Kiefersfelden holt den Titel: Wasserskiläufer des WSC dominieren „Geister DM“

Ein Teil der Jugendmannschaft mit den Trainerinnen Jana Meier und Jana Wittenbrock.
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Ein Teil der Jugendmannschaft mit den Trainerinnen Jana Meier und Jana Wittenbrock.

Nach 15 Jahren haben die Wasserskiläufer vom WSC Kiefersfelden/Rosenheim die deutsche Meisterschaft am Hödenauer See in der Mannschaftswertung gewonnen. Der WSCKR dominierte dabei fast alle Disziplinen und zeigte sich in allen Alternsklassen von seiner besten Seite.

Hödenau – Nach 15 Jahren haben die Wasserskiläufer vom WSC Kiefersfelden/Rosenheim die deutsche Meisterschaft am Hödenauer See in der Mannschaftswertung gewonnen. Der WSCKR dominierte dabei fast alle Disziplinen und zeigte sich in allen Alternsklassen von seiner besten Seite.

2005 war die letzte Meisterschaft

„15 Jahre ist es nun her, dass wir hier in Kiefersfelden 2005 die letzte Deutsche Meisterschaft durchgeführt haben. Damals war es ein Riesenspektakel mit großem Rahmenprogramm und über 2000 Zuschauer. Dieses mal fühlt es sich komisch an, wenn man eine Geister DM durchführt und weder ein Rahmenprogramm noch Zuschauer zugelassen sind“, so Thomas Bauer, Vorstand des WSCKR bei der Siegerehrung der Deutschen Meisterschaft im Wasserski, die am Hödenauer See stattgefunden hat. „Trotzdem war es ein Riesenerfolg und wir freuen uns für den Sport und die Sportler, die einen fairen Wettkampf erlebten und mit dem Wetter Anfang Oktober großes Glück hatten.“ Am Ende freute sich der ganze Verein über die Titelverteidigung der Mannschaftswertung. Das Team um Simon Herrmann, Felix Astner, Jana Meier und Team Kapitän Jana Wittenbrock musste bis zum Schluss kämpfen, um Kallethal und Friedberg hinter sich zu lassen.

WSCKR mit enormer Dominanz

Die deutschen Meisterschaften waren von einer enormen Dominanz des WSCKR in den diversen Jugendklassen geprägt. Die Finalläufe starteten im Slalom und die Läufer vom Hödenauer See konnten gleich drei „Triplesiege“ feiern: Clara Miserok gewann den Slalom vor Bilyana Ivanova und Ihrer Schwester Nina Miserok, während bei den Buben Fynn Strohmeier vor Anuk Pilgram und Frederik Schulz siegte.

Kay Strohmeyer dominierte nicht nur den Slalom der Jugend, sondern konnte alle Disziplinen und die Kombinationswertung für sich entscheiden und wurde somit viermal deutscher Jugendmeister in seiner Klasse. Robert Lengsfeld machte ebenfalls auf sich aufmerksam. Seine Ausbeute waren vier Bronzemedaillen.

Beim Trickski setzte sich die Jugend des WSC ebenfalls in allen Kategorien durch. Hier siegten Clara Miserok, Anuk Pilgram, und Kay Strohmeyer.

„Duell der Janas“ bei den Damen

In der offenen Klasse gab es bei den Damen das zu erwartende Duell zwischen Jana Meier und Jana Wittenbrock. Während Jana Wittenbrock leicht verletzt an den Start ging und am Elf-Meter-Seil einen Fahrfehler nicht mehr korrigieren konnte, nutze die „kleine Jana“, wie Jana Meier genannt wird, Ihre Chance und feierte somit ihren ersten Deutschen Meistertitel in der offenen Klasse der Damen. Sigita Trigellis, der Neuzugang des WSCKR, fuhr bei ihrer ersten Meisterschaft für den WSC gleich im Trick auf den zweitern Rang.

Simon Herrmann holt 15. Meistertitel

Eine Klasse für sich war Simon Herrmann, der bis dahin 14-fache Deutsche Meister im Slalom. Er dominierte das Feld nach Belieben und fuhr konzentriert und sicher seinen 15. Deutschen Meistertitel souverän nach Hause.

Im Trickski der Herren kam es zu einem Comeback von Marius Schimanski, der nach mehrjähriger Wettkampfpause erstmals wieder am Start war. Er fuhr einen sauberen Run und musste sich nur ganz knapp dem Titelverteidiger Oliver Marks geschlagen geben. Felix Astner überraschte alle Zuschauer mit einer kämpferischen Leistung in allen drei Disziplinen. Der verdiente Lohn dafür war die Silbermedaille in der Kombination. Mit zwei weiteren Bronzemedaillen im Slalom und Springen fuhr der Oberaudorfer mehr als zufrieden nach Hause.

Zwölf Gold-, neun Silber- und zehn Bronzemedaillen

Mit insgesamt zwölf Gold-, neun Silber- und zehn Bronzemedaillen erreichte das Team des WSCKR soviele Medaillen wie lange nicht mehr. „Wir sind froh, dass wir die im Juli ausgefallene DM hier in Kiefersfelden nachholen durften und bedanken uns beim gesamten Verein für die tadellose Durchführung der Meisterschaft“, waren die schönen Schlussworte des Seilbahn Ressortleiters des DWWV Robin Senge.

Freude versteckt unter den Masken: Das Team des WSC Kiefersfelden feiert mit dem Pokal.

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