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Traunsteiner Ringer wollen zweiten Sieg

50 Jahre nach den legendären Mattenduellen: TV Traunstein ist beim AC Bad Reichenhall zu Gast

Drücken bis zum Schultersieg: TVT-Ringer Mikayil Mammadov beim Versuch, seinen Gegner Felix Eder aus Berchtesgaden zu schultern.
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Drücken bis zum Schultersieg: TVT-Ringer Mikayil Mammadov beim Versuch, seinen Gegner Felix Eder aus Berchtesgaden zu schultern.

In der Geschichte beider Teams gab es einige legendäre Duelle gegeneinander, nun treffen der TV Traunstein und der AC Bad Reichenhall in der Gruppenoberliga aufeinander.

von Andreas Wittenzellner

Traunstein – Fast schon legendär waren die Mattenduelle der heimischen Ringervereine in den 1970er Jahren. Derbys in der 2. Bundesliga vor oft deutlich mehr als 1000 Zuschauern, beim TV Traunstein wich man damals aus Platzgründen und des enormen Zuschauerinteresses von der gewohnten vereinseigenen Franz-Eyrich-Halle in die Chiemgauhalle aus – der Stimmung tat das keinen Abbruch, wenn beispielsweise der TSV Trostberg zu Gast war. Oder eben auch der AC Bad Reichenhall mit dem man auf Biegen und Brechen um jeden Punkt und Mattenerfolg kämpfte.

Neuaufbau bei beiden Teams

Heute backen beide Vereine kleinere, ganz andere Brötchen. Der TVT sucht nach einem großen Aderlass an eigenen Siegringern und dem Rückschritt von der Oberliga in die Landesliga vor vier Jahren mit jungen Eigengewächsen und einigen „Seiteneinsteigern“ einen Neuaufbau, der AC war lange Jahre komplett von der Bildfläche bei den Mannschaftskämpfen verschwunden, ehe man in schwierigem Corona-Umfeld im vergangenen Jahr versuchte, im Ligabetrieb wieder Fuß zu fassen. Heuer finden sich beide Teams in der Gruppenoberliga Ost wieder. Der AC gemäß seiner Ligazugehörigkeit eingeteilt, der TVT, weil er die Liga selbst gewählt hatte.

„Wir wissen nicht wirklich, was auf uns zu kommt.“

Sportlich ist der AC für den TVT und wohl auch umgekehrt eher eine „Black-Box“. Wahrscheinlich gab es in der Vergangenheit keine direkten Kämpfe einzelner Ringer, gerade auch weil beide Teams wenig gegenüber standen oder auch, weil beide Teams keine Ringer der „alten Garde“ mehr in ihren Reihen haben, als man 2009 letztmalig im Ligabetrieb gegeneinander kämpfte. Die Bayernliga Ergebnisse lauteten damals 16:22 und 25:8 aus der Sicht des TVT. „Wir wissen nicht wirklich, was beim AC auf uns zu kommt. Wir wollen auf alle Fälle mit einer guten und motivierten Mannschaft antreten und hoffen auf den zweiten Saisonsieg“, so TVT-Abteilungsleiter Hartmut Hille.

Im Vorfeld treffen die Nachwuchsmannschaften in Karlstein aufeinander. Der TVT muss hier ein neues Team erst langsam aufbauen, viele Ringerschüler sind neu dabei. Die Verantwortlichen des TVT entschieden sich aber trotzdem für die Ligateilnahme. Der AC ist hier favorisiert.wz

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