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Meisterschaften in Bottrop

Kilian Nennhuber ist deutscher Beachvolleyball-Meister: Mühldorfer siegt mit Tim Aust bei U18

Kilian Nennhuber im Sand von Bottrop.
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Kilian Nennhuber im Sand von Bottrop.

Triumphzug in Bottrop: Ohne eine Niederlage wurde der Mühldorfer Kilian Nennhuber zusammen mit seinem Spielpartner Tim Aust deutscher U18-Beachvolleyball-Meister.

Bottrop/Laboe – Nach der coronabedingten kurzfristigen Absage der Meisterschaft im letzten Jahr hat sich Kilian Nennhuber, Nachwuchstalent des TSV Mühldorf, zusammen mit seinem Grafinger Spielpartner Tim Aust nun in Bottrop unbesiegt zum nationalen Sandplatzchampion bei der U18-Meisterschaft im Beachvolleyball gekrönt. Bei den U19-Titelkämpfen holten sie Silber.

Die Gruppenphase überstand das Team im anfangs noch regnerischen Bottrop mühelos mit zwei klaren 2:0-Siegen gegen die Lokalmatadore Jonah Juditzki und Leif Strecker vom VV Human Essen sowie Konrad Bornstedt und Hennes Fietz vom Schweriner SC. Nach dem Gewinn der Vorrunde ging der Schüler des König-Karlmann-Gymnasiums als Favorit in die Spiele der Zwischenrunde am zweiten Tag. Es folgten deutliche Siege gegen Ahmann/Forschner und Treiter/Wüst. Lediglich das Spiel gegen den Mühldorfer Vereinskollegen Fritz Vähning und dessen Partner Janik Sambale vom TuS Holzkirchen ging in die Verlängerung.

Entscheidung erneut im Tiebreak

Am letzten Tag des Turniers musste nun vor den Augen des Bundestrainers der Sieg über Vaehnig/Sambale nochmals bestätigt werden, da sich diese über den Loser Pool ebenfalls bis ins Halbfinale kämpften. Auch hier musste die Partie wieder im Tiebreak entschieden werden (12:15, 15:10, 15:10).

Im Finale standen die an Platz eins gesetzten Flensburger Hennes Nissen/Bo Hansen – die bei der U18-Europameisterschaft in Slowenien die deutschen Farben vertreten – gegenüber.

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„Bis zum Gewinn des Halbfinals war ich auf der Trainerbank nervlich schon sehr strapaziert worden“, so der mitgereiste Coach und Vater von Kilian, Herbert Nennhuber, „aber für das Endspiel hatten wir einen klaren Matchplan. Wir wussten, dass wir größentechnisch unter-, aber spielerisch überlegen sind. Die Jungs sind mental so stark, dass sie nur darauf warten müssen, bis die Gegner mit zunehmender Satzdauer anfangen zu überlegen und Fehler zu machen.“

Und genau so sollte es eintreten: Bis zum Stand von 11:11 im ersten Satz war das Spiel komplett ausgeglichen. Es folgten zwei Blockpunkte von Kilian Nennhuber und sensationelle Abwehrbälle des Defensivspezialisten Tim Aust zum Endstand von 15:12. Der Widerstand der Schleswig-Holsteiner war gebrochen, der deutliche Gewinn des zweiten Satzes mit 15:9 die logische Konsequenz.

Ohne Satzverlust ins Halbfinale

Überglücklich traten die beiden Oberbayern dann auch die Reise ans Ostseebad Laboe, nördlich von Kiel, zur deutschen U19-Meisterschaft an. Mit dem Selbstvertrauen des U18-Titels in der Tasche verlief der Weg ins Finale hier sogar noch souveräner: Ohne Satzverlust setzte sich das Duo Aust/Nennhuber in sämtlichen Spielen der Vor- und Zwischenrunde durch. Im Halbfinale konnten den bayerischen Kontrahenten Johannes Helm und Paul Koch deutlich mit 21:14 und 21:12 in die Schranken gewiesen werden.

Deutscher Meister in der U18: Tim Aust (links) und Kilian Nennhuber.

Da sich das erneut an Nummer eins gesetzte Nationalmannschaftsteam Hanssen/Nissen ebenfalls souverän bis ins Finale durchsetzte, kam es gleich zur Neuauflage des U18-Finals, nur mit anderen Vorzeichen: „Die Flensburger waren besser an die windigen Verhältnisse an der Ostsee gewöhnt, sie trainieren regelmäßig auf diesen Plätzen. Diesmal liefen die knappen Punkte auch total gegen uns. Wir bekamen einfach keinen Zugriff auf unsere Gegner. Am Ende haben wir verdient verloren“, resümierte Kilian Nennhuber.

Lange währte der Frust beim Altöttinger aber nicht, er durfte mit Nationaltrainer Kay Matysik nach Berlin in den Nationalstützpunkt reisen, wo er an der Vorbereitung für die Europameisterschafts-Qualifikation der U18 teilnimmt. (re)

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