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Die Prienerin Isabella Laböck scheiterte bereits im Achtelfinale

Kober-Lob für die Veranstalter

Die Prienerin Isabella Laböck (links) scheiterte hier gegen die spätere Dritte Ekaterina Tudegesheva aus Russland. Fotos Ruprecht
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Die Prienerin Isabella Laböck (links) scheiterte hier gegen die spätere Dritte Ekaterina Tudegesheva aus Russland. Fotos Ruprecht

Ein Herzschlag-Halbfinale, ein souveränes Finale und zum "Heimsieg" im dritten FIS Snowboard Weltcup am Sudelfeld im Zielhang ein angedeutetes Sieger-Tänzche - so zeigte sich die überglückliche Siegerin Amelie Kober aus Fischbachau, die für den SC Miesbach startet, dem begeisterten Publikum (wir berichteten). Bei den Herren siegte Siegfried Grabner aus Österreich.

Etwa 80 Teilnehmer aus vielen Nationen mit zahlreichen Spitzenathleten gingen an den Start des Parallelslaloms, der ihnen wegen des immer wieder aufziehenden Nebels große Herausforderungen abverlangte. Die Prienerin Isabella Laböck, in den Quali-Läufen noch mit der der viertbesten Zeit, musste hier gegen die spätere Dritte Ekaterina Tudegesheva aus Russland bereits im Achtelfinale ihre Hoffnungen begraben. "Die ist derzeit prächtig in Form", wusste sie bereits vor dem Duell ihre Gegnerin einzuschätzen. Selina Jörg (SC Oberstdorf) ließ bei den Damen aufhorchen und bis zum Semifinale schien ein rein deutsches Finale mit Amelie Kober möglich, doch die starke Marion Kreiner (Österreich) lief ihr den Rang ab und wurde Zweite im Klassement.

Im ersten Lauf des Halbfinales erfuhr sich Kober einen Vorsprung von 1,5 Sekunden, eine Welt im engen Feld der Spitzenfahrerinnen, doch ein Fehler im zweiten Lauf holte die Russin Tudegesheva auf und ging sogar leicht in Führung, aber im Zielhang kam Kober und wie, elf Hundertstel retteten sie ins Finale, das Publikum jubelte mit ihr. So spannend wollte sie das Finale gegen Kreiner nicht mehr haben und bewies Nervenstärke, legte ihre ganze Klasse auf ihre "Hauspiste" und der Sieg gehörte ihr. "Ich wusste gar nicht, dass ich so starke Nerven habe, ich bin einfach nur glücklich", sagte sie voller Freude über ihren ersten Weltcupsieg nach ihrer Entbindung von ihrem jetzt 16 Monate alten Sohn Lorenz. Ganz bescheiden gab sie das Lob an die Organisatoren und Veranstalter weiter, die mit vielen fleißigen Händen aus vielen Vereinen für einen fantastischen Weltcup mit den weltbesten Athleten so erfolgreich ehrenamtlich gearbeitet hätten. ru

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