtime. Alles in allem macht das den siebten Platz für die Landsberger Mannschaft, jedoch aber mit direktem Anschluss an das Verfolgerfeld auf dem vierten Platz. Mit Marek Charvat befindet sich ein echter Allrounder im Team der River Kings. Auf der einen Seite ist er der punktstärkste Spieler in den Reihen der Lechstädter, auf der anderen Seite ist er, nominell, als Verteidiger aufgestellt. In der Rangliste der Bayernliga ist er, punktgleich mit Waldkraiburgs Mathias Jeske, der beste Scorer unter den Defensivspielern.

Am kommenden Sonntag dann haben die Löwen besuch aus dem Nachbarlandkreis. Die Gladiatoren aus Erding besuchen die Löwen in der Raiffeisen-Arena. Geschichtlich betrachtet ging es zumeist nicht gut für die Löwen aus, wenn Gladiatoren auf sie trafen.

Glücklicherweise sind wir aber nicht im alten Rom und Julias Cäsar wird uns auch nicht auf der VIP-Tribüne beehren. Die Tabellenstatistik für die Erdinger sieht aus, wie eine exakte Kopie der Statistik unseres Freitagsgegners aus Landsberg. Fünf Siege, davon zwei in Overtime und zwei Niederlagen stehen zu Buche.

Herausstechend hierbei war der Sieg nach Overtime gegen die Black Hawks aus Passau aber auch der Sieg im Kreisderby gegen die Eispiraten aus Dorfen. Die stärksten Torschützen für die Gladiators sind Florian Zimmermann und Daniel Krzizok die mit sieben und acht Toren die Mannschaftsinterne Liste anführen.

Der kroatische Kontingentspieler Dominic Canic mochte bisher noch nicht so recht zünden, kann aber auch zu jeder Zeit erwachen und loslegen.

Alles in allem kann Erding zufrieden sein mit dem bisherigen Saisonverlauf und entsprechend erhobenen Hauptes und stolzer Brust aufs Waldkraiburger Eis gehen. Vor beiden Gegnern müssen sich die Löwen also in Acht nehmen und nicht die Konzentration verlieren, dann kann aus diesem Wochenende auch wieder zählbares herauskommen.

Das nächste Heimspiel der Löwen findet dann am Sonntag, 3. November, um 17.15 Uhr in der Raiffeisen-Arena Waldkraiburg statt.

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